
Italienische Vielflieger ins Vereinigte Königreich erhielten am 13. Dezember Klarheit, als das britische Innenministerium – in einem Interview, das vom Londoner Büro der la Repubblica aufgegriffen wurde – bestätigte, dass das Electronic Travel Authorisation (ETA)-System ab dem 25. Februar 2026 für alle visumfreien Staatsangehörigen verpflichtend wird. Da Italiener zur Kategorie der visumfreien Kurzaufenthalte gehören, benötigen sie vor dem Einsteigen in Flugzeuge, Züge oder Fähren mit Ziel Großbritannien eine genehmigte ETA.
Die ETA kostet 10 Pfund, ist für mehrere Einreisen über zwei Jahre gültig und erfordert eine Online-Anmeldung mit biometrischen Passdaten sowie einem Selfie. Das Innenministerium erklärte, dass die derzeitige „Soft-Launch“-Phase – in der Fluggesellschaften Passagiere zwar warnen, aber noch das Boarding erlauben – am 24. Februar um 23:59 Uhr GMT endet. Ab dem 25. Februar müssen Airlines das Boarding für Personen ohne gültige Genehmigung verweigern; abgewiesene Passagiere haben keinen Anspruch auf EC261-Entschädigung, da sie die Dokumentenprüfung nicht bestanden haben.
Firmen mit Mobilitätsteams müssen nun ihre Vorreiseprozesse anpassen: ETA-Prüfungen neben den vor dem Brexit üblichen Arbeitsrechtchecks einbauen, Bearbeitungszeiten (durchschnittlich 30 Minuten, bei Rückfragen bis zu 3 Tage) in Reisegenehmigungen einplanen und die Gebühr budgetieren. Multinationale Unternehmen mit Pendlerentsendungen zwischen Mailand und London sollten Massenkommunikationskampagnen in Betracht ziehen; Airline-Apps wie der Executive Club von British Airways können ETA-Nummern speichern und so die wiederholte Nutzung erleichtern.
Italienische Reiseveranstalter begrüßten die Klarheit, warnten jedoch, dass ältere Reisende, die mit englischsprachigen Apps wenig vertraut sind, insbesondere bei Abreisen in der Osterwoche konsularische Unterstützung benötigen könnten. Das italienische Außenministerium bereitet eine FAQ auf Italienisch vor und wird in der ersten Woche der Einführung zusätzliches Personal an den Flughäfen Rom Fiumicino und Mailand Malpensa einsetzen.
Die Ablehnungsquote in der Pilotphase lag mit unter 1 % niedrig, doch eine Ablehnung führt zu einer 180-tägigen Sperrfrist, sofern der Antragsteller keine Datenfehler nachweisen kann. Reisende mit kürzlichen Vorstrafen sollten sich rechtzeitig vor Februar 2026 fachkundig beraten lassen, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.
Die ETA kostet 10 Pfund, ist für mehrere Einreisen über zwei Jahre gültig und erfordert eine Online-Anmeldung mit biometrischen Passdaten sowie einem Selfie. Das Innenministerium erklärte, dass die derzeitige „Soft-Launch“-Phase – in der Fluggesellschaften Passagiere zwar warnen, aber noch das Boarding erlauben – am 24. Februar um 23:59 Uhr GMT endet. Ab dem 25. Februar müssen Airlines das Boarding für Personen ohne gültige Genehmigung verweigern; abgewiesene Passagiere haben keinen Anspruch auf EC261-Entschädigung, da sie die Dokumentenprüfung nicht bestanden haben.
Firmen mit Mobilitätsteams müssen nun ihre Vorreiseprozesse anpassen: ETA-Prüfungen neben den vor dem Brexit üblichen Arbeitsrechtchecks einbauen, Bearbeitungszeiten (durchschnittlich 30 Minuten, bei Rückfragen bis zu 3 Tage) in Reisegenehmigungen einplanen und die Gebühr budgetieren. Multinationale Unternehmen mit Pendlerentsendungen zwischen Mailand und London sollten Massenkommunikationskampagnen in Betracht ziehen; Airline-Apps wie der Executive Club von British Airways können ETA-Nummern speichern und so die wiederholte Nutzung erleichtern.
Italienische Reiseveranstalter begrüßten die Klarheit, warnten jedoch, dass ältere Reisende, die mit englischsprachigen Apps wenig vertraut sind, insbesondere bei Abreisen in der Osterwoche konsularische Unterstützung benötigen könnten. Das italienische Außenministerium bereitet eine FAQ auf Italienisch vor und wird in der ersten Woche der Einführung zusätzliches Personal an den Flughäfen Rom Fiumicino und Mailand Malpensa einsetzen.
Die Ablehnungsquote in der Pilotphase lag mit unter 1 % niedrig, doch eine Ablehnung führt zu einer 180-tägigen Sperrfrist, sofern der Antragsteller keine Datenfehler nachweisen kann. Reisende mit kürzlichen Vorstrafen sollten sich rechtzeitig vor Februar 2026 fachkundig beraten lassen, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.
Quelle: la Repubblica (London edition)
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