
Als deutlichstes Zeichen für die rasch vertieften Mobilitätsbeziehungen unterzeichnete der russische Präsident Wladimir Putin am 1. Dezember 2025 eine Verordnung, die Inhabern gewöhnlicher chinesischer Reisepässe bis zum 14. September 2026 eine visumfreie Einreise nach Russland für bis zu 30 Tage erlaubt. Die Befreiung gilt für Tourismus, Geschäftsreisen, Familienbesuche, kulturelle und sportliche Veranstaltungen sowie einfache Transitaufenthalte und beseitigt damit bisher erforderliche bürokratische Hürden wie biometrische Daten, Einladungsschreiben und Gebühren.
Peking hatte im September ein entsprechendes 30-tägiges visumfreies Pilotprogramm für russische Staatsbürger gestartet, doch Moskaus Schritt geht weiter, da er nahezu alle individuellen chinesischen Reisenden und nicht nur Gruppenreisen umfasst. Innerhalb weniger Stunden nach der Ankündigung meldeten chinesische Online-Reisebüros bis zu achtfache Suchanfragen nach Flügen, während Qunar einen Anstieg der Suchanfragen auf der Strecke Peking–Moskau um 44 Prozent verzeichnete. Aeroflot und China Eastern prüfen bereits die Aufstockung der Flugzeugkapazitäten und die Wiederaufnahme saisonaler Nebenstrecken wie Ningbo–Wladiwostok.
Für multinationale Unternehmen, die entlang der sino-russischen Achse tätig sind – von Energieprojekten in der Amur-Region bis zu E-Commerce-Lagern in Harbin – verkürzt die Befreiung die Vorlaufzeiten für Personalwechsel, Abnahmetests und kurzfristige technische Einsätze erheblich. Mobilitätsmanager sollten ihre Reiserichtlinien umgehend anpassen und Mitarbeiter daran erinnern, dass Arbeits- oder Studienaufenthalte sowie Aufenthalte über 30 Tage weiterhin die entsprechenden Genehmigungen erfordern.
Reisende müssen Nachweise über die Weiterreise, Unterkunftsbestätigungen mitführen und sich bei einem Aufenthalt in Privatunterkünften bei den örtlichen Behörden registrieren. Russische Grenzbeamte deuteten an, dass routinemäßige Einladungskontrollen zur Verhinderung von Missbrauch durchgeführt werden. Das chinesische Außenministerium begrüßte die Regelung als „gute Nachricht, die die bilaterale Freundschaft umfassend stärken wird“ und rief die Bürger beider Länder dazu auf, „die Schönheit des jeweils anderen Landes zu entdecken“.
Analysten erwarten, dass die Zahl der chinesischen Besucher in Russland bereits im Frühjahr 2026 das Niveau von vor der Pandemie im Jahr 2019 übersteigen wird, angetrieben von aufgestauter Freizeitnachfrage und dem attraktiven schwachen Rubel. Der Schritt festigt zudem den breiteren Trend, dass China visumfreie Regelungen ausweitet oder erwidert, um den Auslandsreiseverkehr und den zwischenmenschlichen Austausch neu zu beleben.
Peking hatte im September ein entsprechendes 30-tägiges visumfreies Pilotprogramm für russische Staatsbürger gestartet, doch Moskaus Schritt geht weiter, da er nahezu alle individuellen chinesischen Reisenden und nicht nur Gruppenreisen umfasst. Innerhalb weniger Stunden nach der Ankündigung meldeten chinesische Online-Reisebüros bis zu achtfache Suchanfragen nach Flügen, während Qunar einen Anstieg der Suchanfragen auf der Strecke Peking–Moskau um 44 Prozent verzeichnete. Aeroflot und China Eastern prüfen bereits die Aufstockung der Flugzeugkapazitäten und die Wiederaufnahme saisonaler Nebenstrecken wie Ningbo–Wladiwostok.
Für multinationale Unternehmen, die entlang der sino-russischen Achse tätig sind – von Energieprojekten in der Amur-Region bis zu E-Commerce-Lagern in Harbin – verkürzt die Befreiung die Vorlaufzeiten für Personalwechsel, Abnahmetests und kurzfristige technische Einsätze erheblich. Mobilitätsmanager sollten ihre Reiserichtlinien umgehend anpassen und Mitarbeiter daran erinnern, dass Arbeits- oder Studienaufenthalte sowie Aufenthalte über 30 Tage weiterhin die entsprechenden Genehmigungen erfordern.
Reisende müssen Nachweise über die Weiterreise, Unterkunftsbestätigungen mitführen und sich bei einem Aufenthalt in Privatunterkünften bei den örtlichen Behörden registrieren. Russische Grenzbeamte deuteten an, dass routinemäßige Einladungskontrollen zur Verhinderung von Missbrauch durchgeführt werden. Das chinesische Außenministerium begrüßte die Regelung als „gute Nachricht, die die bilaterale Freundschaft umfassend stärken wird“ und rief die Bürger beider Länder dazu auf, „die Schönheit des jeweils anderen Landes zu entdecken“.
Analysten erwarten, dass die Zahl der chinesischen Besucher in Russland bereits im Frühjahr 2026 das Niveau von vor der Pandemie im Jahr 2019 übersteigen wird, angetrieben von aufgestauter Freizeitnachfrage und dem attraktiven schwachen Rubel. Der Schritt festigt zudem den breiteren Trend, dass China visumfreie Regelungen ausweitet oder erwidert, um den Auslandsreiseverkehr und den zwischenmenschlichen Austausch neu zu beleben.
Quelle: China Daily / VisaHQ
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für China.Mehr von China
Alle anzeigen
Acht beliebte Reiseziele, darunter Frankreich und Australien, führen eine 30-tägige visumfreie Einreise für chinesische Staatsbürger ein
China warnt ausländische Besucher vor gefälschten Ankunftskarten-Websites