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Tourismusunternehmen warnen vor „Zusammenbruch“ und fordern Krisengespräche mit dem stellvertretenden Minister

Mai 7, 2026
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Tourismusunternehmen warnen vor „Zusammenbruch“ und fordern Krisengespräche mit dem stellvertretenden Minister
Der zyprische Verband der Kleinunternehmer Povek hat ein dringendes Treffen mit dem stellvertretenden Tourismusminister Kostas Koumis gefordert, nachdem Mitglieder von Umsatzeinbußen von über 50 % in den wichtigsten Touristengebieten berichteten, so eine Erklärung vom 6. Mai. Einzelhändler, Wassersportanbieter, Fahrzeugvermieter und Betreiber von Freizeitzentren warnen, dass der konfliktbedingte Rückgang der Besucherzahlen Tausende saisonale Arbeitsplätze gefährdet. Die Passagierdaten bestätigen ihre Sorgen: Hermes Airports verzeichnete im April einen Rückgang der Ankünfte um 16 % im Vergleich zum Vorjahr, während Hoteliers für die Hauptsaison von Juni bis August einen Buchungsrückgang von 25 % melden. Viele befürchten, von bestehenden Förderprogrammen ausgeschlossen zu werden, und fordern gezielte Lohnunterstützung sowie Steuerstundungen. Die Akteure drängen zudem auf eine Marketingoffensive in Großbritannien, Polen und Deutschland, um Reisende hinsichtlich der Sicherheit zu beruhigen und negative Schlagzeilen, die Zypern mit dem Iran-Konflikt in Verbindung bringen, auszugleichen. Ohne Eingreifen warnt Povek, könnten Betriebe den gesamten Sommer über schließen, was eine Kettenreaktion von Entlassungen auslösen und den Ruf Zyperns für Servicequalität nachhaltig schädigen würde. Für Personalabteilungen, die Expatriates auf der Insel betreuen, besteht ein doppeltes Risiko: Der Rückgang von Zusatzleistungen (Mietwagen, Freizeitangebote) könnte die Lebensqualität beeinträchtigen, während mögliche Arbeitsplatzverluste in der Hotelzulieferkette die Beschäftigung von Ehepartnern und Schulangelegenheiten erschweren könnten. Das stellvertretende Ministerium hat noch keine Stellungnahme abgegeben, doch Insider vermuten, dass ein Rettungspaket Mietnachlässe für saisonale Geschäfte und eine vorübergehende Senkung der Mehrwertsteuer auf touristische Dienstleistungen umfassen könnte – Maßnahmen, die indirekt auch Geschäftsreisenden zugutekommen würden, indem sie das gesamte Ökosystem am Laufen halten.
Quelle: Cyprus Mail

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