
Das finnische Außenministerium (MFA) hat am 7. März 2026 eine dringende Warnung an alle finnischen Staatsangehörigen im weiteren Nahen Osten herausgegeben. Angesichts der zunehmenden regionalen Spannungen werden alle Finninnen und Finnen aufgefordert, ihre Aufenthaltsorte und Reisepläne zu registrieren. Die Mitteilung verweist insbesondere auf die Schließung wichtiger Luftkorridore über dem Irak, Kuwait und Teilen des Golfs, was bereits zu umfangreichen Flugausfällen bei europäischen und asiatischen Fluggesellschaften geführt hat.
Das MFA bereitet „aktiv Rückholflüge für Bürger und Daueraufenthaltsberechtigte vor, die nicht auf dem kommerziellen Weg ausreisen können“, und verweist auf eine kleinere Evakuierung aus Maskat, die drei Tage zuvor organisiert wurde. Konsularbeamte prüfen derzeit mögliche Landrouten von den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar nach Oman, falls weitere Flughäfen am Golf den zivilen Flugverkehr einstellen.
Finninnen und Finnen in Libanon, Israel, Saudi-Arabien, den VAE, Katar, Bahrain und Oman werden aufgefordert, ihre Daten im Reise-Registrierungssystem MATKA des Ministeriums einzutragen oder zu aktualisieren und ihre Mobilgeräte für SMS-Warnungen eingeschaltet zu lassen. Arbeitgeber mit entsandtem Personal müssen sicherstellen, dass Notfallkontakte aktuell sind und dass die Reisepässe der Mitarbeiter mindestens sechs Monate gültig sind – eine oft übersehene Voraussetzung für die Teilnahme an EU-organisierten Evakuierungsflügen.
Die Warnung rät außerdem davon ab, sich auf Reisedokumente Dritter zu verlassen: Inhaber einer doppelten Staatsbürgerschaft könnten die Beförderung verweigert werden, wenn ihr zweiter Pass aus einem kriegführenden Staat stammt. Nach Schengen-Regeln kann Finnland vor Ort vorübergehende Laissez-passer ausstellen, allerdings ist die Bearbeitungskapazität begrenzt. Das MFA empfiehlt daher Unternehmen, gescannte Kopien der wichtigsten Passseiten aller Reisenden bereitzuhalten, um die Ausstellung von Notfalldokumenten zu beschleunigen.
Versicherer weisen darauf hin, dass die meisten Firmen-Reiserisikoversicherungen „notwendige und angemessene“ Kosten im Zusammenhang mit staatlich organisierten Evakuierungen abdecken, jedoch nur, wenn die Krise zum Buchungszeitpunkt unvorhersehbar war. Mobilitätsmanager sollten die Versicherungsbedingungen jetzt überprüfen, da nach Veröffentlichung einer MFA-Warnung neue Reisen in die betroffene Region möglicherweise nicht mehr versichert sind.
Das Krisenzentrum des Ministeriums ist rund um die Uhr unter +358 9 160 55555 erreichbar, bittet jedoch darum, die Leitungen für Personen in akuter Gefahr freizuhalten. Reisende werden dringend gebeten, lokale Medien zu verfolgen, den Anweisungen der Behörden im Gastland zu folgen und nach Möglichkeit große Menschenansammlungen zu meiden, die zu Zielscheiben von Unruhen werden könnten.
Das MFA bereitet „aktiv Rückholflüge für Bürger und Daueraufenthaltsberechtigte vor, die nicht auf dem kommerziellen Weg ausreisen können“, und verweist auf eine kleinere Evakuierung aus Maskat, die drei Tage zuvor organisiert wurde. Konsularbeamte prüfen derzeit mögliche Landrouten von den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar nach Oman, falls weitere Flughäfen am Golf den zivilen Flugverkehr einstellen.
Finninnen und Finnen in Libanon, Israel, Saudi-Arabien, den VAE, Katar, Bahrain und Oman werden aufgefordert, ihre Daten im Reise-Registrierungssystem MATKA des Ministeriums einzutragen oder zu aktualisieren und ihre Mobilgeräte für SMS-Warnungen eingeschaltet zu lassen. Arbeitgeber mit entsandtem Personal müssen sicherstellen, dass Notfallkontakte aktuell sind und dass die Reisepässe der Mitarbeiter mindestens sechs Monate gültig sind – eine oft übersehene Voraussetzung für die Teilnahme an EU-organisierten Evakuierungsflügen.
Die Warnung rät außerdem davon ab, sich auf Reisedokumente Dritter zu verlassen: Inhaber einer doppelten Staatsbürgerschaft könnten die Beförderung verweigert werden, wenn ihr zweiter Pass aus einem kriegführenden Staat stammt. Nach Schengen-Regeln kann Finnland vor Ort vorübergehende Laissez-passer ausstellen, allerdings ist die Bearbeitungskapazität begrenzt. Das MFA empfiehlt daher Unternehmen, gescannte Kopien der wichtigsten Passseiten aller Reisenden bereitzuhalten, um die Ausstellung von Notfalldokumenten zu beschleunigen.
Versicherer weisen darauf hin, dass die meisten Firmen-Reiserisikoversicherungen „notwendige und angemessene“ Kosten im Zusammenhang mit staatlich organisierten Evakuierungen abdecken, jedoch nur, wenn die Krise zum Buchungszeitpunkt unvorhersehbar war. Mobilitätsmanager sollten die Versicherungsbedingungen jetzt überprüfen, da nach Veröffentlichung einer MFA-Warnung neue Reisen in die betroffene Region möglicherweise nicht mehr versichert sind.
Das Krisenzentrum des Ministeriums ist rund um die Uhr unter +358 9 160 55555 erreichbar, bittet jedoch darum, die Leitungen für Personen in akuter Gefahr freizuhalten. Reisende werden dringend gebeten, lokale Medien zu verfolgen, den Anweisungen der Behörden im Gastland zu folgen und nach Möglichkeit große Menschenansammlungen zu meiden, die zu Zielscheiben von Unruhen werden könnten.
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