Ausfall des biometrischen Ein- und Ausgangssystems verursacht dreistündige Warteschlangen am Prager Flughafen
Innenministerium schaltet Einwanderungshotlines bis zum 2. Januar ab – Verlängerung von Aufenthaltsgenehmigungen gestört
Deutschland verlängert Grenzkontrollen zu Tschechien bis zum 15. März 2026
Neueste Nachrichten
Technische Störung beim biometrischen EES sorgt für drei Stunden Wartezeit am Prager Flughafen
Das neue Ein- und Ausreisesystem (EES) der EU ist am 19. Dezember am Flughafen Prag ausgefallen, was manuelle Kontrollen erforderlich machte und für Nicht-EU-Passagiere Wartezeiten von bis zu drei Stunden verursachte. Die Flughafenbehörden planen, zusätzliches Personal einzustellen und weitere Terminals aufzustellen. Gleichzeitig warnt der Flughafenverband ACI, dass EES-Störungen die Abfertigungszeiten europaweit verlängern. Teams für globale Mobilität sollten daher großzügigere Reisezeiten einplanen und Reisende an die automatische Berechnung von Überziehungszeiten im System erinnern.
Hotlines des Innenministeriums für Einwanderungsfragen bis zum 2. Januar nicht erreichbar
Das Innenministerium Tschechiens hat seine wichtigsten Einwanderungshotlines vom 22. Dezember bis zum 2. Januar 2026 außer Betrieb genommen, mit eingeschränktem Service für ukrainische Flüchtlinge nur am 29. und 30. Dezember. Die Ausfallzeit fällt mit der geschäftigsten Phase für die Verlängerung von Arbeits- und Aufenthaltserlaubnissen zusammen, was das Risiko verpasster Fristen erhöht. Arbeitgeber sollten daher zügig alle erforderlichen Unterlagen sammeln, Termine für Januar online buchen und ihren ausländischen Mitarbeitern alternative Unterstützung anbieten.
Deutschland verlängert Grenzkontrollen zu Tschechien und Nachbarländern bis März 2026
Deutschland wird die stichprobenartigen Grenzkontrollen an seinen Grenzen – einschließlich der Grenze zu Tschechien – mindestens bis zum 15. März 2026 beibehalten. Zufällige Polizeikontrollen können Straßen- und Zugreisen verzögern und einen Nachweis des Reisegrundes verlangen. Tschechische Unternehmen sollten zusätzliche Transitzeiten in ihre Planungen einbeziehen und sicherstellen, dass Reisende die erforderlichen Dokumente mitführen.