
Chinesische Diplomaten haben in mindestens einem Dutzend europäischer Hauptstädte – darunter auch Helsinki – formelle Demarchen übergeben. Darin argumentieren sie, dass die EU-Grenzregeln die Mitgliedstaaten verpflichten, taiwanesischen Politikern die Einreise zu verweigern. In einer der Guardian vorliegenden Note verbale beruft sich Peking auf eine Klausel des Schengen-Grenzkodex, wonach Nicht-EU-Einreisende die internationalen Beziehungen der Mitgliedstaaten nicht gefährden dürfen. Peking behauptet, Besuche von Taiwans Vizepräsident und Außenminister würden Chinas „rote Linien“ verletzen.
Das finnische Außenministerium bestätigte den Erhalt der Mitteilung, betonte jedoch, dass „Visumsentscheidungen eine souveräne Angelegenheit sind, die durch finnisches Recht und Schengen-Vorschriften geregelt wird.“ Die Behörden fügten hinzu, dass an Finnlands langjähriger Praxis, inoffizielle taiwanesische Besuche zu Handels- und Parlamentsdialogen zuzulassen, keine Änderungen vorgenommen wurden.
Analysten sehen in dem Vorgehen Pekings eine Strategie, Taiwan diplomatisch zu isolieren. Während die EU formelle Beziehungen zu China unterhält, haben mehrere Mitgliedstaaten – darunter Finnland – ihre informellen Verbindungen zu Taipeh in den Bereichen Technologie, Bildung und Lieferketten für erneuerbare Energien vertieft. Der Visadruck stellt somit eine direkte Herausforderung für Europas Handlungsspielraum im Indo-Pazifik dar.
Für Mobility-Manager unterstreicht der Vorfall die geopolitischen Risiken, die plötzlich Reisegenehmigungsprozesse beeinflussen können. Unternehmen, die taiwanesische Führungskräfte in Finnland empfangen, wird geraten, bei Schengen-Visumanträgen längere Vorlaufzeiten einzuplanen und mögliche Vergeltungsmaßnahmen zu beobachten, etwa eine verlangsamte chinesische Visumvergabe für finnische Staatsbürger.
Das finnische Außenministerium bestätigte den Erhalt der Mitteilung, betonte jedoch, dass „Visumsentscheidungen eine souveräne Angelegenheit sind, die durch finnisches Recht und Schengen-Vorschriften geregelt wird.“ Die Behörden fügten hinzu, dass an Finnlands langjähriger Praxis, inoffizielle taiwanesische Besuche zu Handels- und Parlamentsdialogen zuzulassen, keine Änderungen vorgenommen wurden.
Analysten sehen in dem Vorgehen Pekings eine Strategie, Taiwan diplomatisch zu isolieren. Während die EU formelle Beziehungen zu China unterhält, haben mehrere Mitgliedstaaten – darunter Finnland – ihre informellen Verbindungen zu Taipeh in den Bereichen Technologie, Bildung und Lieferketten für erneuerbare Energien vertieft. Der Visadruck stellt somit eine direkte Herausforderung für Europas Handlungsspielraum im Indo-Pazifik dar.
Für Mobility-Manager unterstreicht der Vorfall die geopolitischen Risiken, die plötzlich Reisegenehmigungsprozesse beeinflussen können. Unternehmen, die taiwanesische Führungskräfte in Finnland empfangen, wird geraten, bei Schengen-Visumanträgen längere Vorlaufzeiten einzuplanen und mögliche Vergeltungsmaßnahmen zu beobachten, etwa eine verlangsamte chinesische Visumvergabe für finnische Staatsbürger.
Quelle: The Guardian