
In einem heute veröffentlichten ausführlichen Bericht hebt Travel and Tour World hervor, wie das Europäische Reiseinformations- und -genehmigungssystem (ETIAS) sowie das biometrische Ein- und Ausreisesystem (EES) ab Ende 2025 bis 2026 die Reise nach Italien und in den gesamten Schengen-Raum verändern werden. Der Artikel stellt fest, dass mit dem Start des EES (derzeit für Oktober 2025 geplant) ETIAS sechs Monate später verpflichtend wird. Das bedeutet, dass bis Mitte 2026 die meisten visumfreien Reisenden – darunter Staatsangehörige aus den USA, Großbritannien, Kanada und Australien – vor dem Boarding eines Flugs nach Italien eine Online-Genehmigung einholen müssen.
ETIAS wird 20 Euro kosten, drei Jahre lang gültig sein (oder bis zum Ablauf des Reisepasses) und von den Antragstellern Sicherheits- sowie Gesundheitsfragen verlangen. Das EES hingegen erfasst an den Außengrenzen Italiens Fingerabdrücke und Gesichtsaufnahmen und berechnet automatisch die erlaubte Aufenthaltsdauer, wodurch das manuelle Abstempeln von Pässen entfällt. Die Flughäfen Rom-Fiumicino und Mailand-Malpensa haben bereits 89 automatisierte e-Gates installiert, um die zusätzliche biometrische Verarbeitung zu bewältigen, während Fluggesellschaften ihre Abflugkontrollsysteme aktualisieren, um den ETIAS-Status beim Check-in zu überprüfen.
Für Programme zur Mobilität von Mitarbeitern bedeutet die wichtigste operative Änderung das Ende kurzfristiger visumfreier Reisen. Kurzfristige Meetings oder dringende Einsätze vor Ort sind nur möglich, wenn die Mitarbeiter bereits über ein gültiges ETIAS verfügen oder einer Ausnahmekategorie angehören, wie Inhaber italienischer Aufenthaltstitel oder EU Blue Cards. Unternehmen integrieren daher die ETIAS-Überwachung in ihre Reisebuchungsprozesse und weisen global mobile Mitarbeiter an, sich sofort nach Systemstart zu registrieren.
Auch Steuer- und Compliance-Teams sollten beachten, dass ETIAS-Daten den italienischen Behörden eine genaue Aufzeichnung der im Land verbrachten Tage liefern, was es Vielfliegern erschwert, unter der 183-Tage-Grenze für die Steueransässigkeit zu bleiben. Die Personalabteilungen sollten Entsandte auf mögliche Prüfungen vorbereiten und sicherstellen, dass Schattenabrechnungen mit den neuen Daten übereinstimmen.
Obwohl ETIAS als Sicherheitsinstrument präsentiert wird, argumentieren die Verantwortlichen, dass es letztlich die Grenzabfertigung beschleunigen wird, indem die Risikobewertung vorverlagert wird. Da die Passagierzahlen für 2026 voraussichtlich um 18 % über dem Niveau von 2019 liegen, betrachtet die italienische Regierung das digitale Grenzmanagement als unverzichtbar, um den Durchsatz aufrechtzuerhalten und die Warteschlangen zu vermeiden, die den Sommer 2024 belastet haben.
ETIAS wird 20 Euro kosten, drei Jahre lang gültig sein (oder bis zum Ablauf des Reisepasses) und von den Antragstellern Sicherheits- sowie Gesundheitsfragen verlangen. Das EES hingegen erfasst an den Außengrenzen Italiens Fingerabdrücke und Gesichtsaufnahmen und berechnet automatisch die erlaubte Aufenthaltsdauer, wodurch das manuelle Abstempeln von Pässen entfällt. Die Flughäfen Rom-Fiumicino und Mailand-Malpensa haben bereits 89 automatisierte e-Gates installiert, um die zusätzliche biometrische Verarbeitung zu bewältigen, während Fluggesellschaften ihre Abflugkontrollsysteme aktualisieren, um den ETIAS-Status beim Check-in zu überprüfen.
Für Programme zur Mobilität von Mitarbeitern bedeutet die wichtigste operative Änderung das Ende kurzfristiger visumfreier Reisen. Kurzfristige Meetings oder dringende Einsätze vor Ort sind nur möglich, wenn die Mitarbeiter bereits über ein gültiges ETIAS verfügen oder einer Ausnahmekategorie angehören, wie Inhaber italienischer Aufenthaltstitel oder EU Blue Cards. Unternehmen integrieren daher die ETIAS-Überwachung in ihre Reisebuchungsprozesse und weisen global mobile Mitarbeiter an, sich sofort nach Systemstart zu registrieren.
Auch Steuer- und Compliance-Teams sollten beachten, dass ETIAS-Daten den italienischen Behörden eine genaue Aufzeichnung der im Land verbrachten Tage liefern, was es Vielfliegern erschwert, unter der 183-Tage-Grenze für die Steueransässigkeit zu bleiben. Die Personalabteilungen sollten Entsandte auf mögliche Prüfungen vorbereiten und sicherstellen, dass Schattenabrechnungen mit den neuen Daten übereinstimmen.
Obwohl ETIAS als Sicherheitsinstrument präsentiert wird, argumentieren die Verantwortlichen, dass es letztlich die Grenzabfertigung beschleunigen wird, indem die Risikobewertung vorverlagert wird. Da die Passagierzahlen für 2026 voraussichtlich um 18 % über dem Niveau von 2019 liegen, betrachtet die italienische Regierung das digitale Grenzmanagement als unverzichtbar, um den Durchsatz aufrechtzuerhalten und die Warteschlangen zu vermeiden, die den Sommer 2024 belastet haben.
Quelle: Travel and Tour World
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