
Mit dem Schlag der Mitternacht am Neujahrstag sind nahezu alle Gebühren im finnischen Einwanderungstarif gestiegen. Eine Pressemitteilung des finnischen Einwanderungsdienstes (Migri) vom 31. Dezember bestätigt, dass die Kosten für einen elektronischen Antrag auf Daueraufenthalt von 240 € auf 380 € gestiegen sind – ein Anstieg um 58 % – während eine Papierbewerbung nun 600 € kostet. Auch Erstgenehmigungen für Arbeit und Studium sind ähnlich teurer geworden, und selbst Verlängerungen von Aufenthaltserlaubnissen kosten online nun 210 €. Anträge auf internationalen Schutz bleiben weiterhin gebührenfrei.
Das Innenministerium erklärt, dass der neue Gebührenplan auf einen starken Rückgang der Antragszahlen im Jahr 2025 zurückzuführen ist, der die Bearbeitungskosten pro Fall in die Höhe getrieben hat. Die Verordnung gilt für das gesamte Jahr 2026 und soll Migri „kostenneutral“ machen – ein seit Langem erklärtes Ziel der aktuellen Regierung.
Für Arbeitgeber kommt die Änderung ungünstig: Am 8. Januar treten strengere inhaltliche Kriterien für den Daueraufenthalt in Kraft, sodass Antragsteller nun sowohl mit höheren Gebühren als auch mit strengeren Zulassungsvoraussetzungen konfrontiert sind. Mobility-Teams, die Schlüsselkräfte auf den langfristigen Status vorbereiten, müssen daher ihre Budgetplanung anpassen und, wenn möglich, Anträge beschleunigen, die noch unter die alten Regeln fallen. Antragsteller, die bis zum 17. Dezember 2025 die bisherige vierjährige Aufenthaltsdauer erfüllt haben, erhalten eine sechsmonatige Schonfrist, um nach den alten Kriterien zu beantragen – zahlen aber dennoch die neuen, höheren Bearbeitungsgebühren.
Migri warnt vor hohem Verkehrsaufkommen auf seinem Enter Finland-Portal in der ersten Januarwoche nach einer 16-stündigen Wartung, die am 31. Dezember um 08:00 Uhr begann. Unternehmen sollten ihre Mitarbeitenden darauf hinweisen, Zahlungsbelege für steuerliche Ausgleichszwecke aufzubewahren und längere interne Genehmigungsprozesse aufgrund der höheren Auslagen einzuplanen.
Blickt man voraus, wird das Ministerium einen Online-Rechner zur Prüfung der Anspruchsberechtigung sowie einen Entwurf für einen Staatsbürgerschaftstest zur staatsbürgerlichen Bildung im Jahr 2027 veröffentlichen. Dies signalisiert, dass Kostenrückgewinnung und strengere Integrationsanforderungen künftig die neue Norm der finnischen Einwanderungspolitik sein werden.
Das Innenministerium erklärt, dass der neue Gebührenplan auf einen starken Rückgang der Antragszahlen im Jahr 2025 zurückzuführen ist, der die Bearbeitungskosten pro Fall in die Höhe getrieben hat. Die Verordnung gilt für das gesamte Jahr 2026 und soll Migri „kostenneutral“ machen – ein seit Langem erklärtes Ziel der aktuellen Regierung.
Für Arbeitgeber kommt die Änderung ungünstig: Am 8. Januar treten strengere inhaltliche Kriterien für den Daueraufenthalt in Kraft, sodass Antragsteller nun sowohl mit höheren Gebühren als auch mit strengeren Zulassungsvoraussetzungen konfrontiert sind. Mobility-Teams, die Schlüsselkräfte auf den langfristigen Status vorbereiten, müssen daher ihre Budgetplanung anpassen und, wenn möglich, Anträge beschleunigen, die noch unter die alten Regeln fallen. Antragsteller, die bis zum 17. Dezember 2025 die bisherige vierjährige Aufenthaltsdauer erfüllt haben, erhalten eine sechsmonatige Schonfrist, um nach den alten Kriterien zu beantragen – zahlen aber dennoch die neuen, höheren Bearbeitungsgebühren.
Migri warnt vor hohem Verkehrsaufkommen auf seinem Enter Finland-Portal in der ersten Januarwoche nach einer 16-stündigen Wartung, die am 31. Dezember um 08:00 Uhr begann. Unternehmen sollten ihre Mitarbeitenden darauf hinweisen, Zahlungsbelege für steuerliche Ausgleichszwecke aufzubewahren und längere interne Genehmigungsprozesse aufgrund der höheren Auslagen einzuplanen.
Blickt man voraus, wird das Ministerium einen Online-Rechner zur Prüfung der Anspruchsberechtigung sowie einen Entwurf für einen Staatsbürgerschaftstest zur staatsbürgerlichen Bildung im Jahr 2027 veröffentlichen. Dies signalisiert, dass Kostenrückgewinnung und strengere Integrationsanforderungen künftig die neue Norm der finnischen Einwanderungspolitik sein werden.