
Das Nationale Statistische Institut (INE) hat vorläufige Daten für Oktober 2025 zu nicht-hotellbezogenen Unterkünften – darunter Ferienwohnungen, Landhäuser, Campingplätze und Hostels – veröffentlicht. Diese zeigen 10,4 Millionen Übernachtungen, ein Plus von 4,3 % gegenüber Oktober 2024. Die am 2. Dezember veröffentlichte Statistik gibt einen ersten Einblick in die Wintersaison Spaniens, die von Relocation-Firmen und Anbietern von Kurzzeitunterkünften genau beobachtet wird.
Ferienwohnungen führten das Wachstum mit einem Anstieg der Übernachtungen um 7 % an, gestützt durch eine 9 % höhere Inlandsnachfrage und einen 6,5 % Zuwachs bei ausländischen Gästen. Großbritannien bleibt mit fast einem Drittel der Übernachtungen von Nicht-Residenten in Ferienwohnungen der wichtigste Herkunftsmarkt. Die Kanarischen Inseln dominierten mit 2,4 Millionen Übernachtungen (+10,7 %), wobei Gran Canaria und Teneriffa eine Auslastung von über 85 % verzeichneten.
Campingplatzübernachtungen stiegen leicht um 2,7 %. Auffällig ist, dass inländische Reisende den Rückgang der Buchungen aus Deutschland um 5 % ausglichen – ein frühes Anzeichen dafür, wie die Lebenshaltungskostenkrise in Nordeuropa die Winternachfrage verändern könnte. Landtouristische Unterkünfte legten landesweit um 2,8 % zu, verzeichneten jedoch in Andalusien nach den Waldbränden im letzten Sommer einen Rückgang. Die Übernachtungen in Hostels sanken um 10 %, was darauf hindeutet, dass preissensible junge Reisende vermehrt auf Wohngemeinschaften in Apartments und günstige Hotels ausweichen.
Für Mobilitätsmanager deuten die Zahlen auf eine zunehmende Verknappung von Ferienwohnungen auf den Kanaren und in Barcelona hin, da digitale Nomaden und Projektteams aus Unternehmen mit dem Freizeitverkehr in der Hochsaison konkurrieren. Die durchschnittlichen Übernachtungspreise auf den Kanaren liegen laut Branchenbeobachtern bereits 8 % über dem Vorjahresniveau. Unternehmen, die Einsätze im ersten Quartal planen, sollten daher frühzeitig temporäre Unterkünfte sichern oder alternative Inseln wie La Palma in Betracht ziehen, wo die Auslastung noch unter 70 % liegt.
Die Daten bieten zudem eine wichtige Orientierung für die bevorstehende Einführung der spanischen ETIAS-ähnlichen Reisegenehmigung für Drittstaatsangehörige, die Mitte 2026 in Kraft treten soll und die Buchungszeiträume für Nicht-EU-Entsandte leicht verlängern könnte.
Ferienwohnungen führten das Wachstum mit einem Anstieg der Übernachtungen um 7 % an, gestützt durch eine 9 % höhere Inlandsnachfrage und einen 6,5 % Zuwachs bei ausländischen Gästen. Großbritannien bleibt mit fast einem Drittel der Übernachtungen von Nicht-Residenten in Ferienwohnungen der wichtigste Herkunftsmarkt. Die Kanarischen Inseln dominierten mit 2,4 Millionen Übernachtungen (+10,7 %), wobei Gran Canaria und Teneriffa eine Auslastung von über 85 % verzeichneten.
Campingplatzübernachtungen stiegen leicht um 2,7 %. Auffällig ist, dass inländische Reisende den Rückgang der Buchungen aus Deutschland um 5 % ausglichen – ein frühes Anzeichen dafür, wie die Lebenshaltungskostenkrise in Nordeuropa die Winternachfrage verändern könnte. Landtouristische Unterkünfte legten landesweit um 2,8 % zu, verzeichneten jedoch in Andalusien nach den Waldbränden im letzten Sommer einen Rückgang. Die Übernachtungen in Hostels sanken um 10 %, was darauf hindeutet, dass preissensible junge Reisende vermehrt auf Wohngemeinschaften in Apartments und günstige Hotels ausweichen.
Für Mobilitätsmanager deuten die Zahlen auf eine zunehmende Verknappung von Ferienwohnungen auf den Kanaren und in Barcelona hin, da digitale Nomaden und Projektteams aus Unternehmen mit dem Freizeitverkehr in der Hochsaison konkurrieren. Die durchschnittlichen Übernachtungspreise auf den Kanaren liegen laut Branchenbeobachtern bereits 8 % über dem Vorjahresniveau. Unternehmen, die Einsätze im ersten Quartal planen, sollten daher frühzeitig temporäre Unterkünfte sichern oder alternative Inseln wie La Palma in Betracht ziehen, wo die Auslastung noch unter 70 % liegt.
Die Daten bieten zudem eine wichtige Orientierung für die bevorstehende Einführung der spanischen ETIAS-ähnlichen Reisegenehmigung für Drittstaatsangehörige, die Mitte 2026 in Kraft treten soll und die Buchungszeiträume für Nicht-EU-Entsandte leicht verlängern könnte.