
Das indische Einwanderungsbüro (BoI) hat die Umstellung auf ein papierloses Ankunftssystem abgeschlossen. Ab dem 1. April 2026 muss jeder ausländische Staatsbürger – einschließlich Inhaber einer Overseas Citizen of India (OCI)-Karte – innerhalb von 72 Stunden vor dem Flug nach Indien eine Online-e-Arrival-Karte ausfüllen und den generierten QR-Code bei der Ankunft vorzeigen. Die sechsmonatige Übergangsfrist, in der noch Papier-Disembarkationskarten akzeptiert wurden, endete am 31. März. Die neue Regelung wurde offiziell in einer Regierungserinnerung und einer Branchenmitteilung am 7. Mai 2026 bekanntgegeben.
Die e-Arrival-Karte wird über die Su-Swagatam-Mobile-App oder das AirSuvidha-Webportal eingereicht. Reisende geben grundlegende Passdaten, Kontaktinformationen in Indien, eine kurze Gesundheits- und Zolldeklaration sowie Flugdaten ein; Gebühren oder Dokumentenuploads sind nicht erforderlich. Laut BoI werden 91 % der Anträge in weniger als fünf Minuten bearbeitet. Wer jedoch vergisst, den QR-Code zu speichern, muss das Formular erneut ausfüllen oder sich an einem betreuten Kiosk anstellen – ein häufig von Geschäftsreisemanagern kritisierter Punkt.
Für Unternehmen bedeutet die neue Vorschrift, dass Reisekoordinatoren eine zusätzliche 15-minütige Compliance-Phase in die Abflug-Checklisten einplanen müssen. Viele Firmen integrieren die QR-Code-Prüfung in ihre Duty-of-Care-Apps, sodass mobile Mitarbeiter ohne Nachweis der Fertigstellung nicht einchecken können. Auch Fluggesellschaften haben ihre Online- und Kiosk-Check-in-Prozesse angepasst, um Passagiere ohne QR-Code frühzeitig zu erkennen und Boarding-Verweigerungen am Gate zu vermeiden.
Einwanderungsbeamte betonen, dass die digitale Karte die gesamte Abfertigungszeit am Flughafen verkürzen wird, da biografische Daten vorab validiert werden. Dennoch berichteten einige Airlines in der ersten Woche nach Ablauf der Übergangsfrist von längeren Warteschlangen, da Passagiere, die mit der neuen Regelung nicht vertraut waren, versuchten, das Formular erst nach der Landung auf dem Handy auszufüllen. Das BoI hat daraufhin zusätzliche WLAN-Hotspots und Hilfeschalter an den Flughäfen in Delhi, Mumbai, Bengaluru und Hyderabad eingerichtet, um die Umstellung zu erleichtern.
Mittelfristig wird die e-Arrival-Datenbank in die umfassendere Plattform für Einwanderung, Visa, Ausländerregistrierung und -überwachung (IVFRT) integriert. Dies ermöglicht fortschrittliche Passagieranalysen und Risikobewertungen, ähnlich den Systemen in Singapur und Australien. Die Maßnahme steht im Einklang mit dem Regierungsziel, bis zur Bewerbung für die Olympischen Spiele 2036 eine vollständig kontaktlose Grenzabfertigung für Geschäfts- und Freizeitreisende zu realisieren.
Die e-Arrival-Karte wird über die Su-Swagatam-Mobile-App oder das AirSuvidha-Webportal eingereicht. Reisende geben grundlegende Passdaten, Kontaktinformationen in Indien, eine kurze Gesundheits- und Zolldeklaration sowie Flugdaten ein; Gebühren oder Dokumentenuploads sind nicht erforderlich. Laut BoI werden 91 % der Anträge in weniger als fünf Minuten bearbeitet. Wer jedoch vergisst, den QR-Code zu speichern, muss das Formular erneut ausfüllen oder sich an einem betreuten Kiosk anstellen – ein häufig von Geschäftsreisemanagern kritisierter Punkt.
Für Unternehmen bedeutet die neue Vorschrift, dass Reisekoordinatoren eine zusätzliche 15-minütige Compliance-Phase in die Abflug-Checklisten einplanen müssen. Viele Firmen integrieren die QR-Code-Prüfung in ihre Duty-of-Care-Apps, sodass mobile Mitarbeiter ohne Nachweis der Fertigstellung nicht einchecken können. Auch Fluggesellschaften haben ihre Online- und Kiosk-Check-in-Prozesse angepasst, um Passagiere ohne QR-Code frühzeitig zu erkennen und Boarding-Verweigerungen am Gate zu vermeiden.
Einwanderungsbeamte betonen, dass die digitale Karte die gesamte Abfertigungszeit am Flughafen verkürzen wird, da biografische Daten vorab validiert werden. Dennoch berichteten einige Airlines in der ersten Woche nach Ablauf der Übergangsfrist von längeren Warteschlangen, da Passagiere, die mit der neuen Regelung nicht vertraut waren, versuchten, das Formular erst nach der Landung auf dem Handy auszufüllen. Das BoI hat daraufhin zusätzliche WLAN-Hotspots und Hilfeschalter an den Flughäfen in Delhi, Mumbai, Bengaluru und Hyderabad eingerichtet, um die Umstellung zu erleichtern.
Mittelfristig wird die e-Arrival-Datenbank in die umfassendere Plattform für Einwanderung, Visa, Ausländerregistrierung und -überwachung (IVFRT) integriert. Dies ermöglicht fortschrittliche Passagieranalysen und Risikobewertungen, ähnlich den Systemen in Singapur und Australien. Die Maßnahme steht im Einklang mit dem Regierungsziel, bis zur Bewerbung für die Olympischen Spiele 2036 eine vollständig kontaktlose Grenzabfertigung für Geschäfts- und Freizeitreisende zu realisieren.
Quelle: Envoy Global
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