
Die katalanische Regionalpolizei (*Mossos d’Esquadra*) hat in Barcelona eine 42-jährige Frau festgenommen, die beschuldigt wird, unbegleitete somalische Jugendliche mithilfe echter Schengen-Pässe, die sie von ähnlich aussehenden Jugendlichen geliehen hatte, in die Europäische Union eingeschleust zu haben. Die Festnahme erfolgte am 20. November, wurde jedoch erst am 29. November öffentlich, nachdem ein Gericht die Berichterstattungsbeschränkungen aufgehoben hatte.
Ermittler berichten, dass die Minderjährigen jeweils etwa 10.000 US-Dollar an kriminelle Schleuser zahlten, die sie zum Flughafen Barcelona-El Prat flogen. Dort stellte die Verdächtige Unterkunft und Weiterreisetickets nach Schweden oder Finnland bereit. Als der ursprüngliche Begleiter verschwand, soll die Festgenommene die Betreuung der Jugendlichen bis zur Abreise übernommen haben. Die Kinder wurden in den Schutz der katalanischen Jugendämter gegeben.
Der Fall spiegelt einen wachsenden Trend der sogenannten „Stellvertreter-Familienzusammenführung“ wider, bei der Schleuser die lockeren Kontrollen bei innergemeinschaftlichen Flügen innerhalb des Schengen-Raums ausnutzen, nachdem die Außengrenze passiert wurde. Europol warnt vor einem Anstieg von Pass-Recycling bei Minderjährigen: Im Jahr 2025 wurden EU-weit 1.200 solcher Fälle registriert – doppelt so viele wie im Vorjahr.
Unternehmen, die Mitarbeiter über Barcelona transportieren, sollten mit verstärkten Identitätskontrollen am Flughafen El Prat sowie an Nebenstationen wie Girona rechnen, was in der geschäftigen Ferienzeit zu längeren Wartezeiten führen kann. Sorgfaltspflichten sollten zusätzliche Zeit für Dokumentenprüfungen vorsehen und klare Anweisungen zum Schutz von Firmenreisedokumenten enthalten.
Ermittler berichten, dass die Minderjährigen jeweils etwa 10.000 US-Dollar an kriminelle Schleuser zahlten, die sie zum Flughafen Barcelona-El Prat flogen. Dort stellte die Verdächtige Unterkunft und Weiterreisetickets nach Schweden oder Finnland bereit. Als der ursprüngliche Begleiter verschwand, soll die Festgenommene die Betreuung der Jugendlichen bis zur Abreise übernommen haben. Die Kinder wurden in den Schutz der katalanischen Jugendämter gegeben.
Der Fall spiegelt einen wachsenden Trend der sogenannten „Stellvertreter-Familienzusammenführung“ wider, bei der Schleuser die lockeren Kontrollen bei innergemeinschaftlichen Flügen innerhalb des Schengen-Raums ausnutzen, nachdem die Außengrenze passiert wurde. Europol warnt vor einem Anstieg von Pass-Recycling bei Minderjährigen: Im Jahr 2025 wurden EU-weit 1.200 solcher Fälle registriert – doppelt so viele wie im Vorjahr.
Unternehmen, die Mitarbeiter über Barcelona transportieren, sollten mit verstärkten Identitätskontrollen am Flughafen El Prat sowie an Nebenstationen wie Girona rechnen, was in der geschäftigen Ferienzeit zu längeren Wartezeiten führen kann. Sorgfaltspflichten sollten zusätzliche Zeit für Dokumentenprüfungen vorsehen und klare Anweisungen zum Schutz von Firmenreisedokumenten enthalten.
Quelle: Metrópoli Abierta