
Die Spannungen in Islamabad eskalierten am 28. November, als der Funktionalausschuss für Menschenrechte des pakistanischen Senats offizielle Aussagen hörte, dass die Vereinigten Arabischen Emirate keine regulären Besuchs- oder Arbeitsvisa mehr an pakistanische Staatsangehörige ausstellen. Salman Chaudhry, zusätzlicher Innenminister, erklärte, dass in den letzten Wochen nur Inhaber diplomatischer oder „blauer“ Pässe Einreisegenehmigungen erhalten hätten, und warnte, dass ein vollständiges Passverbot nur knapp abgewendet worden sei.
Diese Erklärung bestätigt monatelange Berichte von Reisebüros, die immer wieder unerklärliche Ablehnungen verzeichnen mussten. Pakistans Medien führen die Entscheidung auf Bedenken der VAE zurück, die einen Anstieg von Kriminalität, Dokumentenfälschungen und Überziehungen der Aufenthaltsdauer bei bestimmten Reisendengruppen sehen. Analysten verweisen zudem auf den anhaltenden Imageschaden durch hochkarätige Drogenschmuggel-Fälle, die über Golfstaaten abgewickelt wurden.
Für die VAE würde diese Pause – falls bestätigt – eine deutliche Kehrtwende in der Politik bedeuten. Pakistaner machen etwa 12 Prozent der Bevölkerung der Emirate aus und bilden eine wichtige Arbeitskraftquelle in Bau, Einzelhandel und Transport. Arbeitgeber, die auf neue Rekrutierungen angewiesen sind, stehen nun vor akuten Problemen bei der Talentbeschaffung, während pakistanische Bewohner in den VAE befürchten, dass ihre Angehörigen in der Heimat sie über die Winterferien nicht besuchen können.
Personalvermittler raten Unternehmen, die Nutzung von innerbetrieblichen Versetzungen aus anderen Arbeitsmärkten wie Indien oder den Philippinen zu beschleunigen und alternative Mobilisierungskanäle über saudische oder katarische Konsulate vorzubereiten. Einwanderungsanwälte weisen darauf hin, dass offizielle VAE-Stellen bislang keine schriftlichen Anweisungen veröffentlicht haben, sodass Einzelfallentscheidungen unter humanitären oder kritischen Qualifikationsausnahmen weiterhin möglich sein könnten.
Auf diplomatischer Ebene wird von Pakistan erwartet, dass es intensiv Lobbyarbeit betreibt. Ein gemeinsamer Wirtschaftsausschuss trifft sich nächsten Monat in Abu Dhabi; Beobachter gehen davon aus, dass Visa-Fragen ganz oben auf der Agenda stehen werden, neben Überweisungswegen und einem ins Stocken geratenen 5-Milliarden-Dollar-Raffinerieprojekt in Gwadar.
Diese Erklärung bestätigt monatelange Berichte von Reisebüros, die immer wieder unerklärliche Ablehnungen verzeichnen mussten. Pakistans Medien führen die Entscheidung auf Bedenken der VAE zurück, die einen Anstieg von Kriminalität, Dokumentenfälschungen und Überziehungen der Aufenthaltsdauer bei bestimmten Reisendengruppen sehen. Analysten verweisen zudem auf den anhaltenden Imageschaden durch hochkarätige Drogenschmuggel-Fälle, die über Golfstaaten abgewickelt wurden.
Für die VAE würde diese Pause – falls bestätigt – eine deutliche Kehrtwende in der Politik bedeuten. Pakistaner machen etwa 12 Prozent der Bevölkerung der Emirate aus und bilden eine wichtige Arbeitskraftquelle in Bau, Einzelhandel und Transport. Arbeitgeber, die auf neue Rekrutierungen angewiesen sind, stehen nun vor akuten Problemen bei der Talentbeschaffung, während pakistanische Bewohner in den VAE befürchten, dass ihre Angehörigen in der Heimat sie über die Winterferien nicht besuchen können.
Personalvermittler raten Unternehmen, die Nutzung von innerbetrieblichen Versetzungen aus anderen Arbeitsmärkten wie Indien oder den Philippinen zu beschleunigen und alternative Mobilisierungskanäle über saudische oder katarische Konsulate vorzubereiten. Einwanderungsanwälte weisen darauf hin, dass offizielle VAE-Stellen bislang keine schriftlichen Anweisungen veröffentlicht haben, sodass Einzelfallentscheidungen unter humanitären oder kritischen Qualifikationsausnahmen weiterhin möglich sein könnten.
Auf diplomatischer Ebene wird von Pakistan erwartet, dass es intensiv Lobbyarbeit betreibt. Ein gemeinsamer Wirtschaftsausschuss trifft sich nächsten Monat in Abu Dhabi; Beobachter gehen davon aus, dass Visa-Fragen ganz oben auf der Agenda stehen werden, neben Überweisungswegen und einem ins Stocken geratenen 5-Milliarden-Dollar-Raffinerieprojekt in Gwadar.
Quelle: Dawn / Times of India