
Während des eintägigen Besuchs von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Prag am 14. November nutzte der geschäftsführende Ministerpräsident Petr Fiala die Vorstellung des aktualisierten Nationalen Aufbauplans Tschechiens, um eine klare Botschaft zu senden: Prag unterstützt stärkere Kontrollen an den Außengrenzen, lehnt jedoch „jegliche Form einer verpflichtenden Umverteilung irregulärer Migranten“ ab. Fiala betonte, dass Tschechien bereit sei, Geld, Technologie und Personal für FRONTEX-Einsätze bereitzustellen, jedoch darauf bestehe, dass Umsiedlungen freiwillig bleiben.
Hinter den Kulissen werben tschechische Verhandler für ein „Migrationsgutschriften“-Modell, das Ländern mit einer großen Zahl ukrainischer Kriegsflüchtlinge ermöglichen soll, künftige Quotenverpflichtungen auszugleichen. Laut Innenministerium halten sich etwa 310.000 Ukrainer mit vorübergehendem Schutz oder langfristigen Arbeitserlaubnissen in Tschechien auf – das entspricht fast 3 Prozent der Gesamtbevölkerung.
Von der Leyen lobte Prag für seine „vorbildliche Solidarität mit der Ukraine“ und bekräftigte, dass die Lastenteilung „ein zentraler Pfeiler“ des neuen Migrations- und Asylpakts sei. EU-Quellen zufolge prüft die Kommission technische Flexibilitäten, lehnt jedoch pauschale Ausnahmen weiterhin ab.
Für Manager im Bereich globale Mobilität ist die politische Pattsituation von Bedeutung: Die anhaltende Unsicherheit über die EU-Asylpolitik könnte die Kapazitäten der tschechischen Konsulate, die bereits mit einer Rekordnachfrage nach Arbeitsvisa zu kämpfen haben, weiter belasten. Arbeitgeber sollten zudem beachten, dass Tschechien Teile seines 9,2-Milliarden-Euro-Aufbauplans mit der Digitalisierung von Aufenthaltsgenehmigungsverfahren verknüpfen will – ein potenzieller langfristiger Vorteil für entsandte Mitarbeiter, sobald das System 2026 in Betrieb geht.
Interessierte haben bis zum 28. November Zeit, Stellungnahmen zu den Entwurfsrichtlinien einzureichen. Anschließend wird das Innenministerium die technischen Spezifikationen für eine neue E-Identitätsplattform finalisieren, die Ausländern die Online-Beantragung von Verlängerungen ermöglichen soll. Unternehmen werden dringend aufgefordert, sich an der Konsultation zu beteiligen, um die Bedürfnisse von Geschäftsreisenden zu berücksichtigen.
Hinter den Kulissen werben tschechische Verhandler für ein „Migrationsgutschriften“-Modell, das Ländern mit einer großen Zahl ukrainischer Kriegsflüchtlinge ermöglichen soll, künftige Quotenverpflichtungen auszugleichen. Laut Innenministerium halten sich etwa 310.000 Ukrainer mit vorübergehendem Schutz oder langfristigen Arbeitserlaubnissen in Tschechien auf – das entspricht fast 3 Prozent der Gesamtbevölkerung.
Von der Leyen lobte Prag für seine „vorbildliche Solidarität mit der Ukraine“ und bekräftigte, dass die Lastenteilung „ein zentraler Pfeiler“ des neuen Migrations- und Asylpakts sei. EU-Quellen zufolge prüft die Kommission technische Flexibilitäten, lehnt jedoch pauschale Ausnahmen weiterhin ab.
Für Manager im Bereich globale Mobilität ist die politische Pattsituation von Bedeutung: Die anhaltende Unsicherheit über die EU-Asylpolitik könnte die Kapazitäten der tschechischen Konsulate, die bereits mit einer Rekordnachfrage nach Arbeitsvisa zu kämpfen haben, weiter belasten. Arbeitgeber sollten zudem beachten, dass Tschechien Teile seines 9,2-Milliarden-Euro-Aufbauplans mit der Digitalisierung von Aufenthaltsgenehmigungsverfahren verknüpfen will – ein potenzieller langfristiger Vorteil für entsandte Mitarbeiter, sobald das System 2026 in Betrieb geht.
Interessierte haben bis zum 28. November Zeit, Stellungnahmen zu den Entwurfsrichtlinien einzureichen. Anschließend wird das Innenministerium die technischen Spezifikationen für eine neue E-Identitätsplattform finalisieren, die Ausländern die Online-Beantragung von Verlängerungen ermöglichen soll. Unternehmen werden dringend aufgefordert, sich an der Konsultation zu beteiligen, um die Bedürfnisse von Geschäftsreisenden zu berücksichtigen.
Quelle: Government of the Czech Republic