
Mexikanische Einwanderungsbehörden haben stillschweigend eine der unbeliebtesten Maßnahmen aus der Pandemiezeit für brasilianische Staatsangehörige zurückgenommen. Ab dem 5. Februar 2026 können Brasilianer, die nach Mexiko zu touristischen Zwecken, Geschäftsreisen oder im Transit fliegen, wieder kostenlos ein elektronisches Besuchervisum (e-Visum) vollständig online beantragen. Diese Änderung wurde in einer offiziellen Mitteilung des Innenministeriums bestätigt und ist bereits auf dem Visa-Portal der Regierung verfügbar.
Die praktische Auswirkung ist sofort spürbar. In den letzten zwei Jahren mussten brasilianische Reisende vor dem Abflug ein Konsularvisum als Aufkleber besorgen – oft mit wochenlangen Wartezeiten auf einen Termin in São Paulo, Rio oder Brasília. Im wieder eingeführten e-Visum-System laden Antragsteller einen Scan des Reisepasses, die Reiseroute und einen Nachweis der Weiterreise hoch; die Genehmigung mit QR-Code erfolgt in der Regel innerhalb von 24 Stunden, und die Fluggesellschaften prüfen den Code beim Check-in. Die Gebühren bleiben weiterhin null, was für Firmenreisen ein erheblicher Kostenvorteil ist.
Mobilitätsmanager sollten zwei wichtige Hinweise beachten: Erstens gilt das e-Visum nur für Ankünfte per Flugzeug. Brasilianer, die über Land oder See nach Mexiko einreisen, müssen weiterhin das traditionelle Konsularvisum beantragen. Zweitens behalten vor dem 5. Februar ausgestellte Konsularvisa ihre Gültigkeit bis zum aufgedruckten Ablaufdatum; Mitarbeiter mit bereits vorhandenem Visum können dieses weiter nutzen. Reisende mit Visa aus den USA, Kanada, Japan, Großbritannien oder dem Schengen-Raum – oder mit dauerhaftem Aufenthaltsstatus in diesen Ländern – sind weiterhin visafrei.
Warum das für Unternehmen wichtig ist: Brasilien ist Mexikos zweitgrößter südamerikanischer Herkunftsmarkt. Tourismusbehörden schätzen, dass die Visapflicht im Jahr 2022 allein der Riviera Maya rund 400 Millionen US-Dollar an entgangenen Hotelerlösen kostete. Multinationale Unternehmen aus den Bereichen Fertigung und Energie mit Standorten in Monterrey und Querétaro berichteten von Projektverzögerungen von bis zu drei Wochen, während Ingenieure auf Visa warteten. Mit der Wiedereinführung des e-Visums können dringende Reisen nun innerhalb von Tagen genehmigt werden, nicht mehr Wochen, was Ausfallzeiten in der Produktion reduziert.
Wie es weitergeht: Beide Regierungen sehen das e-Visum als Zwischenschritt hin zu einem gegenseitigen elektronischen Visasystem und letztlich zu einer vollständigen Visafreiheit. Für den Moment sollten Firmenreiseteams ihre Buchungssysteme und Reiseinformationen aktualisieren und sicherstellen, dass das Check-in-Personal die neue QR-Code-Autorisierung erkennt.
Die praktische Auswirkung ist sofort spürbar. In den letzten zwei Jahren mussten brasilianische Reisende vor dem Abflug ein Konsularvisum als Aufkleber besorgen – oft mit wochenlangen Wartezeiten auf einen Termin in São Paulo, Rio oder Brasília. Im wieder eingeführten e-Visum-System laden Antragsteller einen Scan des Reisepasses, die Reiseroute und einen Nachweis der Weiterreise hoch; die Genehmigung mit QR-Code erfolgt in der Regel innerhalb von 24 Stunden, und die Fluggesellschaften prüfen den Code beim Check-in. Die Gebühren bleiben weiterhin null, was für Firmenreisen ein erheblicher Kostenvorteil ist.
Mobilitätsmanager sollten zwei wichtige Hinweise beachten: Erstens gilt das e-Visum nur für Ankünfte per Flugzeug. Brasilianer, die über Land oder See nach Mexiko einreisen, müssen weiterhin das traditionelle Konsularvisum beantragen. Zweitens behalten vor dem 5. Februar ausgestellte Konsularvisa ihre Gültigkeit bis zum aufgedruckten Ablaufdatum; Mitarbeiter mit bereits vorhandenem Visum können dieses weiter nutzen. Reisende mit Visa aus den USA, Kanada, Japan, Großbritannien oder dem Schengen-Raum – oder mit dauerhaftem Aufenthaltsstatus in diesen Ländern – sind weiterhin visafrei.
Warum das für Unternehmen wichtig ist: Brasilien ist Mexikos zweitgrößter südamerikanischer Herkunftsmarkt. Tourismusbehörden schätzen, dass die Visapflicht im Jahr 2022 allein der Riviera Maya rund 400 Millionen US-Dollar an entgangenen Hotelerlösen kostete. Multinationale Unternehmen aus den Bereichen Fertigung und Energie mit Standorten in Monterrey und Querétaro berichteten von Projektverzögerungen von bis zu drei Wochen, während Ingenieure auf Visa warteten. Mit der Wiedereinführung des e-Visums können dringende Reisen nun innerhalb von Tagen genehmigt werden, nicht mehr Wochen, was Ausfallzeiten in der Produktion reduziert.
Wie es weitergeht: Beide Regierungen sehen das e-Visum als Zwischenschritt hin zu einem gegenseitigen elektronischen Visasystem und letztlich zu einer vollständigen Visafreiheit. Für den Moment sollten Firmenreiseteams ihre Buchungssysteme und Reiseinformationen aktualisieren und sicherstellen, dass das Check-in-Personal die neue QR-Code-Autorisierung erkennt.
Quelle: Travel and Tour World / Fragomen