
Die zyprische Polizei führte in der Nacht des 18. Februar im Bezirk Paphos eine gezielte Einwanderungsaktion durch und nahm 19 Personen fest, die sich ohne gültigen Aufenthaltsstatus in der Republik aufhielten. Zwölf von ihnen wurden noch am frühen Morgen mit einem Charterflug aus dem Land gebracht; für die übrigen sieben läuft derzeit das Abschiebeverfahren. Die Razzia ist Teil einer umfassenderen Kampagne des Innenministeriums, die Rückführungen von undokumentierten Migranten vor der geschäftigen Frühjahrstourismus-Saison zu verstärken.
Laut Angaben von Sicherheitskreisen gegenüber der Cyprus Mail stützten sich die Beamten auf Informationen aus jüngsten Arbeitgeberkontrollen und Gästelisten von Hotels, um die Adressen zu ermitteln. An der Aktion waren die Abteilung für Ausländer und Einwanderung, Schnellreaktionsteams sowie von Frontex geschulte Begleitbeamte beteiligt, was die enge Zusammenarbeit mit EU-Behörden unterstreicht. In den letzten sechs Wochen verzeichnete Zypern durchschnittlich mehr als 200 erzwungene oder unterstützte Rückführungen pro Woche – Zahlen, die die Regierung bei der Beantragung zusätzlicher Mittel für das Grenzmanagement in Brüssel anführt.
Für Unternehmen, die Drittstaatsangehörige beschäftigen, ist die Aktion eine deutliche Erinnerung daran, dass vor Ort durchgeführte Einwanderungskontrollen weiterhin aktiv sind. Bußgelder für die Beschäftigung oder Unterbringung von Migranten ohne gültige Papiere reichen von 2.500 Euro pro Arbeitnehmer bis hin zu strafrechtlichen Verfahren bei Wiederholungsfällen. Mobilitätsmanager werden geraten, alle Aufenthalts- und Arbeitserlaubnisse nicht nur auf Ausstellung, sondern auch auf ordnungsgemäße Verlängerung im Ausländerregister zu überprüfen; eine elektronische Verifikation wird möglich sein, sobald die neue digitale Genehmigungsplattform später in diesem Jahr in Betrieb geht.
Aus humanitärer Sicht kritisierten NGOs die Abschiebungen am selben Tag, da sie kaum Zeit für die Prüfung von Asylanträgen lassen. Das Innenministerium entgegnet, dass die Betroffenen alle rechtlichen Mittel ausgeschöpft hätten und die Rückführungen unter Einhaltung der EU-Rückführungsrichtlinie durchgeführt wurden. Unabhängig davon signalisiert die Aktion den anhaltenden politischen Druck, vor der Sommersaison und den anstehenden Wahlen die Kontrolle über die Migrationsströme zu demonstrieren.
Berater für Geschäftsreisende weisen darauf hin, dass stichprobenartige Dokumentenkontrollen in den Hotelzonen von Paphos und Ayia Napa zugenommen haben. Arbeitgeber sollten Kurzzeitentsandte und Auftragnehmer anweisen, stets ihren Reisepass sowie digitale Kopien der Aufenthaltserlaubnis mitzuführen und mögliche Kontrollstopps bei der Planung von Bodentransporten zu berücksichtigen.
Laut Angaben von Sicherheitskreisen gegenüber der Cyprus Mail stützten sich die Beamten auf Informationen aus jüngsten Arbeitgeberkontrollen und Gästelisten von Hotels, um die Adressen zu ermitteln. An der Aktion waren die Abteilung für Ausländer und Einwanderung, Schnellreaktionsteams sowie von Frontex geschulte Begleitbeamte beteiligt, was die enge Zusammenarbeit mit EU-Behörden unterstreicht. In den letzten sechs Wochen verzeichnete Zypern durchschnittlich mehr als 200 erzwungene oder unterstützte Rückführungen pro Woche – Zahlen, die die Regierung bei der Beantragung zusätzlicher Mittel für das Grenzmanagement in Brüssel anführt.
Für Unternehmen, die Drittstaatsangehörige beschäftigen, ist die Aktion eine deutliche Erinnerung daran, dass vor Ort durchgeführte Einwanderungskontrollen weiterhin aktiv sind. Bußgelder für die Beschäftigung oder Unterbringung von Migranten ohne gültige Papiere reichen von 2.500 Euro pro Arbeitnehmer bis hin zu strafrechtlichen Verfahren bei Wiederholungsfällen. Mobilitätsmanager werden geraten, alle Aufenthalts- und Arbeitserlaubnisse nicht nur auf Ausstellung, sondern auch auf ordnungsgemäße Verlängerung im Ausländerregister zu überprüfen; eine elektronische Verifikation wird möglich sein, sobald die neue digitale Genehmigungsplattform später in diesem Jahr in Betrieb geht.
Aus humanitärer Sicht kritisierten NGOs die Abschiebungen am selben Tag, da sie kaum Zeit für die Prüfung von Asylanträgen lassen. Das Innenministerium entgegnet, dass die Betroffenen alle rechtlichen Mittel ausgeschöpft hätten und die Rückführungen unter Einhaltung der EU-Rückführungsrichtlinie durchgeführt wurden. Unabhängig davon signalisiert die Aktion den anhaltenden politischen Druck, vor der Sommersaison und den anstehenden Wahlen die Kontrolle über die Migrationsströme zu demonstrieren.
Berater für Geschäftsreisende weisen darauf hin, dass stichprobenartige Dokumentenkontrollen in den Hotelzonen von Paphos und Ayia Napa zugenommen haben. Arbeitgeber sollten Kurzzeitentsandte und Auftragnehmer anweisen, stets ihren Reisepass sowie digitale Kopien der Aufenthaltserlaubnis mitzuführen und mögliche Kontrollstopps bei der Planung von Bodentransporten zu berücksichtigen.
Quelle: Cyprus Mail