
Der Verband der zyprischen Hoteliers (PASYXE) berichtete am 14. April, dass die durchschnittliche Auslastung während der Osterzeit zwischen 25 % und 45 % lag – deutlich unter dem saisonalen Durchschnitt. Generaldirektor Christos Angelides erklärte gegenüber CNA, dass zwar die meisten Hotels für die Sommersaison wieder geöffnet haben, die neuen Buchungen jedoch zu langsam eintreffen, um die anhaltenden Stornierungen aufgrund regionaler Spannungen auszugleichen. Die Hotels intensivieren ihre Kampagnen in den sozialen Medien und internationale Roadshows, doch Angelides warnte, dass ohne eine Nachfragebelebung die Aussichten für Juni ungewiss bleiben. Das Arbeitsministerium hat ein Unterstützungsprogramm gestartet, das Betrieben mit einem Umsatzrückgang von 40 % im Jahresvergleich oder einer Auslastung unter 60 % bis Ende April Lohnkostenzuschüsse ermöglicht. Firmenreisekoordinatoren sollten die Verfügbarkeit genau beobachten, da niedrige Auslastungen zu Last-Minute-Angeboten führen können, aber auch zu eingeschränkten Dienstleistungen, wenn Hotels mit Minimalpersonal arbeiten. Für Langzeitgäste könnten Verhandlungen über die Häufigkeit der Zimmerreinigung und den Zugang zu Einrichtungen Teil der Vertragsgespräche werden. Branchenanalysten betonen, dass die volatile Buchungslage die größere Mobilitätsproblematik Zyperns widerspiegelt: Obwohl die Insel operativ stabil bleibt, beeinflussen Wahrnehmungen der Nähe zu Konflikten weiterhin die Besuchermeinung. Eine dauerhaft unter den Break-even-Werten liegende Auslastung könnte zu weiteren Konsolidierungen im Gastgewerbe führen und somit die Wohnmöglichkeiten für Expats einschränken.
Quelle: Cyprus Mail
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