Finnland erhöht alle Bearbeitungsgebühren für Aufenthaltserlaubnisse mit Inkrafttreten des Tarifplans 2026
Lappland-Flughäfen setzen nach erfolgreichem Pilotprojekt in Helsinki als Nächste das EU-Ein- und Ausreisesystem ein
Finnland nimmt Besatzung eines Frachtschiffs wegen Verdachts auf Sabotage des Datenkabels Helsinki–Tallinn fest
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Finnisches Einwanderungsamt bestätigt höhere Gebühren für Aufenthaltserlaubnisse ab 1. Januar 2026
Eine offizielle Pressemitteilung der Migri bestätigt, dass zum 1. Januar 2026 alle Gebühren für die Bearbeitung von Aufenthaltserlaubnissen erhöht wurden – die Online-Anträge für eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis kosten nun 380 €, Papieranträge 600 € und die ersten Arbeitserlaubnisse bis zu 800 €. Die Änderung, begründet mit geringeren Antragszahlen und höheren Stückkosten, fällt mit strengeren Regeln für unbefristete Aufenthaltsgenehmigungen zusammen, die am 8. Januar in Kraft treten. Arbeitgeber und Antragsteller müssen ihre Budgets und Zeitpläne entsprechend anpassen.
Lappland-Flughäfen führen EU-Ein- und Ausreisesystem nach Pilotversuch in Helsinki ein
Finnland wird das neue biometrische Ein- und Ausreisesystem (EES) der EU ab Februar 2026 von Helsinki-Vantaa auf die wichtigsten Flughäfen in Lappland ausweiten, um vor dem Winterreiseansturm einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Zusätzliche e-Gates und geschultes Personal sollen die Grenzkontrollzeiten verkürzen, doch die erstmalige Registrierung im EES wird die Ankunftszeiten für Nicht-EU-Besucher verlängern. Dieser Schritt unterstreicht Finnlands Bestreben, die Grenzformalitäten vollständig zu digitalisieren – eine wichtige Entwicklung für Reiseveranstalter und Unternehmen, die Mitarbeiter in die Arktisregion entsenden.