
Weniger als zwei Wochen vor Öffnung der provinziellen Kontingentfenster hat der österreichische Nationalrat die Obergrenze für kontingentierte Aufenthaltstitel im Jahr 2025 auf 5.616 festgelegt – das sind 230 weniger als in diesem Jahr. Die überarbeitete Niederlassungsverordnung reserviert 4.850 Plätze für familienbasierte Zuwanderung von Drittstaatsangehörigen, 385 für finanziell unabhängige Pensionisten oder „Privatiers“, 89 für Inhaber von langfristigen EU-Aufenthaltstiteln, die von einem anderen Mitgliedstaat ausgestellt wurden, sowie 292 für Angehörige, die auf die Rot-Weiß-Rot Karte Plus aufsteigen.
Arbeitsmarktorientierte Zugangswege wie die reguläre Rot-Weiß-Rot Karte und die EU-Blaukarte bleiben unbeschränkt, doch Migrationsanwälte warnen, dass die schrumpfenden Familienkontingente indirekt die Anziehung von Fachkräften beeinträchtigen könnten, wenn Führungskräfte befürchten, ihre Angehörigen später nicht nachholen zu können. Wohnraummangel in Niederösterreich und der Steiermark wurde als Grund für die Kürzung genannt.
Für Mobility-Teams ist der 2. Januar der entscheidende Termin, wenn die meisten Bundesländer ihre Online-Buchungsfenster nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ öffnen – die Plätze sind oft innerhalb weniger Stunden vergeben. Antragsteller sollten Deutschzertifikate, Nachweise über eine Vollversicherung und Belege für ein stabiles Einkommen bereithalten. Visa-Dienstleister empfehlen, jetzt Vollmachten zu sichern, da Notariate zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen sind.
Unternehmen, die Pensionisten oder Eltern sponsern, sollten mit höheren Existenzminimumsgrenzen rechnen: 2.009,85 Euro netto pro Paar und Monat im Jahr 2025. Das Nichterfüllen der finanziellen Voraussetzungen ist der häufigste Ablehnungsgrund bei Kontingentanträgen.
Arbeitsmarktorientierte Zugangswege wie die reguläre Rot-Weiß-Rot Karte und die EU-Blaukarte bleiben unbeschränkt, doch Migrationsanwälte warnen, dass die schrumpfenden Familienkontingente indirekt die Anziehung von Fachkräften beeinträchtigen könnten, wenn Führungskräfte befürchten, ihre Angehörigen später nicht nachholen zu können. Wohnraummangel in Niederösterreich und der Steiermark wurde als Grund für die Kürzung genannt.
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Quelle: VisaHQ Global Mobility News
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