
Die Türkei hat stillschweigend das Kapitel ihres dreißig Jahre alten „Sticker“-Visumsystems für Bürger der Republik Zypern geschlossen. Eine Regierungsmitteilung vom 27. Dezember bestätigt, dass ab dem 2. Januar 2026 Zyprer im Voraus ein elektronisches Visum beantragen oder einen Antrag bei einer türkischen Botschaft oder einem Konsulat stellen müssen. Die bisher bei Geschäftsreisenden wegen ihrer Schnelligkeit geschätzte Möglichkeit, ohne Voranmeldung an den Schaltern in Istanbul, Antalya und anderen Einreisepunkten ein Visum zu erhalten, entfällt damit über Nacht.
Diese Änderung hat unmittelbare Auswirkungen auf Mobility-Manager. Rund 80.000 zyprische Staatsangehörige reisten 2025 in die Türkei, viele davon im Zusammenhang mit den zyprischen Interessen in den Bereichen Schifffahrt, Bauwesen und Einzelhandel in Istanbul, Izmir und Ankara. Diese Reisenden müssen nun mindestens 24 Stunden – teilweise mehrere Tage – Vorlaufzeit einplanen, um das Online-Formular auszufüllen, die Gebühr von 60 US-Dollar zu bezahlen und auf die Genehmigung zu warten. Fluggesellschaften haben bereits angekündigt, Passagieren ohne e-Visum-Barcode das Boarding zu verweigern.
Firmenreiseteams sind nun gefordert, ihre Richtlinien und Reisenden-Tracking-Systeme zu aktualisieren. Unternehmen, die kurzfristig Gutachter oder Offshore-Mitarbeiter austauschen, müssen entweder Bereitschaftspersonal in EU-Drehkreuzen vorhalten oder flexible Stornoklauseln mit türkischen Partnern verhandeln. Ein alternatives Mehrfacheinreise-Visum über Konsulate kann bis zu zwei Wochen Bearbeitungszeit in Anspruch nehmen – eine Frist, die viele Projektleiter nicht haben.
Diplomaten in Nikosia weisen Spekulationen zurück, die Maßnahme sei eine Reaktion auf Zyperns Bestrebungen, 2026 dem Schengen-Raum beizutreten. Ankara betont, dass die Vereinheitlichung der Grenz-Digitalisierung Teil des eigenen EU-Visaliberalisierungsplans sei. Unabhängig von der Motivation bringt die Entscheidung zyprische Passinhaber auf eine Stufe mit den meisten anderen Nicht-EU-Besuchern der Türkei und unterstreicht den regionalen Trend zu Vorab-Kontrollen vor der Reise.
Praktische Tipps: (1) Über die Neujahrszeit mit längeren Bearbeitungszeiten rechnen, (2) Reisende daran erinnern, dass der Reisepass mindestens sechs Monate über die Ankunft hinaus gültig sein muss, und (3) digitale Kopien des e-Visums in Cloud-Ordnern speichern, um Probleme bei leerem Handy-Akku an der Grenze zu vermeiden. Mobility-Teams könnten es als kosteneffizient erachten, die Massenanträge während der Umstellungsphase an Visumspezialisten auszulagern.
Diese Änderung hat unmittelbare Auswirkungen auf Mobility-Manager. Rund 80.000 zyprische Staatsangehörige reisten 2025 in die Türkei, viele davon im Zusammenhang mit den zyprischen Interessen in den Bereichen Schifffahrt, Bauwesen und Einzelhandel in Istanbul, Izmir und Ankara. Diese Reisenden müssen nun mindestens 24 Stunden – teilweise mehrere Tage – Vorlaufzeit einplanen, um das Online-Formular auszufüllen, die Gebühr von 60 US-Dollar zu bezahlen und auf die Genehmigung zu warten. Fluggesellschaften haben bereits angekündigt, Passagieren ohne e-Visum-Barcode das Boarding zu verweigern.
Firmenreiseteams sind nun gefordert, ihre Richtlinien und Reisenden-Tracking-Systeme zu aktualisieren. Unternehmen, die kurzfristig Gutachter oder Offshore-Mitarbeiter austauschen, müssen entweder Bereitschaftspersonal in EU-Drehkreuzen vorhalten oder flexible Stornoklauseln mit türkischen Partnern verhandeln. Ein alternatives Mehrfacheinreise-Visum über Konsulate kann bis zu zwei Wochen Bearbeitungszeit in Anspruch nehmen – eine Frist, die viele Projektleiter nicht haben.
Diplomaten in Nikosia weisen Spekulationen zurück, die Maßnahme sei eine Reaktion auf Zyperns Bestrebungen, 2026 dem Schengen-Raum beizutreten. Ankara betont, dass die Vereinheitlichung der Grenz-Digitalisierung Teil des eigenen EU-Visaliberalisierungsplans sei. Unabhängig von der Motivation bringt die Entscheidung zyprische Passinhaber auf eine Stufe mit den meisten anderen Nicht-EU-Besuchern der Türkei und unterstreicht den regionalen Trend zu Vorab-Kontrollen vor der Reise.
Praktische Tipps: (1) Über die Neujahrszeit mit längeren Bearbeitungszeiten rechnen, (2) Reisende daran erinnern, dass der Reisepass mindestens sechs Monate über die Ankunft hinaus gültig sein muss, und (3) digitale Kopien des e-Visums in Cloud-Ordnern speichern, um Probleme bei leerem Handy-Akku an der Grenze zu vermeiden. Mobility-Teams könnten es als kosteneffizient erachten, die Massenanträge während der Umstellungsphase an Visumspezialisten auszulagern.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News