
Das Ministerium für Industrie- und Binnenhandel (DPIIT) hat die Geschäftsvisaverfahren in Indien vereinfacht und eine Online-Plattform eingeführt, die Unternehmen ermöglicht, Sponsorship-Briefe automatisch zu erstellen, während mehrere interministerielle Genehmigungen abgeschafft wurden. Die am 18. Dezember angekündigte Änderung kommt vor allem Herstellern zugute, die auf kurzfristige chinesische Experten für Installation und Wartung von Anlagen angewiesen sind.
Die Visaanträge für chinesische Staatsbürger hatten sich nach dem Grenzzwischenfall in Galwan 2020 auf Bearbeitungszeiten von bis zu drei Monaten ausgeweitet, da die Kontrollen verschärft wurden. Branchenexperten schätzen die Produktionsverluste für Elektronikhersteller, die keine technischen Fachkräfte einfliegen lassen konnten, auf rund 15 Milliarden US-Dollar.
Nach den neuen Regelungen können Spezialisten für Anlageninstallation, Inbetriebnahme und Wartung Visa innerhalb von nur zehn Tagen erhalten, sofern die sponsornenden Unternehmen Verträge hochladen und bestätigen, dass kein qualifizierter indischer Facharbeiter kurzfristig verfügbar ist. Das Außenministerium hat zudem die Vertretungen in Peking und Shanghai angewiesen, während der Wartungssaison von Dezember bis März technische Visa der Kategorie B zu priorisieren.
Globale Mobilitätsprogramme sollten ihre China-Indien-Entsendungsrichtlinien aktualisieren: Die bisher erforderliche Sicherheitsfreigabe des Innenministeriums entfällt nun bei Aufenthalten unter 90 Tagen, allerdings müssen Unternehmen Gehaltsabrechnungen und Ausreisedokumente für Prüfungen aufbewahren. Experten erwarten, dass diese Maßnahme Indien dabei hilft, Versorgungslücken in den Bereichen Halbleiter, Solarmodule und Unterhaltungselektronik zu schließen.
China seinerseits bestätigte, dass es ab dem 22. Dezember die Bearbeitung von Touristen- und Geschäftsvisa für indische Staatsbürger wieder aufnehmen wird, was auf eine schrittweise Lockerung der Reisebeschränkungen auf beiden Seiten hindeutet.
Die Visaanträge für chinesische Staatsbürger hatten sich nach dem Grenzzwischenfall in Galwan 2020 auf Bearbeitungszeiten von bis zu drei Monaten ausgeweitet, da die Kontrollen verschärft wurden. Branchenexperten schätzen die Produktionsverluste für Elektronikhersteller, die keine technischen Fachkräfte einfliegen lassen konnten, auf rund 15 Milliarden US-Dollar.
Nach den neuen Regelungen können Spezialisten für Anlageninstallation, Inbetriebnahme und Wartung Visa innerhalb von nur zehn Tagen erhalten, sofern die sponsornenden Unternehmen Verträge hochladen und bestätigen, dass kein qualifizierter indischer Facharbeiter kurzfristig verfügbar ist. Das Außenministerium hat zudem die Vertretungen in Peking und Shanghai angewiesen, während der Wartungssaison von Dezember bis März technische Visa der Kategorie B zu priorisieren.
Globale Mobilitätsprogramme sollten ihre China-Indien-Entsendungsrichtlinien aktualisieren: Die bisher erforderliche Sicherheitsfreigabe des Innenministeriums entfällt nun bei Aufenthalten unter 90 Tagen, allerdings müssen Unternehmen Gehaltsabrechnungen und Ausreisedokumente für Prüfungen aufbewahren. Experten erwarten, dass diese Maßnahme Indien dabei hilft, Versorgungslücken in den Bereichen Halbleiter, Solarmodule und Unterhaltungselektronik zu schließen.
China seinerseits bestätigte, dass es ab dem 22. Dezember die Bearbeitung von Touristen- und Geschäftsvisa für indische Staatsbürger wieder aufnehmen wird, was auf eine schrittweise Lockerung der Reisebeschränkungen auf beiden Seiten hindeutet.
Quelle: Business Standard
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