
Protestierende im Galway Harbour Enterprise Park erklärten am 10. April, sie würden trotz zunehmender Engpässe an Tankstellen im Westen Irlands „ihren Standpunkt verteidigen“. Die Organisatoren berichten, dass bis zu 300 Unterstützer die Nacht über vor Ort geblieben seien, den allgemeinen Verkehr durchließen, aber zum vierten Tag in Folge das Beladen von Tanklastern verhinderten. Einzelhändler vor Ort melden, dass die Tankstellen in Galway Stadt und den umliegenden Grafschaften Benzin und Diesel ausgehen, was zu Warteschlangen und Hamsterkäufen führt. Fuels For Ireland warnte, dass anhaltende Blockaden die Versorgung von Rettungsdiensten und Krankenhausgeneratoren gefährden könnten. Der Protest verdeutlicht die geografische Ausbreitung einer ursprünglich dublin-zentrierten Bewegung und zeigt die Verwundbarkeit regionaler Lieferketten, die von wenigen Küstenlagern abhängig sind. Multinationale Unternehmen mit Fuhrparks im Westen raten Fahrern, bei Fahrten nach Osten mindestens halb voll zu tanken und Notfall-Kraftstoffkarten zu nutzen, die auch in Nordirland gültig sind. Die Gardaí sind sichtbar, aber zurückhaltend präsent und berichten, dass die Zusammenarbeit mit den Organisatoren bisher Konfrontationen verhindert hat. Die Verteidigungskräfte haben jedoch Notfallpläne, um bei einem Zusammenbruch der zivilen Versorgung 10.000-Liter-Tankwagen an priorisierte Krankenhäuser zu schicken. Für Expats und ausländische Studierende in Galway empfehlen Mobilitätsberater, Intercity-Bus- oder Zugtickets frühzeitig zu buchen und sicherzustellen, dass die Dienste noch über Kraftstoffreserven verfügen.
Quelle: The Irish Times
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