
Ab dem 25. Februar 2026 müssen doppelte britisch-zyprische Staatsbürger bei der Einreise in das Vereinigte Königreich einen gültigen britischen Reisepass vorlegen, bestätigte die zyprische Hochkommission in London in einer am 4. März veröffentlichten Richtlinie. Diese Änderung steht im Zusammenhang mit der landesweiten Einführung des Electronic Travel Authorisation (ETA)-Systems, das für alle visumfreien Staatsangehörigen gilt. Inhaber eines zyprischen Reisepasses fallen normalerweise unter die ETA-Regelung, doch doppelte Staatsbürger müssen nun ihre Aufenthaltsberechtigung durch die Einreise als britische Staatsangehörige nachweisen. Das Innenministerium erklärte, dass diese Regelung das Vereinigte Königreich mit Ländern wie den USA und Australien in Einklang bringt, die von Doppelstaatlern verlangen, den Reisepass des Landes zu nutzen, in das sie einreisen. Reisende, deren britischer Reisepass nicht erneuert wurde, können stattdessen eine Bescheinigung über das Aufenthaltsrecht beantragen, doch Behörden warnen, dass dies teurer ist und bis zu acht Wochen dauern kann. Einwanderungsanwälte raten zyprischen Fachkräften im Vereinigten Königreich, sicherzustellen, dass die Personalakten die Reisepassdaten widerspiegeln, die sie an den automatischen Grenzkontrollstellen vorlegen, da Abweichungen zu zusätzlichen Kontrollen führen können. Fluggesellschaften rechnen mit einem kurzfristigen Anstieg der Anrufe bei den Kundendienstzentren von Passagieren, die vor dem Check-in ihre Advance Passenger Information (API) aktualisieren müssen. Das zyprische Ministerium für Migration begrüßte die Klarheit, kündigte jedoch an, weiterhin bei London darauf zu drängen, die ETA-Gebühr für dauerhaft im Vereinigten Königreich ansässige zyprische Staatsbürger zu erlassen, da diese bereits britische Steuern zahlen.
Quelle: Cyprus Inform