Zypern startet Rückführungsflüge für im Nahen Osten gestrandete Staatsbürger
Regionalkonflikt führt zur Streichung von 66 Flügen an Flughäfen in Zypern
Reisewarnung der USA dämpft Buchungen – Führende Vertreter des zyprischen Tourismus rufen zur Ruhe auf
Neueste Nachrichten
Luftraum über Zypern nach Drohnenalarm kurzzeitig gesperrt; griechische F-16-Jets gestartet
Zypern schloss am 4. März kurzzeitig seinen Luftraum nach einem mutmaßlichen Drohnenvorfall; griechische F-16-Jets griffen die Drohne ab, und der Flugbetrieb wurde innerhalb einer Stunde wieder aufgenommen. Der Vorfall verdeutlicht die zunehmende Bedrohung durch Drohnen für die zivile Luftfahrt und hat bereits zu einem Anstieg der Kriegsrisikoversicherungsprämien für Flüge nach und über Zypern geführt.
Hermes Airports beruhigt Reisende: Betrieb trotz hoher Stornierungszahlen „normal“
Der Flughafenbetreiber Hermes Airports veröffentlichte ein Betriebsbulletin, in dem bestätigt wird, dass die Flughäfen Larnaka und Paphos weiterhin geöffnet sind. Für den 4. März sind noch 103 Flüge geplant. Trotz zahlreicher Flugausfälle bleibt die zentrale Anbindung an Europa bestehen, und die Fluggesellschaften planen für Ende März Wiederaufnahmeflüge.
Großbritannien fordert doppelte britisch-zyprische Staatsbürger auf, mit britischem Pass einzureisen, da die Einführung des ETA-Systems beschleunigt wird
Ab sofort müssen britisch-zypriotische Doppelstaatsbürger mit einem britischen Reisepass einreisen, um den neuen elektronischen Reisegenehmigungssystemen des Vereinigten Königreichs zu entsprechen. Wer keinen gültigen britischen Pass besitzt, riskiert die Einreiseverweigerung, sofern kein Berechtigungsnachweis vorliegt. Arbeitgeber sollten sicherstellen, dass ihre mobilen Mitarbeiter ihre Reisedaten entsprechend aktualisieren.
Massenhafte Flugausfälle am Flughafen Larnaka: Regionale Spannungen stören die Luftverbindung Zyperns
Am 3. März 2026 wurden am Flughafen Larnaka 51 Flüge gestrichen, nachdem regionale Drohnenangriffe Fluggesellschaften zwangen, ihre Routen zu ändern oder den Betrieb vorübergehend einzustellen. Die plötzliche Störung führte zu gestrandeten Geschäftsreisenden, belastete Lieferketten und verdeutlichte die Notwendigkeit einer soliden Notfallplanung bei der Personalbeförderung über Zypern.
Großbritannien entsendet HMS Dragon und Anti-Drohnen-Hubschrauber nach Zypern nach Angriff auf Akrotiri
Nach einem Drohnenangriff auf die RAF Akrotiri entsandte Großbritannien am 3. März 2026 den Zerstörer HMS Dragon sowie Hubschrauber zur Drohnenabwehr nach Zypern. Die Verstärkung der Luftverteidigung könnte jedoch zu weiteren Luftraumbeschränkungen führen, die den kommerziellen Flugverkehr und Sicherheitspläne für im Ausland lebende Briten beeinträchtigen.
Flughafen Paphos nach Radarwarnung evakuiert; Flüge nach Larnaka umgeleitet
Eine Radarstörung führte am 3. März 2026 zur vollständigen Evakuierung des Flughafens Paphos, was landesweit zu erheblichen Verspätungen und Umleitungen führte. Der Vorfall – nur wenige Tage nach einem Drohnenangriff auf die RAF Akrotiri – verdeutlicht die anhaltenden Sicherheitsrisiken, die den Luftverkehr auf Zypern jederzeit lahmlegen können.
Zypern beendet Schonfrist für Investoren-Aufenthaltserlaubnisse nach alten Kriterien
Am 3. März 2026 hat Zypern offiziell das Übergangsregime beendet, das Investoren die Beantragung einer dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung nach den Regeln vor 2023 ermöglichte. Neue Anträge müssen nun strengere finanzielle und Sorgfaltsprüfungen erfüllen – was die Kosten und den Aufwand für Arbeitgeber, die nicht-europäische Fachkräfte verlagern, erhöht.
Zypern beschleunigt digitale Aufenthaltstitel vor Einführung des EU-Ein- und Ausreisesystems
Am 3. März 2026 stellte Zypern Pläne vor, die Bearbeitung von Aufenthaltserlaubnissen vollständig zu digitalisieren und das System mit den kommenden EU-Grenzkontrollplattformen (EES und ETIAS) zu verknüpfen. Dieser Schritt verspricht schnellere, app-basierte Abläufe für Ausländer, ohne jedoch die zugrunde liegenden Einwanderungskriterien zu lockern.
Das US-Außenministerium hebt die Reisehinweise für Zypern auf Stufe 3 an – „Reisen überdenken“
Das US-Außenministerium hat am 3. März 2026 die Reiseempfehlung für Zypern auf Stufe 3 („Reisen überdenken“) angehoben. Grund dafür sind erhöhte Sicherheitsrisiken und eingeschränkter konsularischer Zugang im Norden der Insel. Unternehmen müssen möglicherweise strengere Genehmigungen einholen und verstärkte Fürsorgemaßnahmen für Dienstreisen ihrer Mitarbeiter ergreifen.