
Das indische Verkehrsministerium (MoCA) meldete, dass am 1. März 2026 insgesamt 350 Flüge indischer Fluggesellschaften gestrichen wurden, nachdem mehrere Golfstaaten ihren Luftraum aufgrund der eskalierenden Spannungen zwischen den USA, Israel und Iran geschlossen hatten. Die Störungen betrafen vor allem Langstreckenverbindungen nach Europa, Nordamerika und Ostafrika, was die Airlines zwang, Umwege über das Arabische Meer zu fliegen oder Großraumflugzeuge vorübergehend am Boden zu lassen. Am Flughafen Delhi IGI wurden allein 100 Abflüge gestrichen, in Mumbai waren es 125. Air India und IndiGo erließen pauschale Kulanzregelungen: Passagiere mit Tickets, die bis zum 28. Februar für Reisen bis zum 5. März gebucht wurden, konnten kostenfrei umbuchen oder eine vollständige Rückerstattung beantragen. SpiceJet strich 33 Flüge in die VAE, während Emirates, Lufthansa und Qatar Airways ihre Flüge umleiteten oder verzögerten. Für Unternehmen bedeuteten die Auswirkungen feststeckende Projektteams, verpasste Frachtverbindungen und stark gestiegene Reisekosten, da die Preise für alternative Routen um 40 % anstiegen. Risikomanager sollten ihre Reisenden-Tracking-Systeme aktualisieren und sicherstellen, dass Notfallhilfen Hotelzimmer in der Nähe von Bengaluru und Hyderabad bereitstellen können, wo die Umleitungen konzentriert sind. Das MoCA betonte, dass ein Passagierhilfe-Kontrollzentrum in enger Abstimmung mit Fluggesellschaften und Flughafenbetreibern steht und weitere Hinweise folgen werden, falls sich die regionale Sicherheitslage verschärft.
Quelle: The Economic Times
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