
Madrid bereitet sich bereits auf eines der einflussreichsten Treffen im Kalender der globalen Mobilität vor: die vierte Ausgabe des Global Mobility Call (GMC), der vom 9. bis 11. Juni 2026 in der IFEMA stattfinden wird. Organisiert von IFEMA Madrid in Zusammenarbeit mit dem spanischen Verkehrsministerium und wichtigen Branchenverbänden, hat sich das Forum zum wichtigsten B2B-Treffpunkt des Landes für Unternehmen entwickelt, die Menschen und Güter grenzüberschreitend bewegen. Das Programm für dieses Jahr, das am 24. März vorgestellt wurde, bestätigt über 300 Redner und 500 Aussteller, die Themen von visafreien „nahtlosen Reisekorridoren“ über KI-gestütztes Flottenmanagement, grenzüberschreitenden Schienenverkehr bis hin zur regulatorischen Roadmap für das kommende Ein- und Ausreisesystem (EES) und die ETIAS-Reisegenehmigung in Europa abdecken.
Warum ist das relevant für Manager der globalen Mobilität? Erstens bietet der GMC seltene Gelegenheiten zum direkten Austausch mit hochrangigen Vertretern der spanischen Innen- und Integrationsministerien, die vor dem Sommer über erwartete Anpassungen bei den Visa für digitale Nomaden und hochqualifizierte Arbeitskräfte informieren werden. Multinationale Unternehmen mit iberischen Standorten können Compliance-Prozesse direkt mit politischen Entscheidungsträgern abgleichen und Best Practices mit Branchenkollegen wie Iberdrola, Inditex und Airbus vergleichen, die alle als Redner bestätigt sind.
Zweitens präsentiert die Messe innovative Reisetechnologien, die administrative Hürden deutlich reduzieren sollen – darunter biometrische ID-Kioske, die am Flughafen Madrid-Barajas getestet werden, sowie neue e-SIM-Lösungen, die Kurzzeitentsandte bei der Ankunft vernetzt halten. Die Vorschau der Veranstalter unterstreicht zudem Spaniens Ambition, sich als Innovationszentrum für vernetzte Mobilität in Südeuropa zu positionieren. Zahlen von ANFAC zeigen, dass der Absatz elektrifizierter Fahrzeuge in Spanien im Februar im Jahresvergleich um 64,5 % gestiegen ist und fast ein Fünftel aller Neuzulassungen ausmacht. Die Regierung sieht in dieser Elektrifizierungswelle sowie in den für 2025 weltweit rekordverdächtigen Investitionen von 1,74 Billionen Euro in saubere Technologien (laut IEA-Daten) eine einmalige Chance, Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowie die damit verbundenen Fachkräfte ins Land zu holen.
Praktische Hinweise: Unternehmen, die im Juni Mitarbeiter nach Spanien entsenden, sollten frühzeitig Unterkünfte buchen; Hotels in der Nähe der IFEMA melden bereits eine Auslastung von 70 % für die Konferenzwoche. Personalabteilungen sollten zudem die offizielle GMC-Agenda im Auge behalten, insbesondere die Breakout-Sessions zum neuen Pilotprojekt für beschleunigte Visatermine in Spanien – Gerüchten zufolge soll dieses Angebot bis zum vierten Quartal 2026 über Startup-Gründer hinaus auch für Unternehmensentsandte ausgeweitet werden. Schließlich können Teilnehmer sich vorab für Einzelgespräche mit dem Ausländeramt (UGE) anmelden, um offene Fragen zu Aufenthaltstiteln direkt vor Ort zu klären – ein Service, der im letzten Jahr innerhalb weniger Stunden ausgebucht war.
Mit der geplanten Einführung des Schengen-Ein- und Ausreisesystems im Oktober 2025 und ETIAS Ende 2026 kommt die Veranstaltung in Madrid zu einem entscheidenden Zeitpunkt. Für Fachleute der globalen Mobilität, die ihre iberischen Aktivitäten zukunftssicher gestalten wollen, entwickelt sich der Global Mobility Call zunehmend von einer netten Ergänzung zu einem unverzichtbaren Branchenevent.
Warum ist das relevant für Manager der globalen Mobilität? Erstens bietet der GMC seltene Gelegenheiten zum direkten Austausch mit hochrangigen Vertretern der spanischen Innen- und Integrationsministerien, die vor dem Sommer über erwartete Anpassungen bei den Visa für digitale Nomaden und hochqualifizierte Arbeitskräfte informieren werden. Multinationale Unternehmen mit iberischen Standorten können Compliance-Prozesse direkt mit politischen Entscheidungsträgern abgleichen und Best Practices mit Branchenkollegen wie Iberdrola, Inditex und Airbus vergleichen, die alle als Redner bestätigt sind.
Zweitens präsentiert die Messe innovative Reisetechnologien, die administrative Hürden deutlich reduzieren sollen – darunter biometrische ID-Kioske, die am Flughafen Madrid-Barajas getestet werden, sowie neue e-SIM-Lösungen, die Kurzzeitentsandte bei der Ankunft vernetzt halten. Die Vorschau der Veranstalter unterstreicht zudem Spaniens Ambition, sich als Innovationszentrum für vernetzte Mobilität in Südeuropa zu positionieren. Zahlen von ANFAC zeigen, dass der Absatz elektrifizierter Fahrzeuge in Spanien im Februar im Jahresvergleich um 64,5 % gestiegen ist und fast ein Fünftel aller Neuzulassungen ausmacht. Die Regierung sieht in dieser Elektrifizierungswelle sowie in den für 2025 weltweit rekordverdächtigen Investitionen von 1,74 Billionen Euro in saubere Technologien (laut IEA-Daten) eine einmalige Chance, Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowie die damit verbundenen Fachkräfte ins Land zu holen.
Praktische Hinweise: Unternehmen, die im Juni Mitarbeiter nach Spanien entsenden, sollten frühzeitig Unterkünfte buchen; Hotels in der Nähe der IFEMA melden bereits eine Auslastung von 70 % für die Konferenzwoche. Personalabteilungen sollten zudem die offizielle GMC-Agenda im Auge behalten, insbesondere die Breakout-Sessions zum neuen Pilotprojekt für beschleunigte Visatermine in Spanien – Gerüchten zufolge soll dieses Angebot bis zum vierten Quartal 2026 über Startup-Gründer hinaus auch für Unternehmensentsandte ausgeweitet werden. Schließlich können Teilnehmer sich vorab für Einzelgespräche mit dem Ausländeramt (UGE) anmelden, um offene Fragen zu Aufenthaltstiteln direkt vor Ort zu klären – ein Service, der im letzten Jahr innerhalb weniger Stunden ausgebucht war.
Mit der geplanten Einführung des Schengen-Ein- und Ausreisesystems im Oktober 2025 und ETIAS Ende 2026 kommt die Veranstaltung in Madrid zu einem entscheidenden Zeitpunkt. Für Fachleute der globalen Mobilität, die ihre iberischen Aktivitäten zukunftssicher gestalten wollen, entwickelt sich der Global Mobility Call zunehmend von einer netten Ergänzung zu einem unverzichtbaren Branchenevent.
Quelle: Cinco Días