
Das brasilianische Außenministerium hat bestätigt, dass ab dem 1. Januar 2026 Bürger aus den USA, Kanada, Mexiko, Frankreich und einigen weiteren Ländern vor dem Boarding eines Flugzeugs oder Schiffes nach Brasilien ein elektronisches Besuchervisum (e-Visum) beantragen müssen. Diese Maßnahme hebt die seit 2019 geltende einseitige Visafreiheit auf und bringt Brasilien in Einklang mit dem weltweiten Trend zu digitalen Vorabkontrollen vor der Reise. (travelandtourworld.com)
Nach den neuen Regeln füllen Reisende ein kurzes Online-Formular aus, laden einen Scan ihres Reisepasses hoch und zahlen eine Bearbeitungsgebühr von 257 R$ (ca. 51 US-Dollar). Die meisten Genehmigungen werden innerhalb von 72 Stunden erteilt und gelten für mehrere Einreisen mit jeweils bis zu 90 Tagen Aufenthalt (insgesamt 180 Tage innerhalb von 12 Monaten). Die Regierung argumentiert, dass das System die Grenzsicherheit verbessert, die Ankunftsprozesse an Flughäfen beschleunigt und für Gleichbehandlung sorgt, da Brasilianer weiterhin Visa für dieselben Länder benötigen. (travelandtourworld.com)
Für Mobility Manager bedeutet die Umstellung kürzere Vorlaufzeiten – keine Konsulatstermine mehr in São Paulo, Rio oder Brasília – und geringere Nebenkosten (Kurierdienste, Übersetzungen, persönliche Interviews). Unternehmen müssen jedoch die neue Regelung in ihre Reisegenehmigungsprozesse integrieren und sicherstellen, dass Reisende eine gedruckte oder digitale Kopie der Genehmigung mitführen, da Fluggesellschaften ohne diese den Einstieg verweigern.
Brasilianische Akteure im Inbound-Tourismus zeigen sich vorsichtig optimistisch. Die nationale Tourismusbehörde prognostiziert einen Anstieg der nordamerikanischen Ankünfte um 6 %, sobald die digitale Plattform stabil läuft, und betont, dass ein vollständig online ablaufender Prozess deutlich einfacher sei als das alte Papier-Visumssystem vor 2019. Einige Hotelverbände befürchten jedoch, dass die Wiedereinführung jeglicher Gebühr, auch wenn sie gering ist, die preissensible Nachfrage in der Nebensaison dämpfen könnte.
Im Unternehmensbereich gilt das e-Visum auch für kurzfristige Geschäftsreisen, Vorstandssitzungen und technische Besuche. Für längere Aufenthalte mit bezahlter Tätigkeit ist weiterhin ein temporäres Arbeitsvisum erforderlich. Global agierende Unternehmen mit häufigen grenzüberschreitenden Reisen wird daher empfohlen, ihre geplanten Reisen auf die neuen Gültigkeitsgrenzen zu prüfen und frühzeitig Mehrfacheinreiseverlängerungen zu planen.
Nach den neuen Regeln füllen Reisende ein kurzes Online-Formular aus, laden einen Scan ihres Reisepasses hoch und zahlen eine Bearbeitungsgebühr von 257 R$ (ca. 51 US-Dollar). Die meisten Genehmigungen werden innerhalb von 72 Stunden erteilt und gelten für mehrere Einreisen mit jeweils bis zu 90 Tagen Aufenthalt (insgesamt 180 Tage innerhalb von 12 Monaten). Die Regierung argumentiert, dass das System die Grenzsicherheit verbessert, die Ankunftsprozesse an Flughäfen beschleunigt und für Gleichbehandlung sorgt, da Brasilianer weiterhin Visa für dieselben Länder benötigen. (travelandtourworld.com)
Für Mobility Manager bedeutet die Umstellung kürzere Vorlaufzeiten – keine Konsulatstermine mehr in São Paulo, Rio oder Brasília – und geringere Nebenkosten (Kurierdienste, Übersetzungen, persönliche Interviews). Unternehmen müssen jedoch die neue Regelung in ihre Reisegenehmigungsprozesse integrieren und sicherstellen, dass Reisende eine gedruckte oder digitale Kopie der Genehmigung mitführen, da Fluggesellschaften ohne diese den Einstieg verweigern.
Brasilianische Akteure im Inbound-Tourismus zeigen sich vorsichtig optimistisch. Die nationale Tourismusbehörde prognostiziert einen Anstieg der nordamerikanischen Ankünfte um 6 %, sobald die digitale Plattform stabil läuft, und betont, dass ein vollständig online ablaufender Prozess deutlich einfacher sei als das alte Papier-Visumssystem vor 2019. Einige Hotelverbände befürchten jedoch, dass die Wiedereinführung jeglicher Gebühr, auch wenn sie gering ist, die preissensible Nachfrage in der Nebensaison dämpfen könnte.
Im Unternehmensbereich gilt das e-Visum auch für kurzfristige Geschäftsreisen, Vorstandssitzungen und technische Besuche. Für längere Aufenthalte mit bezahlter Tätigkeit ist weiterhin ein temporäres Arbeitsvisum erforderlich. Global agierende Unternehmen mit häufigen grenzüberschreitenden Reisen wird daher empfohlen, ihre geplanten Reisen auf die neuen Gültigkeitsgrenzen zu prüfen und frühzeitig Mehrfacheinreiseverlängerungen zu planen.
Quelle: Travel & Tour World