Spanien setzt April 2026 als Frist für biometrische „digitale Grenzen“ nach Abschluss der EES-Testphase
Madrid schlägt 90-Tage-Arbeitsvisum-Verzicht mit Großbritannien für hochqualifizierte Dienstleister vor
Spanische Polizei zerschlägt 30-Millionen-Euro-Ring für gefälschte Aufenthaltsgenehmigungen durch „Scheinpartnerschaften“
Neueste Nachrichten
Oberleitungsstörung legt vier Rodalies-Linien lahm und stört den morgendlichen Pendelverkehr in Katalonien
Ein Fahrleitungsschaden legte am 12. Dezember vier Vorortbahnlinien im Großraum Barcelona lahm und sorgte für erhebliche Verspätungen bei Pendlern und Flugreisenden. Der Vorfall verdeutlicht die anhaltenden Zuverlässigkeitsprobleme im Rodalies-Netz und unterstreicht die Notwendigkeit von Notfallplänen für Geschäftsreisen.
Spanien schlägt 90-tägige Arbeitsvisumfreiheit mit Großbritannien für qualifizierte Dienstleister vor
Madrid hat London offiziell gebeten, ein gegenseitiges visumfreies 90-Tage-Regime für Dienstleister einzuführen. Dieses Abkommen würde Kosten und Bearbeitungszeiten für kurze Geschäftsaufträge reduzieren und die nach dem Brexit entstandenen Hürden für spanische und britische Unternehmen gleichermaßen erleichtern. Personalabteilungen sollten die Gesetzgebungspläne genau verfolgen und jetzt mit der Szenarienplanung beginnen.
Spanien bestätigt Zeitplan für digitale Grenzen: EES Soft-Launch abgeschlossen, vollständige Einführung bis April 2026
Spanien hat bestätigt, dass seine Flughäfen bis April 2026 das biometrische Ein- und Ausreisesystem der EU vollständig einführen werden. Die Online-Reisegenehmigung ETIAS soll im Laufe desselben Jahres folgen. Geschäftsreisende sollten sich darauf einstellen, bei der ersten Einreise verpflichtend Fingerabdrücke und Gesichtsscans abzugeben und vor dem Boarding eine ETIAS-Genehmigung vorweisen können, sobald das System in Betrieb geht.
Polizei zerschlägt Visa-Ring im Wert von 30 Millionen Euro mit gefälschten Partnerschaften in fünf spanischen Provinzen
Die Nationalpolizei hat 48 Verdächtige festgenommen, die bis zu 12.000 Euro für die Inszenierung falscher Partnerschaften verlangten, um marokkanischen Migranten EU-Familienaufenthaltskarten zu verschaffen. Personalabteilungen, die legitime „pareja de hecho“-Genehmigungen nutzen, müssen mit strengeren Kontrollen und möglichen Verzögerungen rechnen, da die Behörden bestehende Fälle überprüfen.
Spanien verzeichnet 2024 einen Nettozuzug von 626.268 Menschen – dritthöchster Wert des Jahrzehnts
Laut am 11. Dezember veröffentlichten Zahlen des INE hat Spanien im Jahr 2024 durch Migration 626.268 neue Einwohner gewonnen – ein Beleg dafür, dass die Wirtschaft des Landes weiterhin ein Anziehungspunkt für ausländische Fachkräfte ist und demografische Herausforderungen die politische Debatte prägen. Arbeitgeber sollten mit anhaltend hoher Nachfrage nach Arbeitserlaubnissen rechnen und mögliche Anpassungen der Kontingente im Jahr 2026 einkalkulieren.