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Die philippinische Botschaft warnt in den VAE lebende Personen vor der neuen Pflicht zur Reiseversicherung in Georgien

Jan. 28, 2026
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Die philippinische Botschaft warnt in den VAE lebende Personen vor der neuen Pflicht zur Reiseversicherung in Georgien
Die philippinische Botschaft in Abu Dhabi hat eine öffentliche Mitteilung herausgegeben, in der sie philippinische Expats – und damit auch den breiteren ausgehenden Markt der VAE – daran erinnert, dass Georgien ab dem 1. Januar 2026 von allen Besuchern den Nachweis einer Kranken- und Unfallversicherung verlangt. Die Regelung schreibt eine Mindestdeckungssumme von 30.000 GEL (etwa 41.000 AED) vor und gilt für Touristen, die im Rahmen des ansonsten liberalen visumfreien Einreiseregimes nach Georgien reisen.

Reisende müssen bei der Grenzkontrolle ein physisches oder digitales Versicherungzertifikat in Englisch oder Georgisch vorlegen, das die Namen der Versicherungsnehmer, den territorialen Geltungsbereich inklusive Georgien, Beginn und Ende der Versicherung passend zum Aufenthalt sowie die versicherten Risiken ausweist. Die Botschaft weist darauf hin, dass Fluggesellschaften in Dubai die Beförderung verweigern können, wenn die Dokumente nicht vorgelegt werden, und dass georgische Behörden die Einreise verweigern oder Bußgelder gegen nicht konforme Passagiere verhängen.

Die philippinische Botschaft warnt in den VAE lebende Personen vor der neuen Pflicht zur Reiseversicherung in Georgien


Georgien hat sich dank ganzjähriger Flüge von Dubai, Sharjah und Abu Dhabi sowie eines unkomplizierten E-Visum- bzw. visumfreien Regimes für viele Nationalitäten zu einem der beliebtesten Kurzreiseziele für Freizeit in den VAE entwickelt. Wintersportangebote und Wochenendstädtereisen nach Tiflis und Batumi führen dazu, dass Tausende in den VAE ansässige Personen monatlich über DXB und SHJ reisen. Die neue Versicherungspflicht bringt jedoch eine zusätzliche Compliance-Anforderung für Personalabteilungen mit sich, die Incentive-Reisen oder kurze Projekteinsätze in der Kaukasus-Republik organisieren.

Reise-Management-Unternehmen empfehlen, dass Geschäftsreisende Policen bei globalen Versicherern abschließen, die mit Schengen-ähnlichen Mindestdeckungsvorgaben vertraut sind. Versicherungen, die über große Kreditkarten angeboten werden, erfüllen oft nicht die Mindestdeckung von 30.000 GEL oder schließen Wintersportarten aus – ein wichtiger Punkt für Expats aus Ras Al Khaimah, die zum Skigebiet Gudauri reisen. Arbeitgeber sollten ihre bestehenden Reise-Risikoprogramme überprüfen und sicherstellen, dass Mitarbeiter – insbesondere Vielflieger, die selbst buchen – über die Änderung informiert sind.

Diplomatische Ausnahmen gelten für Inhaber diplomatischer und Dienstpässe sowie akkreditierte Mitarbeiter von Missionen. Auch gewerbliche Fahrer im internationalen Güterverkehr sind ausgenommen. Die proaktive Informationspolitik der Botschaft spiegelt einen allgemeinen Trend wider: Zielländer verschärfen Versicherungs- und Solvenzanforderungen, um die Kosten für die Behandlung nicht versicherter Besucher zu reduzieren – eine Entwicklung, die Mobility-Manager in mehreren Märkten genau beobachten müssen.
Quelle: Gulf News

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