
Prag empfängt diese Woche über 250 eingehende Reiseveranstalter, wenn der Czechia Travel Trade Day 2026 (TTD) vom 20. bis 21. April sein zweitägiges Programm startet. Organisiert von CzechTourism in Zusammenarbeit mit Prague City Tourism, bringt der jährliche Marktplatz ausländische Einkäufer in über 3.000 vorab geplanten B2B-Gesprächen direkt mit tschechischen Hoteliers, DMCs und regionalen Tourismusverbänden zusammen.
Der Zeitpunkt ist strategisch gewählt: Seit dem 9. April ist das biometrische Ein- und Ausreisesystem der EU vollständig in Betrieb, und die Beteiligten wollen Partner beruhigen, dass der Prager Flughafen und die Landgrenzen trotz der neuen Scans reibungslos funktionieren. Die Grenzpolizei demonstrierte den Delegierten bei der Ankunft die Fast-Track-E-Gates und betonte, dass Gruppen auch zu Spitzenzeiten die Einreise in unter 30 Minuten schaffen können.
Über die Hauptstadt hinaus richtet der TTD den Fokus auf sekundäre Reiseziele – etwa die Industrie-Kulturrouten in Pilsen, Outdoor-Abenteuer in Liberec und das UNESCO-Weltkulturerbe Kutná Hora – mit Fam-Trips, die längere Aufenthalte fördern sollen. Der stellvertretende Minister für regionale Entwicklung, Filip Endal, erklärte den Teilnehmern, dass die Verteilung der Touristen nun „eine nationale Priorität“ sei, nachdem Prag im ersten Quartal 2026 die Übernachtungszahlen von 2019 übertroffen hat.
Für tschechische Hotels und Attraktionen ist die Veranstaltung eine wichtige Stütze: Die internationalen Ankünfte liegen noch immer sechs Prozent unter dem Vorkrisenniveau, und das Wachstum chinesischer Besucher stagniert aufgrund von Visa-Verzögerungen. Am ersten Tag wurden mehrere Absichtserklärungen unterzeichnet, darunter das Versprechen von Deutschlands DER Touristik, die Sitzplatzkontingente auf der Leipzig–Brünn-Charterverbindung zu verdoppeln, sowie eine Kooperation mit Südkoreas Hana Tour, die Langstreckenpakete mit Prag, Wien und Budapest anvisiert.
Branchenanalysten schätzen, dass die TTD-Ausgabe 2025 Verträge im Wert von rund 28 Millionen Euro generierte. Die Veranstalter hoffen, dass die Messe 2026 dank des niedrigeren Korunakurses und neuer Bahnverbindungen von Paris und Amsterdam die 35-Millionen-Euro-Marke übertrifft. Während die Verhandlungen hinter verschlossenen Türen weiterlaufen, senden die Aussteller eine klare Botschaft: Tschechien ist offen für Geschäfte und zuversichtlich, dass die modernisierte Grenztechnologie dem Aufschwung gewachsen ist.
Der Zeitpunkt ist strategisch gewählt: Seit dem 9. April ist das biometrische Ein- und Ausreisesystem der EU vollständig in Betrieb, und die Beteiligten wollen Partner beruhigen, dass der Prager Flughafen und die Landgrenzen trotz der neuen Scans reibungslos funktionieren. Die Grenzpolizei demonstrierte den Delegierten bei der Ankunft die Fast-Track-E-Gates und betonte, dass Gruppen auch zu Spitzenzeiten die Einreise in unter 30 Minuten schaffen können.
Über die Hauptstadt hinaus richtet der TTD den Fokus auf sekundäre Reiseziele – etwa die Industrie-Kulturrouten in Pilsen, Outdoor-Abenteuer in Liberec und das UNESCO-Weltkulturerbe Kutná Hora – mit Fam-Trips, die längere Aufenthalte fördern sollen. Der stellvertretende Minister für regionale Entwicklung, Filip Endal, erklärte den Teilnehmern, dass die Verteilung der Touristen nun „eine nationale Priorität“ sei, nachdem Prag im ersten Quartal 2026 die Übernachtungszahlen von 2019 übertroffen hat.
Für tschechische Hotels und Attraktionen ist die Veranstaltung eine wichtige Stütze: Die internationalen Ankünfte liegen noch immer sechs Prozent unter dem Vorkrisenniveau, und das Wachstum chinesischer Besucher stagniert aufgrund von Visa-Verzögerungen. Am ersten Tag wurden mehrere Absichtserklärungen unterzeichnet, darunter das Versprechen von Deutschlands DER Touristik, die Sitzplatzkontingente auf der Leipzig–Brünn-Charterverbindung zu verdoppeln, sowie eine Kooperation mit Südkoreas Hana Tour, die Langstreckenpakete mit Prag, Wien und Budapest anvisiert.
Branchenanalysten schätzen, dass die TTD-Ausgabe 2025 Verträge im Wert von rund 28 Millionen Euro generierte. Die Veranstalter hoffen, dass die Messe 2026 dank des niedrigeren Korunakurses und neuer Bahnverbindungen von Paris und Amsterdam die 35-Millionen-Euro-Marke übertrifft. Während die Verhandlungen hinter verschlossenen Türen weiterlaufen, senden die Aussteller eine klare Botschaft: Tschechien ist offen für Geschäfte und zuversichtlich, dass die modernisierte Grenztechnologie dem Aufschwung gewachsen ist.
Quelle: Orer Magazine