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Verteidigungsminister: Finnischer Luftraum ist kein Korridor für ukrainische Drohnenangriffe
Verteidigungsminister Antti Häkkänen erklärte am Montag, dass Finnland es „nicht tolerieren wird“, wenn ukrainische Drohnen seinen Luftraum verletzen, und forderte Kiew auf, die Flugplanung zu verschärfen, nachdem am 3. Mai zwei unbemannte Luftfahrzeuge über den Finnischen Meerbusen abgeirrt waren. Finnische Kampfflugzeuge verfolgten die Drohnen, schossen sie jedoch nicht ab, da sie sich nahe der Grenze aufhielten. Der Vorfall führt zu verstärkter Überwachung und könnte die Einführung neuer Anti-Drohnen-Gesetze beschleunigen, die sowohl kommerzielle als auch staatliche Betreiber betreffen.
Finnlands Ministerpräsident bespricht Drohnenvorfälle mit Selenskyj und erwägt Beitritt zum „Drohnenabkommen“
Nachdem zwei mutmaßliche ukrainische Drohnen den finnischen Luftraum verletzt hatten, erklärte Ministerpräsident Petteri Orpo gegenüber Präsident Wolodymyr Selenskyj, dass solche Vorfälle ein Ende haben müssen. Selenskyj lud unterdessen Finnland ein, dem neuen „Drohnen-Abkommen“ der Ukraine beizutreten – einem Programm für gemeinsame UAV-Produktion und Technologietausch. Helsinki wird das Angebot prüfen, das den finnischen Verteidigungstechnologiesektor stärken, aber auch die Spannungen mit Russland verschärfen könnte.
Finnische Streitkräfte erklären, warum das Abfangen von fehlgeleiteten Drohnen nur als „letztes Mittel“ gilt
Die finnischen Streitkräfte erklärten, sie hätten sich entschieden, zwei Drohnen, die kurzzeitig in den finnischen Luftraum eingedrungen waren, nicht abzufangen, da sich die Geräte nahe der russischen Grenze befanden und keine unmittelbare Bedrohung darstellten. Stattdessen verhängten die Behörden eine vorübergehende Flugverbotszone über dem östlichen Finnischen Meerbusen. Diese Entscheidung verdeutlicht die rechtlichen und operativen Grenzen für den Einsatz gegen Drohnen und deutet auf mögliche zukünftige Störungen des Luftraums hin, die auch den kommerziellen Flugverkehr betreffen könnten.