
Das Schicksal von Seamus Culleton, einem 45-jährigen Stuckateur aus Glenmore, Co Kilkenny, sorgt in der irischen Expat-Gemeinschaft in den USA für Besorgnis. Die Irish Times berichtete am 9. Februar 2026, dass Culleton trotz gültiger US-Arbeitserlaubnis und Ehe mit einer amerikanischen Staatsbürgerin weiterhin in der Haftanstalt der Immigration and Customs Enforcement (ICE) festgehalten wird.
Culleton, der seit über zwanzig Jahren in Massachusetts lebt und Steuern zahlt, wurde am 9. September 2025 bei einer routinemäßigen Kontrolle in Buffalo festgenommen und in eine ICE-Einrichtung in El Paso, Texas, verlegt. Laut Interviews mit der Irish Times teilt er einen kalten Schlafsaal mit 70 Männern, erhält kaum Auslauf und hat bereits Auseinandersetzungen um Essen miterlebt. Im November genehmigte ein Einwanderungsrichter seine Freilassung gegen eine Kaution von 4.000 US-Dollar, die seine Frau noch am selben Tag zahlte. ICE hob die Entscheidung jedoch ohne nähere Begründung mit Verweis auf „Verfahrensprobleme“ wieder auf.
Die US-Einwanderungsanwältin Naomi Okoye, die die Familie ehrenamtlich vertritt, sieht in dem Fall ein Zeichen für zunehmende Verfahrensinkonsistenzen bei ICE. „Eine Behörde bearbeitet den Antrag auf eine Green Card für Herrn Culleton, während eine andere ihn hinter Gittern hält“, sagte sie der Zeitung. Unter früheren Regierungen seien Antragsteller in seiner Lage selten inhaftiert worden.
Das irische Außenministerium bestätigte, dass das Konsulat in Boston konsularische Unterstützung leistet, jedoch aus Richtliniengründen keine Details kommentieren kann. Die Advocacy-Gruppe Irish International Immigrant Centre in Boston warnt, dass der Fall auf eine härtere Durchsetzungspolitik im US-Wahljahr hindeuten könnte, und rät irischen Staatsangehörigen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus, ihre Unterlagen stets aktuell zu halten und bei Inlandsreisen Nachweise über laufende legale Verfahren mitzuführen.
Für irische Unternehmen, die Mitarbeiter in die USA entsenden, ist der Fall eine ernüchternde Erinnerung, dass selbst ordnungsgemäße Einwanderungsanträge keine reibungslose Mobilität garantieren. Arbeitgeber werden empfohlen, Kopien der Anträge aufzubewahren, die I-94-Daten der Mitarbeiter zu überwachen und, wenn möglich, Reisende in unternehmensweite Risiko-Programme mit schnellem Zugang zu juristischer Beratung einzubinden.
Culleton, der seit über zwanzig Jahren in Massachusetts lebt und Steuern zahlt, wurde am 9. September 2025 bei einer routinemäßigen Kontrolle in Buffalo festgenommen und in eine ICE-Einrichtung in El Paso, Texas, verlegt. Laut Interviews mit der Irish Times teilt er einen kalten Schlafsaal mit 70 Männern, erhält kaum Auslauf und hat bereits Auseinandersetzungen um Essen miterlebt. Im November genehmigte ein Einwanderungsrichter seine Freilassung gegen eine Kaution von 4.000 US-Dollar, die seine Frau noch am selben Tag zahlte. ICE hob die Entscheidung jedoch ohne nähere Begründung mit Verweis auf „Verfahrensprobleme“ wieder auf.
Die US-Einwanderungsanwältin Naomi Okoye, die die Familie ehrenamtlich vertritt, sieht in dem Fall ein Zeichen für zunehmende Verfahrensinkonsistenzen bei ICE. „Eine Behörde bearbeitet den Antrag auf eine Green Card für Herrn Culleton, während eine andere ihn hinter Gittern hält“, sagte sie der Zeitung. Unter früheren Regierungen seien Antragsteller in seiner Lage selten inhaftiert worden.
Das irische Außenministerium bestätigte, dass das Konsulat in Boston konsularische Unterstützung leistet, jedoch aus Richtliniengründen keine Details kommentieren kann. Die Advocacy-Gruppe Irish International Immigrant Centre in Boston warnt, dass der Fall auf eine härtere Durchsetzungspolitik im US-Wahljahr hindeuten könnte, und rät irischen Staatsangehörigen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus, ihre Unterlagen stets aktuell zu halten und bei Inlandsreisen Nachweise über laufende legale Verfahren mitzuführen.
Für irische Unternehmen, die Mitarbeiter in die USA entsenden, ist der Fall eine ernüchternde Erinnerung, dass selbst ordnungsgemäße Einwanderungsanträge keine reibungslose Mobilität garantieren. Arbeitgeber werden empfohlen, Kopien der Anträge aufzubewahren, die I-94-Daten der Mitarbeiter zu überwachen und, wenn möglich, Reisende in unternehmensweite Risiko-Programme mit schnellem Zugang zu juristischer Beratung einzubinden.
Quelle: The Irish Times