
Die zyprische Regierung wird ab nächster Woche den 11 Kilometer langen Stacheldrahtzaun entfernen, der sich entlang ländlicher Abschnitte der von den UN kontrollierten Grünen Linie zieht. Dies markiert eine dramatische Kehrtwende in der 2022 eingeführten harten Abschreckungsstrategie. Der stellvertretende Minister für Migration und internationalen Schutz, Nicholas Ioannides, erklärte gegenüber Journalisten, dass die Barriere, die unter dem ehemaligen Innenminister Nicos Nouris errichtet wurde, „mehr Probleme als Nutzen“ gebracht habe. Sie habe Asylsuchende in gefährliches Gelände gelenkt, ohne die irregulären Einreisen nennenswert zu verringern. Nutzbare Zaunteile sollen für Militärlager und Polizeistationen wiederverwendet werden, der Rest wird entsorgt.
Beamte führen die Entscheidung auf einen Rückgang der irregulären Ankünfte um 86 Prozent seit 2022 zurück. Dies sei auf schnellere Asylverfahren, EU-finanzierte freiwillige Rückkehrprogramme und gemeinsame Patrouillen mit FRONTEX zurückzuführen. Aufnahmezentren, die früher mehr als 1.800 Menschen beherbergten, fassen nun weniger als 900, was den Druck auf lokale Gemeinden und den Arbeitsmarkt deutlich verringert.
Ortsvorsteher westlich von Nikosia, von denen viele beklagt hatten, dass der Zaun durch landwirtschaftliche Flächen verläuft und Notzufahrten blockiert, begrüßen die Maßnahme. Auch Umweltorganisationen argumentieren, dass der Abbau der Barriere die durch den Stacheldraht unterbrochenen Wildtierkorridore wiederherstellen wird.
Für Arbeitgeber ist die zentrale Botschaft, dass Zypern von der Krisenbewältigung zur langfristigen Personalplanung übergeht. Ioannides kündigte an, dass das Ministerium bis 2026 die Digitalisierung der Arbeitserlaubnisverfahren vorantreiben und legale Migrationswege für Branchen wie Gastgewerbe, Landwirtschaft und IT ausbauen will. Unternehmen, die auf Saisonkräfte angewiesen sind, müssen mit klareren Quoten, aber auch strengeren Compliance-Prüfungen rechnen.
Beamte führen die Entscheidung auf einen Rückgang der irregulären Ankünfte um 86 Prozent seit 2022 zurück. Dies sei auf schnellere Asylverfahren, EU-finanzierte freiwillige Rückkehrprogramme und gemeinsame Patrouillen mit FRONTEX zurückzuführen. Aufnahmezentren, die früher mehr als 1.800 Menschen beherbergten, fassen nun weniger als 900, was den Druck auf lokale Gemeinden und den Arbeitsmarkt deutlich verringert.
Ortsvorsteher westlich von Nikosia, von denen viele beklagt hatten, dass der Zaun durch landwirtschaftliche Flächen verläuft und Notzufahrten blockiert, begrüßen die Maßnahme. Auch Umweltorganisationen argumentieren, dass der Abbau der Barriere die durch den Stacheldraht unterbrochenen Wildtierkorridore wiederherstellen wird.
Für Arbeitgeber ist die zentrale Botschaft, dass Zypern von der Krisenbewältigung zur langfristigen Personalplanung übergeht. Ioannides kündigte an, dass das Ministerium bis 2026 die Digitalisierung der Arbeitserlaubnisverfahren vorantreiben und legale Migrationswege für Branchen wie Gastgewerbe, Landwirtschaft und IT ausbauen will. Unternehmen, die auf Saisonkräfte angewiesen sind, müssen mit klareren Quoten, aber auch strengeren Compliance-Prüfungen rechnen.
Quelle: In-Cyprus
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