
Angesichts kritischer Engpässe in den Gesundheitssystemen der Provinzen hat Kanada am 9. Dezember einen speziellen Einwanderungsweg vorgestellt, der international ausgebildeten Ärzten eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung in nur sechs Monaten ermöglicht. Dieser Weg vereinfacht die Anerkennung von Qualifikationen und hebt die übliche Voraussetzung auf, dass Bewerber vor der Antragstellung eine Nominierung durch eine Provinz erhalten müssen.
Indische Ärzte werden voraussichtlich zu den größten Nutznießern gehören; sie stellen bereits die zweitgrößte Gruppe international ausgebildeter Mediziner (IMGs) in Kanada nach den Philippinen. Laut Immigration, Refugees and Citizenship Canada (IRCC) machen IMGs 26 % der praktizierenden Ärzte in Kanada aus, jedoch 39 % der Ärzte in ländlichen oder unterversorgten Gebieten.
Nach den neuen Regelungen können Ärzte, die mindestens ein Jahr bezahlte klinische Arbeit in Kanada mit einer Arbeitserlaubnis absolviert haben – häufig im Rahmen des Rural Northern Immigration Pilot oder temporärer Arbeitsvereinbarungen – zusammen mit ihren unmittelbaren Familienangehörigen einen Antrag auf beschleunigte dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung stellen. Ehepartner erhalten offene Arbeitserlaubnisse, was besonders für Haushalte mit zwei Berufstätigen attraktiv ist.
Indische Personalvermittler im Gesundheitswesen warnen, dass das Programm den Wettbewerb um Fachkräfte verschärfen wird, während Neu-Delhi versucht, die „medizinische Abwanderung“ einzudämmen. Dennoch weisen Mobilitätsexperten darauf hin, dass viele indische Ärzte Kanada wegen der Möglichkeiten zur postgradualen Weiterbildung und der klareren Aussichten auf eine Staatsbürgerschaft im Vergleich zum US-amerikanischen H-1B-System bevorzugen.
Krankenhäuser in Ontario und British Columbia werben bereits mit Stellenangeboten, die eine „PR-Schnellzugangsberechtigung“ beinhalten, und die Anmeldungen zu Webinaren aus Indien stiegen innerhalb von 24 Stunden nach der Ankündigung um 240 %.
Indische Ärzte werden voraussichtlich zu den größten Nutznießern gehören; sie stellen bereits die zweitgrößte Gruppe international ausgebildeter Mediziner (IMGs) in Kanada nach den Philippinen. Laut Immigration, Refugees and Citizenship Canada (IRCC) machen IMGs 26 % der praktizierenden Ärzte in Kanada aus, jedoch 39 % der Ärzte in ländlichen oder unterversorgten Gebieten.
Nach den neuen Regelungen können Ärzte, die mindestens ein Jahr bezahlte klinische Arbeit in Kanada mit einer Arbeitserlaubnis absolviert haben – häufig im Rahmen des Rural Northern Immigration Pilot oder temporärer Arbeitsvereinbarungen – zusammen mit ihren unmittelbaren Familienangehörigen einen Antrag auf beschleunigte dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung stellen. Ehepartner erhalten offene Arbeitserlaubnisse, was besonders für Haushalte mit zwei Berufstätigen attraktiv ist.
Indische Personalvermittler im Gesundheitswesen warnen, dass das Programm den Wettbewerb um Fachkräfte verschärfen wird, während Neu-Delhi versucht, die „medizinische Abwanderung“ einzudämmen. Dennoch weisen Mobilitätsexperten darauf hin, dass viele indische Ärzte Kanada wegen der Möglichkeiten zur postgradualen Weiterbildung und der klareren Aussichten auf eine Staatsbürgerschaft im Vergleich zum US-amerikanischen H-1B-System bevorzugen.
Krankenhäuser in Ontario und British Columbia werben bereits mit Stellenangeboten, die eine „PR-Schnellzugangsberechtigung“ beinhalten, und die Anmeldungen zu Webinaren aus Indien stiegen innerhalb von 24 Stunden nach der Ankündigung um 240 %.
Quelle: The Times of India – World
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