
Das Center for Domestic Preparedness (CDP) des Department of Homeland Security in Anniston, Alabama, eröffnete am 8. März die National Security Week 2026 für Strafverfolgungsbehörden. Das stationäre Programm schult Polizei-, Feuerwehr- und medizinische Einsatzkräfte aus allen 50 Bundesstaaten in Terrorismusbekämpfung, Protesterbefreiung und Kontinuitätsplanung. Besonders bemerkenswert ist das Finanzierungsmodell des CDP: Staatliche, lokale und Stammes-Einsatzkräfte erhalten Flugtickets, Unterkunft und Verpflegung durch DHS-Zuschüsse komplett bezahlt. Da viele kommunale Reisekassen durch den anhaltenden bundesweiten Stillstand eingefroren sind, bietet das Programm eine seltene Möglichkeit zur Weiterbildung ohne lokale Kosten. Rund 1.200 Einsatzkräfte werden erwartet, und CDP-Shuttlebusse transportieren die Gruppen zwischen dem Flughafen Birmingham und dem 176 Hektar großen Campus. Teilnehmer benötigen lediglich einen Real-ID-konformen Führerschein für die DHS-Vertragsflüge – keine Bundesreisekarte erforderlich – was die Abläufe für kleine Behörden ohne Erfahrung mit GSA-Prozessen erheblich vereinfacht. Auch Sicherheitsteams aus der Privatwirtschaft profitieren indirekt: Viele Absolventen übernehmen später Notfallmanagement-Aufgaben im privaten Sektor oder arbeiten nebenbei bei Großveranstaltungen. Arbeitgeber, die 2026 große Events ausrichten, darunter Hospitality im Zusammenhang mit der Fußball-WM, können auf diesen talentierten Pool zurückgreifen, der mit den DHS-Protokollen für Massenunfälle vertraut ist. Das Kursangebot wurde um ein Modul „Einsatzreaktion bei Vorfällen in Einwanderungseinrichtungen“ erweitert, das in Zusammenarbeit mit CBP entwickelt wurde und die zunehmende Verzahnung von Grenzsicherheit und innerstaatlicher Notfallplanung widerspiegelt. Die Bewerbungen für die Juli-Session öffnen am 15. April, und die Plätze sind meist innerhalb von 48 Stunden vergeben – interessierte Behörden sollten daher ihre Teilnehmerlisten jetzt voranmelden.