CDC verlängert 30-tägiges Einreiseverbot für Reisende aus der DR Kongo, Uganda und Südsudan
USA hebt weltweites Visum-Aussetzungsprogramm für 75 Länder nach Bundesgerichtsentscheidung auf
Das Außenministerium plant eine 24-stündige Abschaltung der CEAC-Website, wodurch die Online-Einreichung des Formulars DS-260 vorübergehend nicht möglich ist.
Neueste Nachrichten
CBP rühmt sich mit 16-monatiger „Null-Fall von Fangen-und-Freilassen“ an der Südwestgrenze
Die US-Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) gab am 16. September bekannt, dass sie seit 16 Monaten keine festgenommenen Migranten mehr vor ihrer gerichtlichen Entscheidung freigelassen hat. Dies begründet sie mit beschleunigten Abschiebungen und internationaler Zusammenarbeit. Während diese Durchsetzungspraxis die Staus an den Handelsgrenzübergängen verringern könnte, wirft sie zugleich humanitäre Bedenken und Fragen zur Einhaltung von Vorschriften für Arbeitgeber auf, die Fachkräfte über die US-mexikanische Grenze bringen.
Elektronische Reisegenehmigung für das Vereinigte Königreich: Neue Richtlinien empfehlen US-Besuchern, die Beantragung mindestens drei Wochen im Voraus vorzunehmen
Eine Mitteilung vom 16. September 2026 warnt US-Reisende davor, dass die neue elektronische Reisegenehmigung (Electronic Travel Authorisation, ETA) des Vereinigten Königreichs, die ab Anfang 2027 für Amerikaner verpflichtend ist, bei manueller Überprüfung bis zu neun Tage dauern kann. Experten empfehlen, den Antrag mindestens drei Wochen vor der Abreise zu stellen und weisen auf Compliance-Risiken für Doppelstaatsbürger hin, die stattdessen einen britischen Pass mitführen müssen. Die Hinweise geben Firmenreiseprogrammen ausreichend Zeit, die ETA-Prüfungen in ihre Planungen für 2027 zu integrieren.
CBP stellt neue einheitliche Trusted Traveler App vor und stellt Global Entry sowie TTP Apps ein
Die US-Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) hat heute eine einheitliche Trusted Traveler-App eingeführt, die die bisherigen eigenständigen Global Entry- und TTP-Apps ersetzt. Bestehende Berechtigungen werden automatisch übertragen, während die alten Apps ab dem 15. September nicht mehr funktionieren. Die Zusammenführung erleichtert die Anmeldung für Mitglieder von Global Entry, NEXUS, SENTRI und FAST und bereitet den Weg für neue biometrische Funktionen und Terminplanungen.
Erster Tag der befristeten Zulassungen des DHS: „Dauer des Status“ für Inhaber von F-1-, J-1- und I-Visa abgeschafft
Die DHS-Regel zur Abschaffung der „Duration of Status“ tritt heute in Kraft. Inhaber von F-1-, J-1- und I-Visa erhalten damit feste Aufenthaltszeiträume, und bei Überschreitung drohen sofort Strafen wegen illegalen Aufenthalts. Universitäten und Arbeitgeber müssen nun individuelle Enddaten überwachen, rechtzeitig die Formularverlängerung I-539 einreichen und die neuen Formularversionen vom 15.09.2026 verwenden. Verstöße gegen die Vorschriften können dazu führen, dass betroffene Fachkräfte bis zu zehn Jahre lang nicht in die USA zurückkehren dürfen.
Nächtlicher SEVIS-Ausfall erschwert kurzfristige Aktualisierungen von Datensätzen am ersten Tag der befristeten Zulassungen
SEVIS war über Nacht (18:30 – 4:00 Uhr EDT) wegen eines umfangreichen Software-Updates offline, das mit der Abschaffung der Aufenthaltsdauerregelung einherging. Die Störung zwang die Schulen, I-20-Aktualisierungen zu beschleunigen, und könnte die Genehmigungen für CPT/OPT verzögern, auf die Arbeitgeber für die Einhaltung der I-9-Vorschriften angewiesen sind.
CBP startet neue einheitliche „Trusted Traveler“-App und stellt Global Entry-App ein
Die neue Trusted Traveler-App der CBP startet am 15. September und ersetzt die bisherigen Global Entry- und TTP-Apps durch ein einheitliches Portal für alle Trusted-Traveler-Programme. Mitglieder sollten das Update jetzt herunterladen, um Unterbrechungen bei der mobilen Ankunftsverarbeitung zu vermeiden. Arbeitgeber müssen möglicherweise Vielreisende bei der Umstellung unterstützen.
Sechs US-Städte klagen gegen das Innenministerium, um die wiederbelebte „Public Charge“-Regel zu stoppen
New York City und fünf weitere bedeutende US-Regionen klagen gegen das Heimatschutzministerium (DHS), um eine strengere Regelung zum „public charge“ zu stoppen, die am 18. September in Kraft treten soll. Die Städte argumentieren, dass die neue Richtlinie Einwandererfamilien – darunter auch Bewerber mit Arbeitsvisum – davon abhalten wird, rechtmäßige Sozialleistungen in Anspruch zu nehmen, was die lokalen Gesundheits- und Wohnungswesen zusätzlich belastet. Ein Gerichtsbeschluss könnte die Umsetzung verzögern, doch Unternehmen sollten jetzt bereits die Leistungsansprüche ihrer ausländischen Mitarbeiter überprüfen.
Arbeitsministerium übermittelt PERM-Modernisierungsregel zur Prüfung an das Weiße Haus
Der Entwurf der DOL zur Überarbeitung des PERM-Arbeitszertifizierungssystems wurde am 14. September zur Überprüfung ins Weiße Haus weitergeleitet. Der Vorschlag sieht strengere Anforderungen an Rekrutierung und Dokumentation vor, was die Einhaltungsvorschriften für Arbeitgeber, die EB-2/EB-3 Green Cards sponsern, verteuern dürfte. Die Veröffentlichung des NPRM könnte innerhalb weniger Wochen erfolgen und eine 60-tägige Kommentierungsfrist auslösen.