
Präsident Trump hat Mora Namdar – Inhaberin einer Friseurkette in Texas und ehemalige Beraterin im Außenministerium – zur stellvertretenden Staatssekretärin für konsularische Angelegenheiten nominiert. Dieses Amt verantwortet die weltweite Visaerteilung, die Passproduktion sowie den rund um die Uhr erreichbaren Dienst, der Amerikanern im Ausland hilft. Die Ernennung, die kurz nach Mitternacht am 27. Dezember bekanntgegeben wurde, setzt eine nicht-karriereorientierte Geschäftsfrau an die Spitze einer Behörde mit 13.000 Mitarbeitern, die jährlich über 20 Millionen Reisedokumente bearbeitet.
Befürworter heben hervor, dass Namdar bereits als leitende Beraterin unter Außenminister Mike Pompeo tätig war und an der Gründung der Abraham-Abkommen-Arbeitsgruppe mitgewirkt hat. Kritiker bemängeln ihre begrenzte Erfahrung im konsularischen Management und verweisen auf Verbindungen zu „Projekt 2025“, einem Übergangsplan, der darauf abzielt, Bundesbehörden konservativ neu auszurichten.
Aus Sicht der globalen Mobilität ist die Position von großer Bedeutung: Das Amt legt Richtlinien für die Visa-Entscheidungen, länderspezifische Priorisierungen und Notfallpassregelungen fest. Aktuelle Rückstände haben die Bearbeitungszeit für reguläre Pässe bereits auf 8 bis 11 Wochen verlängert; Beobachter werden genau verfolgen, ob Namdar die Digitalisierung vorantreibt oder die Sicherheitsüberprüfungen im Einklang mit der Ausrichtung der Regierung verschärft.
Der Auswärtige Ausschuss des Senats wird voraussichtlich Anfang Februar Anhörungen zur Bestätigung ansetzen. Bis zur Bestätigung übernimmt die stellvertretende Hauptbeamtin Julie Stufft kommissarisch die Leitung.
Befürworter heben hervor, dass Namdar bereits als leitende Beraterin unter Außenminister Mike Pompeo tätig war und an der Gründung der Abraham-Abkommen-Arbeitsgruppe mitgewirkt hat. Kritiker bemängeln ihre begrenzte Erfahrung im konsularischen Management und verweisen auf Verbindungen zu „Projekt 2025“, einem Übergangsplan, der darauf abzielt, Bundesbehörden konservativ neu auszurichten.
Aus Sicht der globalen Mobilität ist die Position von großer Bedeutung: Das Amt legt Richtlinien für die Visa-Entscheidungen, länderspezifische Priorisierungen und Notfallpassregelungen fest. Aktuelle Rückstände haben die Bearbeitungszeit für reguläre Pässe bereits auf 8 bis 11 Wochen verlängert; Beobachter werden genau verfolgen, ob Namdar die Digitalisierung vorantreibt oder die Sicherheitsüberprüfungen im Einklang mit der Ausrichtung der Regierung verschärft.
Der Auswärtige Ausschuss des Senats wird voraussichtlich Anfang Februar Anhörungen zur Bestätigung ansetzen. Bis zur Bestätigung übernimmt die stellvertretende Hauptbeamtin Julie Stufft kommissarisch die Leitung.
Quelle: Times of India