
Spanien hat am 14. April 2026 offiziell die Bewerbungen für sein lang erwartetes außergewöhnliches Regularisierungsprogramm eröffnet. Die Regierung Sánchez sieht darin die Möglichkeit, eine halbe Million Menschen ohne regulären Aufenthaltsstatus legal zu integrieren. Das im Boletín Oficial del Estado um Mitternacht veröffentlichte Königliche Dekret verkürzt die erforderliche ununterbrochene Aufenthaltsdauer von drei auf zwei Jahre und erlaubt es den Antragstellern, mehrere Teilzeitverträge zur Nachweisführung ihrer wirtschaftlichen Mittel zu kombinieren.
Für die mehr als 26.000 Brasilianer, die derzeit ohne Papiere in Spanien leben, bedeutet die neue Regelung eine wichtige Chance. Bisher waren viele auf informelle Arbeit angewiesen und konnten weder das öffentliche Gesundheitssystem nutzen noch formelle Mietverträge abschließen. Brasilianische Gemeinschaftsvereine in Madrid und Barcelona haben bereits juristische Beratungsstellen eingerichtet, um Landsleuten beim Sammeln von Nachweisen wie Stromrechnungen, Überweisungsbelegen oder Pfarrbescheinigungen zu helfen – all diese Dokumente werden nun unter den flexibleren Anforderungen anerkannt.
Auch Arbeitgeber brasilianischer Haushaltshilfen und Bauarbeiter profitieren von der Regelung. Die im Rahmen des Programms ausgestellten Arbeitserlaubnisse sind zunächst ein Jahr gültig und können zweimal verlängert werden. Das schafft Anreize für Unternehmen, langjährige Mitarbeiter offiziell anzustellen und in das spanische Sozialversicherungssystem einzubinden. Arbeitsmarktforscher schätzen, dass die Legalisierung dieser Gruppe in den nächsten drei Jahren rund eine Milliarde Euro an zusätzlichen Beiträgen generieren wird, was Spaniens Rentendefizit durch die alternde Bevölkerung teilweise ausgleicht.
Aus Mobilitätssicht stärkt das Dekret Spaniens Position als wichtigen Anziehungspunkt für brasilianische Talente in der Europäischen Union – gerade in einer Zeit, in der Portugal seine Aufenthaltsregelungen verschärft. Einwanderungsanwälte raten brasilianischen Antragstellern, sich frühzeitig zu bewerben: Die Regierung hat die täglichen Terminplätze landesweit auf 5.000 begrenzt und bearbeitet die Anträge nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“.
Erfolgreiche Antragsteller erhalten innerhalb von 90 Tagen eine biometrische Ausländer-Identitätskarte (TIE), mit der sie sich bis zu 90 Tage innerhalb eines 180-Tage-Zeitraums frei im Schengen-Raum bewegen können – ein attraktiver Vorteil für brasilianische Remote-Arbeiter mit Sitz in Spanien.
Für die mehr als 26.000 Brasilianer, die derzeit ohne Papiere in Spanien leben, bedeutet die neue Regelung eine wichtige Chance. Bisher waren viele auf informelle Arbeit angewiesen und konnten weder das öffentliche Gesundheitssystem nutzen noch formelle Mietverträge abschließen. Brasilianische Gemeinschaftsvereine in Madrid und Barcelona haben bereits juristische Beratungsstellen eingerichtet, um Landsleuten beim Sammeln von Nachweisen wie Stromrechnungen, Überweisungsbelegen oder Pfarrbescheinigungen zu helfen – all diese Dokumente werden nun unter den flexibleren Anforderungen anerkannt.
Auch Arbeitgeber brasilianischer Haushaltshilfen und Bauarbeiter profitieren von der Regelung. Die im Rahmen des Programms ausgestellten Arbeitserlaubnisse sind zunächst ein Jahr gültig und können zweimal verlängert werden. Das schafft Anreize für Unternehmen, langjährige Mitarbeiter offiziell anzustellen und in das spanische Sozialversicherungssystem einzubinden. Arbeitsmarktforscher schätzen, dass die Legalisierung dieser Gruppe in den nächsten drei Jahren rund eine Milliarde Euro an zusätzlichen Beiträgen generieren wird, was Spaniens Rentendefizit durch die alternde Bevölkerung teilweise ausgleicht.
Aus Mobilitätssicht stärkt das Dekret Spaniens Position als wichtigen Anziehungspunkt für brasilianische Talente in der Europäischen Union – gerade in einer Zeit, in der Portugal seine Aufenthaltsregelungen verschärft. Einwanderungsanwälte raten brasilianischen Antragstellern, sich frühzeitig zu bewerben: Die Regierung hat die täglichen Terminplätze landesweit auf 5.000 begrenzt und bearbeitet die Anträge nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“.
Erfolgreiche Antragsteller erhalten innerhalb von 90 Tagen eine biometrische Ausländer-Identitätskarte (TIE), mit der sie sich bis zu 90 Tage innerhalb eines 180-Tage-Zeitraums frei im Schengen-Raum bewegen können – ein attraktiver Vorteil für brasilianische Remote-Arbeiter mit Sitz in Spanien.
Quelle: Terra
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