
Australien hat die Ministerielle Anweisung 115 aktiviert, eine umfassende Regelung, die die Warteschlange für Studentenvisa (Subclass 500) nach dem Risikoprofil der Bildungseinrichtungen neu ordnet. Anträge, die mit risikoarmen Universitäten verbunden sind, werden bevorzugt behandelt, während solche von risikoreichen oder überfüllten Colleges zurückgestellt werden. Die Regel trat am 14. November 2025 in Kraft und verändert sofort die Situation für die jährlich rund 120.000 indischen Bewerber.
Wesentliche Änderungen umfassen eine pauschale Antragsgebühr von 2.000 AUD, strengere Nachweise für einen echten vorübergehenden Aufenthalt sowie ein härteres Vorgehen gegen den Wechsel von Besuchs- oder temporären Absolventenvisa zu Studentenvisa innerhalb Australiens. Die Arbeitszeitbeschränkung bleibt bei 48 Stunden pro zwei Wochen während des Semesters, jedoch sind unbegrenzte Arbeitsstunden in offiziellen Semesterferien erlaubt. Das Kombinieren von Kursen bleibt möglich, wird aber genauer geprüft – Lücken von mehr als zwei Monaten führen nun zum Ausschluss.
Für indische Studierende und die sie werbenden Universitäten wird die Compliance-Historie der Anbieter plötzlich zum entscheidenden Faktor. Ein Bewerber aus Bengaluru mit einem Angebot einer Group-of-Eight-Universität kann mit einer Genehmigung innerhalb von drei Wochen rechnen, während ein Kommilitone, der an ein historisch nicht regelkonformes privates College geht, mit einer Wartezeit von bis zu drei Monaten oder zusätzlichen Dokumentanforderungen rechnen muss. Agenten und Sponsoren sollten Bewerber beraten, risikoarme Einrichtungen zu wählen und von Anfang an fehlerfreie Unterlagen einzureichen.
Arbeitgeber, die auf den Talentnachschub aus dem Studium setzen, sollten ebenfalls die Folgen beachten: Verzögerungen bei den Studentenvisa führen zu langsameren Bearbeitungszeiten bei den Subclass-485-Visa (temporäre Absolventen). Mobility-Teams, die australische Einsätze für 2026-27 planen, sollten mehr Vorlaufzeit einplanen und die vierteljährlich vom Innenministerium veröffentlichten Risikobewertungen der Anbieter genau beobachten.
Obwohl MD 115 die Visazahlen nicht reduziert, verlangsamt sie gezielt den Prozess bei Anbietern mit schwacher Compliance. Die Botschaft an indische Familien ist klar: Wählt eure Universität mit Bedacht und bereitet die Unterlagen sorgfältig vor, sonst droht die nächste Aufnahmefrist zu verpassen.
Wesentliche Änderungen umfassen eine pauschale Antragsgebühr von 2.000 AUD, strengere Nachweise für einen echten vorübergehenden Aufenthalt sowie ein härteres Vorgehen gegen den Wechsel von Besuchs- oder temporären Absolventenvisa zu Studentenvisa innerhalb Australiens. Die Arbeitszeitbeschränkung bleibt bei 48 Stunden pro zwei Wochen während des Semesters, jedoch sind unbegrenzte Arbeitsstunden in offiziellen Semesterferien erlaubt. Das Kombinieren von Kursen bleibt möglich, wird aber genauer geprüft – Lücken von mehr als zwei Monaten führen nun zum Ausschluss.
Für indische Studierende und die sie werbenden Universitäten wird die Compliance-Historie der Anbieter plötzlich zum entscheidenden Faktor. Ein Bewerber aus Bengaluru mit einem Angebot einer Group-of-Eight-Universität kann mit einer Genehmigung innerhalb von drei Wochen rechnen, während ein Kommilitone, der an ein historisch nicht regelkonformes privates College geht, mit einer Wartezeit von bis zu drei Monaten oder zusätzlichen Dokumentanforderungen rechnen muss. Agenten und Sponsoren sollten Bewerber beraten, risikoarme Einrichtungen zu wählen und von Anfang an fehlerfreie Unterlagen einzureichen.
Arbeitgeber, die auf den Talentnachschub aus dem Studium setzen, sollten ebenfalls die Folgen beachten: Verzögerungen bei den Studentenvisa führen zu langsameren Bearbeitungszeiten bei den Subclass-485-Visa (temporäre Absolventen). Mobility-Teams, die australische Einsätze für 2026-27 planen, sollten mehr Vorlaufzeit einplanen und die vierteljährlich vom Innenministerium veröffentlichten Risikobewertungen der Anbieter genau beobachten.
Obwohl MD 115 die Visazahlen nicht reduziert, verlangsamt sie gezielt den Prozess bei Anbietern mit schwacher Compliance. Die Botschaft an indische Familien ist klar: Wählt eure Universität mit Bedacht und bereitet die Unterlagen sorgfältig vor, sonst droht die nächste Aufnahmefrist zu verpassen.
Quelle: The Times of India