
Der Visa-Dienstleister VFS Global hat von der slowakischen Ministerium für auswärtige und europäische Angelegenheiten einen Fünfjahresauftrag erhalten, der alle slowakischen Visaanträge in den VAE vom ungarischen Konsulat zu den VFS-Zentren in Dubais Wafi City und Abu Dhabi verlagert. Die Einführung ist für Anfang 2026 geplant und umfasst sowohl Kurzzeit-Schengen- als auch Langzeit-D-Visa.
Dieser Outsourcing-Schritt reagiert auf einen Anstieg der Nachfrage nach slowakischen Visa in den VAE um 42 % im Jahresvergleich, bedingt durch medizinische Tourismusangebote in den Hohen Tatra und wachsende Austauschprogramme für Studierende. Die Terminwartezeiten, die derzeit bis zu sechs Wochen betragen können, sollen auf drei bis fünf Tage sinken, sobald die neuen Schalter eröffnet sind. Antragsteller füllen digitale Formulare aus, zahlen Gebühren online und geben am selben Tag biometrische Daten ab; eine Premium-„Platinum Lounge“ bietet die Rücksendung der Pässe per Kurier und Termine am selben Tag für Führungskräfte.
Für globale Mobilitätsmanager bedeutet die Änderung, dass in Dubai erfasste Schengen-Biometrie für 59 Monate in allen 27 Mitgliedstaaten gültig ist, was Doppelarbeit für Vielreisende reduziert. Unternehmen sollten ihre Visamatrizen aktualisieren, um die VFS-Servicegebühr von 150 AED einzubeziehen und optionale Lounge-Extras einzuplanen.
Der Vertrag stärkt Dubais Ruf als zentrale Visadrehscheibe im Golf: 14 Schengen-Staaten lagern ihre Visaverfahren inzwischen an private Zentren im Emirat aus. Analysten sehen darin eine Entlastung der Konsularbeamten für Handelsförderung, weisen aber auf anhaltende Datenschutzfragen hin. VFS betont, dass alle biometrischen und persönlichen Daten weiterhin auf slowakischen Regierungsservern gespeichert und die Übertragung Ende-zu-Ende verschlüsselt erfolgt.
Dieser Outsourcing-Schritt reagiert auf einen Anstieg der Nachfrage nach slowakischen Visa in den VAE um 42 % im Jahresvergleich, bedingt durch medizinische Tourismusangebote in den Hohen Tatra und wachsende Austauschprogramme für Studierende. Die Terminwartezeiten, die derzeit bis zu sechs Wochen betragen können, sollen auf drei bis fünf Tage sinken, sobald die neuen Schalter eröffnet sind. Antragsteller füllen digitale Formulare aus, zahlen Gebühren online und geben am selben Tag biometrische Daten ab; eine Premium-„Platinum Lounge“ bietet die Rücksendung der Pässe per Kurier und Termine am selben Tag für Führungskräfte.
Für globale Mobilitätsmanager bedeutet die Änderung, dass in Dubai erfasste Schengen-Biometrie für 59 Monate in allen 27 Mitgliedstaaten gültig ist, was Doppelarbeit für Vielreisende reduziert. Unternehmen sollten ihre Visamatrizen aktualisieren, um die VFS-Servicegebühr von 150 AED einzubeziehen und optionale Lounge-Extras einzuplanen.
Der Vertrag stärkt Dubais Ruf als zentrale Visadrehscheibe im Golf: 14 Schengen-Staaten lagern ihre Visaverfahren inzwischen an private Zentren im Emirat aus. Analysten sehen darin eine Entlastung der Konsularbeamten für Handelsförderung, weisen aber auf anhaltende Datenschutzfragen hin. VFS betont, dass alle biometrischen und persönlichen Daten weiterhin auf slowakischen Regierungsservern gespeichert und die Übertragung Ende-zu-Ende verschlüsselt erfolgt.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News