
Bei einer Pressekonferenz am 18. Dezember 2025 stellte das finnische Ministerium für Bildung und Kultur Richtlinien für einen Gesetzentwurf vor, der die Aufenthaltsbedingungen für Studierende aus Nicht-EU-Ländern und deren Familien verschärfen soll. Der Entwurf, der bis Februar 2026 im Parlament erwartet wird, sieht drei wesentliche Änderungen vor.
Erstens wird die monatliche finanzielle Mindestanforderung gesetzlich festgeschrieben und an die Inflation angepasst – zunächst auf 850 Euro, statt der bisher von Migri empfohlenen 560 Euro. Zweitens dürfen nahe Familienangehörige erst nach dem ersten Studienjahr zu einem Studierenden nachziehen, um sicherzustellen, dass der Hauptantragsteller die Lebenshaltungskosten in Finnland realistisch einschätzen kann. Drittens müssen Bewerber einen grundlegenden Englisch-, Finnisch- oder Schwedischtest bestehen, sofern ihre vorherige Schulbildung nicht auf Englisch erfolgte.
Die Reformen basieren auf einem Untersuchungsbericht, der zeigte, dass einige Vermittler im Ausland finnische Abschlüsse mit irreführenden Versprechen über Berufsaussichten beworben haben, was Studierende in Schuldenfallen und Arbeitsausbeutung brachte. Durch die Anhebung der finanziellen und sprachlichen Anforderungen will Helsinki risikoreiche Fälle herausfiltern und gleichzeitig Talente für seine arbeitsmarktbedingten Engpassbranchen, insbesondere IT und Gesundheitswesen, gewinnen.
Die Hochschulen sind gespalten: Die Aalto-Universität begrüßte die Klarheit und sieht die Möglichkeit, die Einschreibungen durch leistungsbezogene Stipendien stabil zu halten, während mehrere Fachhochschulen einen Rückgang der Bewerber aus Afrika und Südostasien befürchten. Der Arbeitgeberverband EK unterstützt die Sprachvorgabe mit der Begründung, dass Absolventen mit guten Finnisch- oder Schwedischkenntnissen schneller in den Arbeitsmarkt integriert werden.
Für Programme zur Unternehmensmobilität wird die verzögerte Familienzusammenführung die Umzugspakete beeinflussen; einige Unternehmen könnten die Reisekosten für Ehepartner erst nach dem ersten Studienjahr übernehmen. Bildungsagenturen in wichtigen Herkunftsländern müssen sich im Rahmen eines vorgeschlagenen Akkreditierungssystems bei finnischen Hochschulen registrieren.
Erstens wird die monatliche finanzielle Mindestanforderung gesetzlich festgeschrieben und an die Inflation angepasst – zunächst auf 850 Euro, statt der bisher von Migri empfohlenen 560 Euro. Zweitens dürfen nahe Familienangehörige erst nach dem ersten Studienjahr zu einem Studierenden nachziehen, um sicherzustellen, dass der Hauptantragsteller die Lebenshaltungskosten in Finnland realistisch einschätzen kann. Drittens müssen Bewerber einen grundlegenden Englisch-, Finnisch- oder Schwedischtest bestehen, sofern ihre vorherige Schulbildung nicht auf Englisch erfolgte.
Die Reformen basieren auf einem Untersuchungsbericht, der zeigte, dass einige Vermittler im Ausland finnische Abschlüsse mit irreführenden Versprechen über Berufsaussichten beworben haben, was Studierende in Schuldenfallen und Arbeitsausbeutung brachte. Durch die Anhebung der finanziellen und sprachlichen Anforderungen will Helsinki risikoreiche Fälle herausfiltern und gleichzeitig Talente für seine arbeitsmarktbedingten Engpassbranchen, insbesondere IT und Gesundheitswesen, gewinnen.
Die Hochschulen sind gespalten: Die Aalto-Universität begrüßte die Klarheit und sieht die Möglichkeit, die Einschreibungen durch leistungsbezogene Stipendien stabil zu halten, während mehrere Fachhochschulen einen Rückgang der Bewerber aus Afrika und Südostasien befürchten. Der Arbeitgeberverband EK unterstützt die Sprachvorgabe mit der Begründung, dass Absolventen mit guten Finnisch- oder Schwedischkenntnissen schneller in den Arbeitsmarkt integriert werden.
Für Programme zur Unternehmensmobilität wird die verzögerte Familienzusammenführung die Umzugspakete beeinflussen; einige Unternehmen könnten die Reisekosten für Ehepartner erst nach dem ersten Studienjahr übernehmen. Bildungsagenturen in wichtigen Herkunftsländern müssen sich im Rahmen eines vorgeschlagenen Akkreditierungssystems bei finnischen Hochschulen registrieren.
Quelle: Yle (Swedish service)
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