
Ohne großes Aufsehen, aber mit großer operativer Wirkung hat Brasilien am 5. Februar 2026 seine lang geplante elektronische Visaplatte (e-Visum) für Staatsbürger der USA, Kanada, Mexiko, Frankreich und weiterer Länder vollständig aktiviert. Damit endet offiziell die seit 2019 bestehende visafreie Einreise und Brasilien passt sich dem globalen Trend zur digitalen Vorab-Reiseprüfung an.
Im neuen System füllen Antragsteller ein fünfstufiges Online-Formular aus, laden einen Scan ihres Reisepasses hoch und zahlen eine Bearbeitungsgebühr von 257 R$ (ca. 51 US-Dollar). Laut Außenministerium werden Genehmigungen mit eingebetteten QR-Codes bereits innerhalb von 48 Stunden ausgestellt. Fluggesellschaften haben ihre Abflugkontrollsysteme so angepasst, dass Bordkarten erst nach Validierung des e-Visum-Codes ausgegeben werden – eine Maßnahme, um die Zahl unzulässiger Passagiere an brasilianischen Flughäfen zu reduzieren.
Für Geschäftsreisende bedeutet die Änderung längere Planungszeiträume. US-Unternehmen mit Lateinamerika-Zentralen in São Paulo berichten, dass sie mindestens drei Tage Puffer in ihre Reisegenehmigungsprozesse einplanen. Mobilitätsmanager sollten zudem auf Details achten: Das e-Visum ist bis zu fünf Jahre gültig, erlaubt jedoch jeweils nur einen Aufenthalt von maximal 90 Tagen, der innerhalb von 12 Monaten einmal verlängert werden kann. Reisende mit brasilianischer Cidadão de Estrangeiro (CRNM)-Karte bleiben weiterhin visafrei.
Die neue Regelung folgt monatelangen Verhandlungen zwischen Brasília und Washington, bei denen Brasilien eine gegenseitige Visafreiheit anstrebte, diese jedoch nicht erreichte. Außenpolitische Experten sehen in der moderaten Gebühr ein Signal Brasiliens, Sicherheitsinteressen mit Wettbewerbsfähigkeit auszubalancieren: Die Kosten liegen unter denen, die viele der betroffenen Länder von brasilianischen Antragstellern verlangen.
Unternehmen sollten ihre Reise-Richtlinien aktualisieren, sicherstellen, dass HRIS-Profile exakt mit den Passdaten übereinstimmen, um Ablehnungen zu vermeiden, und Vielreisende daran erinnern, dass Überziehungen mit einer Geldstrafe von 100 R$ pro Tag und künftigen Einreiseverboten geahndet werden können.
Im neuen System füllen Antragsteller ein fünfstufiges Online-Formular aus, laden einen Scan ihres Reisepasses hoch und zahlen eine Bearbeitungsgebühr von 257 R$ (ca. 51 US-Dollar). Laut Außenministerium werden Genehmigungen mit eingebetteten QR-Codes bereits innerhalb von 48 Stunden ausgestellt. Fluggesellschaften haben ihre Abflugkontrollsysteme so angepasst, dass Bordkarten erst nach Validierung des e-Visum-Codes ausgegeben werden – eine Maßnahme, um die Zahl unzulässiger Passagiere an brasilianischen Flughäfen zu reduzieren.
Für Geschäftsreisende bedeutet die Änderung längere Planungszeiträume. US-Unternehmen mit Lateinamerika-Zentralen in São Paulo berichten, dass sie mindestens drei Tage Puffer in ihre Reisegenehmigungsprozesse einplanen. Mobilitätsmanager sollten zudem auf Details achten: Das e-Visum ist bis zu fünf Jahre gültig, erlaubt jedoch jeweils nur einen Aufenthalt von maximal 90 Tagen, der innerhalb von 12 Monaten einmal verlängert werden kann. Reisende mit brasilianischer Cidadão de Estrangeiro (CRNM)-Karte bleiben weiterhin visafrei.
Die neue Regelung folgt monatelangen Verhandlungen zwischen Brasília und Washington, bei denen Brasilien eine gegenseitige Visafreiheit anstrebte, diese jedoch nicht erreichte. Außenpolitische Experten sehen in der moderaten Gebühr ein Signal Brasiliens, Sicherheitsinteressen mit Wettbewerbsfähigkeit auszubalancieren: Die Kosten liegen unter denen, die viele der betroffenen Länder von brasilianischen Antragstellern verlangen.
Unternehmen sollten ihre Reise-Richtlinien aktualisieren, sicherstellen, dass HRIS-Profile exakt mit den Passdaten übereinstimmen, um Ablehnungen zu vermeiden, und Vielreisende daran erinnern, dass Überziehungen mit einer Geldstrafe von 100 R$ pro Tag und künftigen Einreiseverboten geahndet werden können.
Quelle: Travel and Tour World