
Zypern wird das lang erwartete Ein- und Ausreisesystem (EES) der Europäischen Union nicht übernehmen, wenn es im April 2026 im Schengen-Raum eingeführt wird. Die Regierung bestätigte diese Entscheidung am 23. Februar und betonte, dass die Insel weiterhin außerhalb des Schengen-Raums bleibt und daher Pässe von Nicht-EU-Besuchern manuell stempeln wird. Für Geschäftsreisende bedeutet das, dass die Ankunft an den Flughäfen Larnaka oder Paphos weiterhin den vertrauten, einfachen Prozess einer Passkontrolle mit Tintestempel umfasst. Im Gegensatz dazu werden die meisten Flughäfen auf dem Kontinent auf automatisierte Kioske umstellen, die Fingerabdrücke und Gesichtsaufnahmen erfassen – eine Modernisierung, die Luftfahrtexperten zufolge in den ersten Monaten zu Anlaufschwierigkeiten und Engpässen führen könnte.
Der Verzicht auf das EES schafft zudem eine Zweiklassengesellschaft für ausländische Einwohner Zyperns. Drittstaatsangehörige mit den neuen biometrischen Aufenthaltstiteln können bei Reisen in Schengen-Länder die EES-Kontrollen problemlos passieren, während langjährige britische Bewohner mit der älteren gelben Aufenthaltskarte Gefahr laufen, wie gewöhnliche Touristen behandelt und für die biometrische Erfassung angestellt zu werden. Unternehmen mit vielen britischen Expatriates raten ihren Mitarbeitern bereits, ihre Dokumente vor der Sommersaison zu aktualisieren.
Zypern strebt weiterhin eine volle Schengen-Mitgliedschaft an – möglicherweise im Jahr 2027 – und betont, dass die Insel bereits wichtige Datenbanken wie das Schengener Informationssystem integriert. Bis zum Beitritt müssen Reisende jedoch damit rechnen, dass Zypern an der Grenze „old-school“ bleibt, während die Nachbarregionen zunehmend digitalisiert sind. Experten für Reisemanagement sehen darin einen vorübergehenden Vorteil: Führungskräfte, die zwischen dem Nahen Osten und Europa pendeln, können Zypern als praktischen Knotenpunkt nutzen, ohne zusätzliche biometrische Formalitäten zu durchlaufen. Sie warnen jedoch, dass mit einem späteren Schengen-Beitritt das EES und die kommende ETIAS-Reisegenehmigung vollständig gelten werden, weshalb eine frühzeitige Planung unerlässlich ist.
Der Verzicht auf das EES schafft zudem eine Zweiklassengesellschaft für ausländische Einwohner Zyperns. Drittstaatsangehörige mit den neuen biometrischen Aufenthaltstiteln können bei Reisen in Schengen-Länder die EES-Kontrollen problemlos passieren, während langjährige britische Bewohner mit der älteren gelben Aufenthaltskarte Gefahr laufen, wie gewöhnliche Touristen behandelt und für die biometrische Erfassung angestellt zu werden. Unternehmen mit vielen britischen Expatriates raten ihren Mitarbeitern bereits, ihre Dokumente vor der Sommersaison zu aktualisieren.
Zypern strebt weiterhin eine volle Schengen-Mitgliedschaft an – möglicherweise im Jahr 2027 – und betont, dass die Insel bereits wichtige Datenbanken wie das Schengener Informationssystem integriert. Bis zum Beitritt müssen Reisende jedoch damit rechnen, dass Zypern an der Grenze „old-school“ bleibt, während die Nachbarregionen zunehmend digitalisiert sind. Experten für Reisemanagement sehen darin einen vorübergehenden Vorteil: Führungskräfte, die zwischen dem Nahen Osten und Europa pendeln, können Zypern als praktischen Knotenpunkt nutzen, ohne zusätzliche biometrische Formalitäten zu durchlaufen. Sie warnen jedoch, dass mit einem späteren Schengen-Beitritt das EES und die kommende ETIAS-Reisegenehmigung vollständig gelten werden, weshalb eine frühzeitige Planung unerlässlich ist.