
Während des dreitägigen Staatsbesuchs von Präsident Emmanuel Macron in Neu-Delhi haben Frankreich und Indien ihre Beziehung zu einer „Besonderen globalen strategischen Partnerschaft“ aufgewertet und Mobilität in den Mittelpunkt der Agenda gestellt. Die wichtigste Maßnahme ist ein sechsmonatiges Pilotprogramm, das indischen Staatsangehörigen erlaubt, französische Flughäfen im Transit zu passieren, ohne ein Transit-Schengen-Visum (Typ A) beantragen zu müssen. Sollte das Pilotprojekt erfolgreich sein, plant Paris, diese Regelung dauerhaft einzuführen und auf Seehäfen auszuweiten.
Gleichzeitig stellte Frankreich ein umfassendes Paket zur Förderung der Studierendenmobilität vor, das die Zahl indischer Studierender an französischen Hochschulen von derzeit etwa 10.000 auf 30.000 pro Jahr bis 2030 verdreifachen soll. Zu den Maßnahmen gehören vereinfachte Verfahren für Langzeitvisa (VLS-TS), die an akademische Kalender angepasst sind, beschleunigte Termine über Campus France sowie eine Ausweitung englischsprachiger Masterprogramme in den Bereichen MINT und Künstliche Intelligenz. Zudem wird an einer überarbeiteten Vereinbarung zur gegenseitigen Anerkennung von Abschlüssen gearbeitet, die indische Qualifikationen automatisch für die Zulassung zu französischen Postgraduiertenprogrammen und umgekehrt anerkennen soll.
Mobilitätsmanager in Unternehmen erwarten unmittelbare Vorteile: Indische Führungskräfte, die über Paris-Charles-de-Gaulle oder Lyon Saint-Exupéry auf dem Weg nach Afrika oder Amerika reisen, sparen Zeit und 80 Euro Visagebühren, während multinationale Unternehmen ihre Mitarbeiter leichter durch französische F&E-Zentren rotieren lassen können. Universitäten rechnen mit einem größeren Talentpool, der die gemeinsamen französisch-indischen Labore stärkt – ein Schwerpunkt des neu angekündigten Indien-Frankreich Innovationsjahres 2026.
Praktisch sollten indische Reisende auf die offizielle Bekanntmachung im französischen Journal Officiel achten, die die berechtigten Fluggesellschaften und maximalen Zwischenaufenthaltszeiten festlegt. Studierende, die im September mit ihrem Studium beginnen wollen, können bereits Termine unter dem vereinfachten Verfahren buchen, müssen jedoch weiterhin einen Nachweis über finanzielle Mittel (7.920 Euro pro Jahr) und eine Krankenversicherung vorlegen. Arbeitgeber sollten ihre Reisepolitik entsprechend anpassen und Reiseberater entsprechend informieren.
Gleichzeitig stellte Frankreich ein umfassendes Paket zur Förderung der Studierendenmobilität vor, das die Zahl indischer Studierender an französischen Hochschulen von derzeit etwa 10.000 auf 30.000 pro Jahr bis 2030 verdreifachen soll. Zu den Maßnahmen gehören vereinfachte Verfahren für Langzeitvisa (VLS-TS), die an akademische Kalender angepasst sind, beschleunigte Termine über Campus France sowie eine Ausweitung englischsprachiger Masterprogramme in den Bereichen MINT und Künstliche Intelligenz. Zudem wird an einer überarbeiteten Vereinbarung zur gegenseitigen Anerkennung von Abschlüssen gearbeitet, die indische Qualifikationen automatisch für die Zulassung zu französischen Postgraduiertenprogrammen und umgekehrt anerkennen soll.
Mobilitätsmanager in Unternehmen erwarten unmittelbare Vorteile: Indische Führungskräfte, die über Paris-Charles-de-Gaulle oder Lyon Saint-Exupéry auf dem Weg nach Afrika oder Amerika reisen, sparen Zeit und 80 Euro Visagebühren, während multinationale Unternehmen ihre Mitarbeiter leichter durch französische F&E-Zentren rotieren lassen können. Universitäten rechnen mit einem größeren Talentpool, der die gemeinsamen französisch-indischen Labore stärkt – ein Schwerpunkt des neu angekündigten Indien-Frankreich Innovationsjahres 2026.
Praktisch sollten indische Reisende auf die offizielle Bekanntmachung im französischen Journal Officiel achten, die die berechtigten Fluggesellschaften und maximalen Zwischenaufenthaltszeiten festlegt. Studierende, die im September mit ihrem Studium beginnen wollen, können bereits Termine unter dem vereinfachten Verfahren buchen, müssen jedoch weiterhin einen Nachweis über finanzielle Mittel (7.920 Euro pro Jahr) und eine Krankenversicherung vorlegen. Arbeitgeber sollten ihre Reisepolitik entsprechend anpassen und Reiseberater entsprechend informieren.
Quelle: The Times of India
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