
Die Pläne zur Umwandlung des Ausländerhaftzentrums Menogeia in die erste speziell für Jugendliche errichtete Einrichtung Zyperns verzögern sich bis Mitte 2026, da die dort derzeit untergebrachten Migranten noch nicht verlegt werden können. Justizminister Marios Hartsiotis erklärte nach einer Besichtigung des Geländes am 17. Februar gemeinsam mit der Kinderrechtsbeauftragten, dass die Umbauarbeiten erst voranschreiten, wenn das neue Vorentfernungszentrum Limnes – Europas größtes mit 1.100 Betten – in Betrieb ist.
Die Verschiebung verdeutlicht die Auswirkungen, die logistische Herausforderungen bei der Unterbringung von Migranten auf umfassendere Justizreformen haben können. Das Parlament hatte die gesetzliche Frist für das Jugendzentrum bereits auf den 1. Januar 2026 verlängert, doch die erneute Verzögerung bedeutet, dass Minderjährige mindestens ein weiteres Jahr in einem speziellen Flügel des Zentralgefängnisses Nikosia untergebracht bleiben. Menschenrechtsorganisationen warnen, dass diese Praxis gegen UN-Standards verstößt; die Regierung argumentiert, dass eine vorübergehende Renovierung des Gefängnisflügels das Risiko mindert.
Aus Sicht der Mobilität verdeutlicht die Situation den zunehmenden Druck auf Zyperns Haftinfrastruktur. Das Megazentrum Limnes soll die Vorab-Abfertigung irregulärer Migranten effizienter gestalten und Kapazitäten in bestehenden Einrichtungen freimachen, um Abschiebungen zu beschleunigen, die sonst zu Rückstaus bei der Bearbeitung legitimer Arbeitserlaubnis-Anträge führen können.
Der Justizminister teilte mit, dass das Personal für die Jugendeinrichtung aus verschiedenen Bereichen des öffentlichen Dienstes abgeordnet wird, während nur das obere Management an private Betreiber vergeben wird – ein Modell, das später auch in Einwanderungshaftzentren Anwendung finden könnte. Dienstleister für Facility Management und private Sicherheitsdienste sehen durch die Umstrukturierung neue Ausschreibungsmöglichkeiten.
Für Unternehmen, die Mitarbeiter mit jugendlichen Angehörigen versetzen, beseitigt die Verschiebung vorerst die Sorge, dass unter 18-Jährige unbeabsichtigt in der Nähe erwachsener Einwanderungsgefangener untergebracht werden könnten – ein Problem, das einige Risikobewertungsanbieter bereits angemerkt hatten. Die erneute Fokussierung auf die Haftkapazitäten deutet jedoch darauf hin, dass Zyperns harte Linie gegenüber irregulärer Migration auch 2026 im Mittelpunkt stehen wird.
Die Verschiebung verdeutlicht die Auswirkungen, die logistische Herausforderungen bei der Unterbringung von Migranten auf umfassendere Justizreformen haben können. Das Parlament hatte die gesetzliche Frist für das Jugendzentrum bereits auf den 1. Januar 2026 verlängert, doch die erneute Verzögerung bedeutet, dass Minderjährige mindestens ein weiteres Jahr in einem speziellen Flügel des Zentralgefängnisses Nikosia untergebracht bleiben. Menschenrechtsorganisationen warnen, dass diese Praxis gegen UN-Standards verstößt; die Regierung argumentiert, dass eine vorübergehende Renovierung des Gefängnisflügels das Risiko mindert.
Aus Sicht der Mobilität verdeutlicht die Situation den zunehmenden Druck auf Zyperns Haftinfrastruktur. Das Megazentrum Limnes soll die Vorab-Abfertigung irregulärer Migranten effizienter gestalten und Kapazitäten in bestehenden Einrichtungen freimachen, um Abschiebungen zu beschleunigen, die sonst zu Rückstaus bei der Bearbeitung legitimer Arbeitserlaubnis-Anträge führen können.
Der Justizminister teilte mit, dass das Personal für die Jugendeinrichtung aus verschiedenen Bereichen des öffentlichen Dienstes abgeordnet wird, während nur das obere Management an private Betreiber vergeben wird – ein Modell, das später auch in Einwanderungshaftzentren Anwendung finden könnte. Dienstleister für Facility Management und private Sicherheitsdienste sehen durch die Umstrukturierung neue Ausschreibungsmöglichkeiten.
Für Unternehmen, die Mitarbeiter mit jugendlichen Angehörigen versetzen, beseitigt die Verschiebung vorerst die Sorge, dass unter 18-Jährige unbeabsichtigt in der Nähe erwachsener Einwanderungsgefangener untergebracht werden könnten – ein Problem, das einige Risikobewertungsanbieter bereits angemerkt hatten. Die erneute Fokussierung auf die Haftkapazitäten deutet jedoch darauf hin, dass Zyperns harte Linie gegenüber irregulärer Migration auch 2026 im Mittelpunkt stehen wird.
Quelle: In-Cyprus/Philenews