Aer Lingus warnt 23.000 Passagiere vor Flugausfällen im Sommer
Amnesty International äußert Bedenken bezüglich des geplanten Asylgesetzes in Irland im jährlichen Menschenrechtsbericht
Brückenunfall sorgt für morgendliches Chaos auf wichtiger Pendlerstrecke in Dublin
Neueste Nachrichten
Präsident Connolly beruft Staatsrat ein, um das Gesetz zum internationalen Schutz 2026 zu prüfen
Präsidentin Catherine Connolly hat den Staatsrat um eine Stellungnahme zur Verfassungsmäßigkeit des Internationalen Schutzgesetzes 2026 gebeten, bevor sie entscheidet, ob es dem Obersten Gerichtshof vorgelegt wird. Das Gesetz soll das irische Asylsystem im Einklang mit EU-Reformen grundlegend reformieren, schnellere Entscheidungen ermöglichen und erweiterte Abschiebebefugnisse einführen. Unternehmen könnten von kürzeren Einwanderungswarteschlangen profitieren, doch strengere Kontrollen erhöhen die Anforderungen an die Einhaltung. Ein Verfahren vor dem Obersten Gerichtshof würde die Umsetzung für mehrere Monate aussetzen, weshalb Arbeitgeber die Entscheidung genau beobachten sollten.
Regierung schlägt Rückkehrpaket in Höhe von 10.000 € im Rahmen des Ausstiegs aus der Unterstützung für ukrainische Flüchtlinge vor
Migrationsminister Colm Brophy erklärt, dass Irland ein freiwilliges Programm entwickelt, das ukrainischen Familien bis zu 10.000 € für die Rückkehr in die Heimat zahlt und die monatliche Unterkunftsbeihilfe von 600 € bis 2027 schrittweise abschafft. Obwohl der Plan noch im Entwurf ist, markiert er einen Wandel von unbegrenzter Unterstützung hin zu einer Anreizregelung für die Rückkehr und könnte in Branchen, die viele ukrainische Geflüchtete beschäftigt haben, zu Fachkräftemangel führen. Unternehmen sollten sich daher frühzeitig auf Personalplanung und steuerliche Vorgaben vorbereiten, bevor die endgültigen Details des Programms bekanntgegeben werden.
Aer Lingus streicht über 500 Sommerflüge – Passagierrechte stehen auf dem Prüfstand
Aer Lingus hat über 500 Sommerflüge gestrichen – etwa 2 % des Flugplans – und führt als Grund umfangreiche Wartungsarbeiten an. Die Piloten-Gewerkschaft macht hingegen Personalmangel verantwortlich. Betroffen sind unter anderem Verbindungen von Dublin zu wichtigen europäischen Wirtschaftszentren. Passagiere, die mit weniger als 14 Tagen Vorlauf umgebucht wurden, könnten gemäß EU-Verordnung 261 Anspruch auf eine Entschädigung von 250 bis 600 Euro haben. Firmenreiseteams sollten daher mit zusätzlichen Kosten rechnen. Die Aufsichtsbehörden beobachten die Fluggesellschaft genau, um sicherzustellen, dass sie ihren Rückerstattungs- und Umbuchungspflichten nachkommt.