
Das mexikanische Außenministerium (SRE) hat still und heimlich sein Einreisesystem für brasilianische Staatsbürger wieder vollständig digitalisiert und das seit 2022 ausgesetzte Sistema de Autorización Electrónica (SAE) reaktiviert.
Seit dem 5. Februar 2026 können Inhaber brasilianischer Reisepässe erneut einen kurzen Online-Fragebogen ausfüllen, eine Kopie der Hauptseite ihres Reisepasses hochladen und meist innerhalb einer Stunde einen genehmigten QR-Code erhalten, der bis zu 180 Tage für touristische Zwecke, Geschäftsreisen oder Flughafentransit gültig ist. Diese Änderung macht den persönlichen Besuch bei den mexikanischen Konsulaten in São Paulo, Rio de Janeiro oder Brasília überflüssig – eine Voraussetzung, die laut Reisebüros in den letzten zwei Jahren die Ankünfte aus Brasilien um fast 40 Prozent reduziert hatte.
Fluggesellschaften auf der Süd-Atlantik-Route – darunter Aeroméxico, LATAM, GOL und Copa – informieren ihre Kunden bereits darüber, dass der Nachweis des e-Visums beim Check-in vorgelegt werden muss. Geschäftsreisemanager betonen, dass das neue System auch kurzfristige Standortbesuche für Ingenieure und Vertriebsteams erleichtert, da die zuvor zehn Tage dauernde Bearbeitungszeit für physische Visa-Sticker entfällt. Brasilianische Multinationale mit häufigen Reisen zu mexikanischen Industriezentren wie Monterrey, Querétaro und Toluca schätzen eine Zeitersparnis von zwei bis drei Arbeitstagen pro Reise, sobald das SAE das Papier-Visum vollständig ersetzt.
Tourismusbehörden auf beiden Seiten rechnen mit einer schnellen Erholung. Der Riviera Maya Hotelverband weist darauf hin, dass die Ausgaben brasilianischer Touristen in Quintana Roo von 400 Millionen US-Dollar im Jahr 2023 auf kaum 240 Millionen US-Dollar im Jahr 2025 eingebrochen sind, seit der Sticker eingeführt wurde. Die Wiedereinführung des e-Visums gilt als entscheidend im Vorfeld der FIFA-Weltmeisterschaft 2026, bei der Mexiko Co-Gastgeber ist. Lokale Flughäfen prüfen bereits die Kapazitäten der biometrischen Gates, um Warteschlangen in der Hochsaison zu vermeiden.
Für Mobility- und Immigration-Teams lautet die praktische Empfehlung: Brasilianische Entsandte und Geschäftsreisende sollten vor der Abreise die SAE-Genehmigung online beantragen (derzeit kostenlos), eine digitale und ausgedruckte Kopie des QR-Codes mitführen und beachten, dass bestehende Ausnahmen weiterhin gelten – Brasilianer mit gültigen Visa der USA, Kanadas, Großbritanniens, Japans oder des Schengen-Raums können Mexiko weiterhin visafrei betreten.
Seit dem 5. Februar 2026 können Inhaber brasilianischer Reisepässe erneut einen kurzen Online-Fragebogen ausfüllen, eine Kopie der Hauptseite ihres Reisepasses hochladen und meist innerhalb einer Stunde einen genehmigten QR-Code erhalten, der bis zu 180 Tage für touristische Zwecke, Geschäftsreisen oder Flughafentransit gültig ist. Diese Änderung macht den persönlichen Besuch bei den mexikanischen Konsulaten in São Paulo, Rio de Janeiro oder Brasília überflüssig – eine Voraussetzung, die laut Reisebüros in den letzten zwei Jahren die Ankünfte aus Brasilien um fast 40 Prozent reduziert hatte.
Fluggesellschaften auf der Süd-Atlantik-Route – darunter Aeroméxico, LATAM, GOL und Copa – informieren ihre Kunden bereits darüber, dass der Nachweis des e-Visums beim Check-in vorgelegt werden muss. Geschäftsreisemanager betonen, dass das neue System auch kurzfristige Standortbesuche für Ingenieure und Vertriebsteams erleichtert, da die zuvor zehn Tage dauernde Bearbeitungszeit für physische Visa-Sticker entfällt. Brasilianische Multinationale mit häufigen Reisen zu mexikanischen Industriezentren wie Monterrey, Querétaro und Toluca schätzen eine Zeitersparnis von zwei bis drei Arbeitstagen pro Reise, sobald das SAE das Papier-Visum vollständig ersetzt.
Tourismusbehörden auf beiden Seiten rechnen mit einer schnellen Erholung. Der Riviera Maya Hotelverband weist darauf hin, dass die Ausgaben brasilianischer Touristen in Quintana Roo von 400 Millionen US-Dollar im Jahr 2023 auf kaum 240 Millionen US-Dollar im Jahr 2025 eingebrochen sind, seit der Sticker eingeführt wurde. Die Wiedereinführung des e-Visums gilt als entscheidend im Vorfeld der FIFA-Weltmeisterschaft 2026, bei der Mexiko Co-Gastgeber ist. Lokale Flughäfen prüfen bereits die Kapazitäten der biometrischen Gates, um Warteschlangen in der Hochsaison zu vermeiden.
Für Mobility- und Immigration-Teams lautet die praktische Empfehlung: Brasilianische Entsandte und Geschäftsreisende sollten vor der Abreise die SAE-Genehmigung online beantragen (derzeit kostenlos), eine digitale und ausgedruckte Kopie des QR-Codes mitführen und beachten, dass bestehende Ausnahmen weiterhin gelten – Brasilianer mit gültigen Visa der USA, Kanadas, Großbritanniens, Japans oder des Schengen-Raums können Mexiko weiterhin visafrei betreten.
Wie VisaHQ helfen kann
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