
Der spanische Staatsbahnbetreiber Renfe hat für die Osterferien auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke Madrid–Málaga einen Verstärkungsplan aktiviert. Es werden 51.300 zusätzliche Sitzplätze bereitgestellt und die Frequenz auf 15 tägliche Verbindungen erhöht – an den beiden Spitzen-Sonntagen, dem 29. März und 5. April, sogar auf 16. Die am 24. März angekündigte Maßnahme reagiert auf eine starke Nachfrage sowohl im Inland als auch von ausländischen Reisenden, da die Semana-Santa-Prozessionen in Andalusien sowohl Freizeitbesucher als auch kurzfristige Dienstreisende anziehen, die Arbeit und Freizeit („Bleisure“) kombinieren.
Programme für globale Mobilität sollten beachten, dass die Verstärkung nicht nur aus dem Verkauf zusätzlicher Tickets besteht. Aufgrund von Sturmschäden im vergangenen Winter, die zu teilweisen Streckensperrungen führten, setzt Renfe weiterhin auf eine multimodale Lösung: Busse verkehren zwischen Málaga und Antequera-Santa Ana, von dort geht es mit dem AVE weiter nach Madrid. Die Reisezeit bleibt mit unter drei Stunden von Tür zu Tür wettbewerbsfähig, jedoch sollten Reisende ausreichend Umsteigezeit einplanen. Buchungstools für Unternehmen müssen die Umstiegsmodalität deutlich kennzeichnen, um Versorgungslücken im Rahmen der Fürsorgepflicht zu vermeiden.
Die Preisgestaltung folgt dem dynamischen Yield-Management von Renfe, wobei die zusätzlichen Kapazitäten zunächst im günstigen „Básico“-Tarif angeboten werden – eine Strategie, um die Bahn gegenüber Kurzstreckenflügen attraktiv zu halten. Unternehmen mit großem Standort in Andalusien, insbesondere in den Bereichen IT-Outsourcing und Agrar-Lebensmittel, sollten erwägen, kurzfristige Flugbuchungen auf die Bahn umzulegen, um CO2-Emissionen zu reduzieren und mögliche Engpässe an Flughäfen zu umgehen.
Die Verstärkung unterstreicht zudem Spaniens umfassenden Vorstoß, die Schienenanbindung auch bei Infrastrukturstörungen sicherzustellen: Renfe ist der einzige Betreiber, der auf dieser Strecke einen formellen Alternativverkehrsplan (Plan Alternativo de Transporte, PAT) aufrechterhält. Dieses PAT-System, das von Firmenkunden während jüngster Streiks gelobt wurde, garantiert eine automatische Umbuchung bei weiteren wetterbedingten Ausfällen.
Für Mobilitätsmanager sind folgende praktische Punkte wichtig: Überprüfen, ob die Mitarbeiterprofile in den Online-Buchungstools multimodale Reiserouten akzeptieren; Reisende darauf hinweisen, sowohl Bus- als auch Zugfahrkarten am Abfahrtsort abzuholen; und Assignees daran erinnern, dass die Gepäckbestimmungen zwischen Bus und AVE leicht variieren. Die Kundenservice-Kanäle von Renfe (@inforenfe und die Hotline 912 320 320) werden während der gesamten Ferienzeit Echtzeit-Updates bereitstellen.
Programme für globale Mobilität sollten beachten, dass die Verstärkung nicht nur aus dem Verkauf zusätzlicher Tickets besteht. Aufgrund von Sturmschäden im vergangenen Winter, die zu teilweisen Streckensperrungen führten, setzt Renfe weiterhin auf eine multimodale Lösung: Busse verkehren zwischen Málaga und Antequera-Santa Ana, von dort geht es mit dem AVE weiter nach Madrid. Die Reisezeit bleibt mit unter drei Stunden von Tür zu Tür wettbewerbsfähig, jedoch sollten Reisende ausreichend Umsteigezeit einplanen. Buchungstools für Unternehmen müssen die Umstiegsmodalität deutlich kennzeichnen, um Versorgungslücken im Rahmen der Fürsorgepflicht zu vermeiden.
Die Preisgestaltung folgt dem dynamischen Yield-Management von Renfe, wobei die zusätzlichen Kapazitäten zunächst im günstigen „Básico“-Tarif angeboten werden – eine Strategie, um die Bahn gegenüber Kurzstreckenflügen attraktiv zu halten. Unternehmen mit großem Standort in Andalusien, insbesondere in den Bereichen IT-Outsourcing und Agrar-Lebensmittel, sollten erwägen, kurzfristige Flugbuchungen auf die Bahn umzulegen, um CO2-Emissionen zu reduzieren und mögliche Engpässe an Flughäfen zu umgehen.
Die Verstärkung unterstreicht zudem Spaniens umfassenden Vorstoß, die Schienenanbindung auch bei Infrastrukturstörungen sicherzustellen: Renfe ist der einzige Betreiber, der auf dieser Strecke einen formellen Alternativverkehrsplan (Plan Alternativo de Transporte, PAT) aufrechterhält. Dieses PAT-System, das von Firmenkunden während jüngster Streiks gelobt wurde, garantiert eine automatische Umbuchung bei weiteren wetterbedingten Ausfällen.
Für Mobilitätsmanager sind folgende praktische Punkte wichtig: Überprüfen, ob die Mitarbeiterprofile in den Online-Buchungstools multimodale Reiserouten akzeptieren; Reisende darauf hinweisen, sowohl Bus- als auch Zugfahrkarten am Abfahrtsort abzuholen; und Assignees daran erinnern, dass die Gepäckbestimmungen zwischen Bus und AVE leicht variieren. Die Kundenservice-Kanäle von Renfe (@inforenfe und die Hotline 912 320 320) werden während der gesamten Ferienzeit Echtzeit-Updates bereitstellen.
Quelle: Cadena SER