
Die Temperaturen auf dem höchsten Gipfel der VAE, dem Jebel Jais, sanken in den frühen Morgenstunden des 20. Dezember auf 3,5 °C – der niedrigste Wert, der diesen Winter landesweit gemessen wurde, so das Nationale Meteorologische Zentrum. Aufgrund starker Windböen und glatter Bedingungen setzte der Abenteueranbieter „Visit Jebel Jais“ seine Hauptattraktionen, die Zipline „Jais Flight“ und die „Sky Tour“, bis mindestens zum Mittag des 20. Dezember aus. Eine Wiedereröffnung hängt von der aktuellen Wetterlage ab.
Diese Entscheidung folgt einem allgemeinen Trend von Schließungen touristischer Einrichtungen in den Emiraten während der derzeitigen unbeständigen Wetterphase. Während der Inlandstourismus zu Bergregionen – besonders bei Wochenendbesuchern und Firmen-Teambuilding-Gruppen – weiterhin boomt, steht die Sicherheit bei Windkälte und eingeschränkter Sicht klar im Vordergrund.
Reisesicherheitsexperten empfehlen Unternehmen, die Incentive-Reisen nach Ras Al Khaimah organisieren, in ihren Verträgen Klauseln zur höheren Gewalt aufzunehmen und die Teilnehmer über die Anforderungen an Kälteschutzkleidung zu informieren, die vielen Bewohnern der Golfregion unbekannt sind.
Was die Mobilität betrifft, bleibt die Zufahrt zum Berg offen, doch Autofahrer werden geraten, den Reifenprofilzustand zu prüfen und auf nassen Haarnadelkurven mehr Bremsweg einzuplanen. Die Polizei von Ras Al Khaimah hat Streifen eingesetzt, um Geschwindigkeitsbegrenzungen durchzusetzen und bei Pannen zu helfen.
Dieses Wetterereignis erinnert eindrücklich daran, dass die Winter-Mikroklimata der VAE – von Küstenfeuchtigkeit bis zu alpinem Frost – Auswirkungen auf die letzte Meile der Logistik, Veranstaltungsplanung und das Wohlbefinden der Mitarbeiter haben können.
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