Regierung plant Aufhebung der Passagierobergrenze von 32 Millionen am Flughafen Dublin
EU-Parlament unterstützt Abschieberegeln für „sichere Herkunftsländer“ – Irisches Asylsystem steht im Juni vor umfassender Reform
Festnahme eines irischen Unternehmers in Texas sorgt für Forderungen nach diplomatischem Eingreifen
Neueste Nachrichten
Aer Lingus stellt auf den Strecken zwischen Irland und Großbritannien auf Passkontrolle um
Ab dem 25. Februar 2026 verlangt Aer Lingus für alle Flüge zwischen der Republik Irland und dem Vereinigten Königreich einen Reisepass oder eine irische Passkarte. Führerscheine und Garda-Alterskarten werden dann nicht mehr akzeptiert. Diese Änderung bringt die Fluggesellschaft in Einklang mit Ryanair und folgt dem Druck der britischen Grenzschutzbehörde bezüglich Passagieren ohne Reisepass. Irische Geschäftsreisende und Firmenmobilitätsteams müssen ihre Reisebestimmungen anpassen und sicherstellen, dass Mitarbeiter gültige Ausweisdokumente mitführen; Nicht-Iren benötigen möglicherweise zudem eine UK ETA oder ein Visum. Obwohl das Common Travel Area weiterhin gilt, wurden die praktischen Anforderungen an die Reisedokumente deutlich verschärft.
Schwere Verspätungen am Flughafen Dublin: 211 Flüge verspätet, drei gestrichen
Am 9. Februar 2026 veröffentlichte Daten zeigen, dass der Flughafen Dublin am 7. Februar 211 Flugverspätungen und drei Flugausfälle verzeichnete, wobei Ryanair am stärksten betroffen war. Besonders Kurzstreckenflüge innerhalb Europas waren betroffen, während Langstreckenflüge weitgehend stabil blieben. Geschäftsreisende sollten Pufferzeiten einplanen und über ihre Rechte nach EU-Verordnung 261 informiert sein. Der Vorfall verdeutlicht zudem die anhaltende Überlastung eines Flughafens, der bereits seine offizielle Kapazitätsgrenze überschreitet.
Irischer Unternehmer mit gültiger US-Arbeitserlaubnis fünf Monate lang von ICE festgehalten
The Irish Times berichtet, dass der Kilkenny-Gebürtige Seamus Culleton seit September 2025 in US-ICE-Haft sitzt, obwohl er über eine gültige Arbeitserlaubnis verfügt und mit einer US-amerikanischen Staatsbürgerin verheiratet ist. Ein Richter gewährte Kaution, doch ICE verhinderte seine Freilassung. Der Fall macht die inkonsistente Durchsetzung der US-Gesetze deutlich und wirft Warnsignale für irische Unternehmen auf, die Mitarbeiter in die USA entsenden; eine sorgfältige Dokumentenverwaltung und Notfallplanung werden dringend empfohlen.