
Die Indische Botschaft in Peking hat still und heimlich eine neue Unterkategorie des e-Business-Visums eingeführt – das sogenannte e-B-4-Visum –, um chinesischen Ingenieuren und Führungskräften die Einreise nach Indien für die Installation von Anlagen, IT-Ausbau und andere Inbetriebnahmeaufgaben zu erleichtern. Eingeführt am 1. Januar und in einer Mitteilung am 5. Januar bestätigt, kann das Visum vollständig online beantragt werden; die Genehmigungen werden innerhalb von 45 bis 50 Tagen erwartet und erlauben einen Aufenthalt von bis zu sechs Monaten.
Dieser Schritt reagiert auf die hohe Nachfrage chinesischer Zulieferer in Indiens Elektronik- und Erneuerbare-Energien-Sektoren, wo oft vor Ort technische Unterstützung erforderlich ist. Bisher kam es bei vielen Projekten zu wochenlangen Verzögerungen, da Antragsteller zwischen Visa-Agenten und Konsulaten hin- und herpendeln mussten. Mit dem e-B-4-Visum registrieren sich indische Gastunternehmen im National Single Window System des DPIIT und laden Einladungsschreiben hoch; die Reisenden absolvieren dann bei Ankunft eine biometrische Erfassung.
Mobility-Manager in Unternehmen raten dazu, mehrere Standortbesuche in einer Reise zu bündeln und zusätzliche Zeit für Hintergrundprüfungen einzuplanen, da die Grenzsicherheitslage weiterhin sensibel ist. Sie weisen außerdem darauf hin, dass das e-B-4-Visum sich vom regulären einjährigen e-Business-Visum unterscheidet und ausschließlich für die genannten technischen Zwecke genutzt werden sollte, um Compliance-Probleme zu vermeiden.
Obwohl das Visum sehr spezifisch ausgerichtet ist, könnte das Pilotprojekt als Vorlage für branchenspezifische Visa für andere Handelspartner wie Vietnam und Südkorea dienen. Analysten sehen darin einen pragmatischen Schritt zur schrittweisen Normalisierung der Geschäftsbeziehungen zwischen Indien und China nach Jahren pandemiebedingter und geopolitischer Störungen.
Dieser Schritt reagiert auf die hohe Nachfrage chinesischer Zulieferer in Indiens Elektronik- und Erneuerbare-Energien-Sektoren, wo oft vor Ort technische Unterstützung erforderlich ist. Bisher kam es bei vielen Projekten zu wochenlangen Verzögerungen, da Antragsteller zwischen Visa-Agenten und Konsulaten hin- und herpendeln mussten. Mit dem e-B-4-Visum registrieren sich indische Gastunternehmen im National Single Window System des DPIIT und laden Einladungsschreiben hoch; die Reisenden absolvieren dann bei Ankunft eine biometrische Erfassung.
Mobility-Manager in Unternehmen raten dazu, mehrere Standortbesuche in einer Reise zu bündeln und zusätzliche Zeit für Hintergrundprüfungen einzuplanen, da die Grenzsicherheitslage weiterhin sensibel ist. Sie weisen außerdem darauf hin, dass das e-B-4-Visum sich vom regulären einjährigen e-Business-Visum unterscheidet und ausschließlich für die genannten technischen Zwecke genutzt werden sollte, um Compliance-Probleme zu vermeiden.
Obwohl das Visum sehr spezifisch ausgerichtet ist, könnte das Pilotprojekt als Vorlage für branchenspezifische Visa für andere Handelspartner wie Vietnam und Südkorea dienen. Analysten sehen darin einen pragmatischen Schritt zur schrittweisen Normalisierung der Geschäftsbeziehungen zwischen Indien und China nach Jahren pandemiebedingter und geopolitischer Störungen.